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Das wird mal ein Kunstwerk: In der Unterführung am Hauptbahnhof laufen die Arbeiten von Jan Hoeft.

Kunst in der Unterführung

Im Tunnel am Hauptbahnhof werden Reisende künftig mit einem Lächeln empfangen

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Die Unterführung am Hauptbahnhof soll schöner, freundlicher werden. Der Kölner Künstler Jan Hoeft installiert aktuell sein Werk, mit dem er den Wettbewerb gewonnen hat.

Bis Ende nächster Woche sollen dazu 190 Meter Edelstahl im Tunnel verbaut werden - in Form von Kreisen, Schleifen und Pirouetten an den Wänden und der Decke. „Hallo, wie geht’s?“ heißt die mehrteilige Arbeit, die die Reisenden künftig mit einem Riesen-Smiley mit bunten Augen, einem Victory-Zeichen und einer großen Kugelleuchte begrüßen wird. Die Augen des Smileys bestehen aus einer reflektierenden Folie, die im Dunkeln das Licht zurückwirft. 70.000 Euro hat sich die Stadt die Kunst im Bahnhof kosten lassen. 

"Eine schöne Visitenkarte für Recklinghausen"

„Das ist eine sehr schöne Visitenkarte für Recklinghausen“, findet Museumsdirektor Dr. Hans-Jürgen Schwalm. Der Künstler selbst erklärt seine Arbeit so: „Ich möchte, dass die Bahnhofsbesucher mit meiner Kunst einen neuen Alltagsblick bekommen. Auf der anderen Seite spiele ich mit vorhandenen Gegebenheiten, sorge für Spannung und Verwirrung“, so Jan Hoeft. Die Arbeit empfange und entlasse die Reisenden mit einer positiven Stimmung. 

Jan Hoeft erläutert sein Vorhaben in der Kunsthalle

Beim Sommerfest der Kunsthalle am Sonntag, 1. September, spricht der Künstler um 12 Uhr über seine Installation. Auch die fünf anderen Wettbewerbsentwürfe werden gezeigt. Später am Tag gibt es dann noch eine Lesung zum Jahrestag des Kriegsausbruchs.

Die Unterführung am Hauptbahnhof war zuletzt eher durch negative Schlagzeilen aufgefallen.

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