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Ein Gewitter tobte über Recklinghausen.

Gewitter

A43: Bauarbeiter von Blitz getroffen - so geht es ihm heute

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    Tobias Ertmer
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In Recklinghausen ist Mitte Juli ein Bauarbeiter auf der A43 vom Blitz getroffen und schwer verletzt worden. Heute geht es ihm besser.

Update, 17. Juli:

Der Bauarbeiter, der bei einem Unwetter auf der A43 vom Blitz getroffen wurde und von einem Notarzt vor Ort reanimiert werden musste, ist auf dem Weg der Besserung. Laut Polizei liegt er nicht mehr auf der Intenstivstation.

Erstmeldung, 12. Juli: 

Schwere Verletzungen erlitt ein 43-jähriger Bauarbeiter am Donnerstagabend auf der A43-Baustelle im Bereich der Straße "Am Stadion".

Als über der Stadt ein Gewitter tobte, wurde der Rumäne gegen 17.30 Uhr von einem Blitz getroffen. Einsatzkräfte mussten den Mann nach Angaben der Polizei Recklinghausen vor Ort reanimieren. Ein Rettungswagen brachte ihn in eine Spezialklinik.

A43-Brücke in Recklinghausen wird ersetzt

Im Zuge des sechsspurigen A43-Ausbaus wird die Autobahnbrücke "Am Stadion" abgerissen und durch ein breiteres Bauwerk ersetzt. Erst in der vergangenen Woche hatte es große Aufregung bei Anwohnern gegeben, die sich über starke Staubbelastung durch den Abbruch beklagten. 

Im vergangenen Jahr hatte ein Fall aus Bochum für Schlagzeilen gesorgt: Zwei junge Frauen hatten sich kurz vor einem Unwetter fotografiert und wurden ebenfalls vom Blitz getroffen.

So schützt man sich bei einem Gewitter

Generell sollte man sich dem elektromagnetischen Feld eines Gewitters entziehen, empfiehlt der DWD. Dies ist jedoch nicht immer möglich. „In Kraftfahrzeugen und Gebäuden mit ordnungsgemäßen Blitzschutzanlagen besteht normalerweise keine Gefahr ("Faradayscher Käfig"), dennoch sollte man im Zweifelsfalle auf Festnetztelefonate, Wannenbäder und Duschen verzichten“,so der Metereologe Thomas Ruppert. Beim Baden im Freien oder anderen wassersportlichen Aktivitäten sollte man das Gewässer sofort verlassen.

Wird man vom Gewitter auf freier Strecke überrascht, sollte man hoch aufragende Gegenstände meiden und sich „am besten in der nächstgelegenen Senke, mit eng aneinander gesetzten Füßen hinhocken“. Befindet man sich unter hohen Bäumen, sucht man einen dichten und flachen Baumbestand auf und geht ebenfalls in die Hocke.

Gefahr, vom Blitz getroffen zu werden, ist sehr gering

Allerdings sei die Wahrscheinlichkeit, als Fußgänger vom Blitz getroffen zu werden, so gering wie ein Sechser im Lotto, berichtet der Wetterdienst weiter. Darüber hinaus sei es tröstlich, dass zwei Drittel aller vom Blitz Getroffenen überleben.

Die Stadt Lünen hat aufgrund der Unwetter eine Empfehlung mit Verhaltenstipps bei Gewitter herausgegeben. Auch der Fußball-Landesverband FLVW hält Infomaterial für seine Vereine bereit, die gerade auch für Betreuer und Trainer im Jugendbereich interessant ist.

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