Parkplatz neben Hauptbahnhof
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Auf diesem Parkplatz soll bald die neue Radstation entstehen.

Platz für 300 Fahrräder

Baustart für Rad-Station im Februar - so soll sie aussehen

  • Ralf Wiethaup
    vonRalf Wiethaup
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Im Februar 2021 soll der Bau der 1,7 Millionen Euro teuren Radstation beginnen. Neben Abstell- und Lademöglichkeiten bietet die Station auch eine Werkstatt und Mieträder an.

Lange wurde über den Bau der neuen Radstation diskutiert. Inzwischen ist längst klar, dass sie kommt und sich neben dem Gebäude des Hauptbahnhofs allemal sehen lassen kann. Mutmaßlich im Oktober 2021 soll sie eröffnet werden, und ganz sicher ist nunmehr: Am 15. Februar starten die eigentlichen Bauarbeiten.

Im Jahr 2016 wurden die Gedankenspiele um die Radstation ganz konkret: Ermöglicht durch 300.000 Euro, die man aus dem sogenannten Konjunkturpaket III loseisen konnte. Das ist jedoch eine Summe, die die Verwaltung, die Lokalpolitik und die Bürger heute nur achselzuckend zur Kenntnis nehmen können, denn die neue Radstation wird insgesamt 1,7 Millionen Euro kosten. Immerhin: Das Land fördert das Projekt mit 295.000 Euro.

Die zweigeschossige Radstation in Stahlbetonbauweise bietet Platz für 300 Räder und einen direkten Zugang zum Bahnsteig.

Die jüngste Verzögerung war entstanden, weil die erste Ausschreibung der Rohbauarbeiten deutlich über den von der Verwaltung kalkulierten Gesamtkosten lag und aufgehoben werden musste. Der zweite Anlauf brachte nun ein Ergebnis, das knapp unter dem Budget lag. Auswirkungen auf die Gesamtkosten hat das aber nicht. Es stehen auch noch weitere Ausschreibungen aus. Auch aufgefundene Mauerfundamente sorgten für eine Überarbeitung der Ausschreibung.

Immerhin wird Recklinghausen eine äußerst moderne Radstation erhalten. Sie wird als zweigeschossiges Gebäude in Stahlbetonbauweise errichtet und erhält eine offene Stahllamellenhaut. Sie bietet Platz für gut 300 Räder und einen direkten Zugang zum Bahnsteig. Die Radfahrer werden zudem eine E-Bike-Ladestation, eine Werkstatt, Schließfächer, Mieträder und spezielle Abstellmöglichkeiten für Lastenräder nutzen können. Durch eine automatische Zugangssteuerung ist ein 24-Stunden-Betrieb gewährleistet.

rebeq übernimmt Betrieb in Recklinghausen

Für den Betrieb der Fahrradstation konnte die rebeq, ein Tochterunternehmen der Arbeiterwohlfahrt, gewonnen werden, die bereits im Vorfeld an Radstationen in Marl, Gladbeck, Dorsten und Castrop-Rauxel entsprechende Erfahrungen sammeln konnte. Einen ausführlicheren Bericht gibt‘s im E-Paper.

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