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Die Ludwig Erhard Allee, Straße wird aufgrund von Baumängeln noch nicht freigegeben.

Osttangente bleibt gesperrt

Baupfusch: Obere Asphaltschicht der Ludwig-Erhard-Allee muss abgetragen werden

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Die Ludwig-Erhard-Allee kann noch immer nicht freigegeben werden. Ein Teil der Straße muss noch einmal abgefräst werden.

  • Statt die Ludwig-Erhard-Allee wie geplant am 10. Januar freizugeben, ist die Osttangente noch heute für die Öffentlichkeit gesperrt.
  • Grund dafür ist ein Fehler der Baufirma. Die Arbeiter haben die Straße zwei bis drei Zentimeter zu hoch gebaut.
  • Das Abfräsen und Neuauftragen der Asphaltschicht dauert mindestens eine Woche. Wann die Ausbesserungsarbeiten erfolgen, ist unklar.

Ursprünglich sollte Ludwig-Erhard-Allee am 10. Januar für den öffentlichen Verkehr freigegeben werden. Doch daraus wurde nichts. Der Grund: Die zuständige Baufirma hat die Asphaltschicht der 1,2 Kilometer langen Osttangente rund zwei bis drei Zentimeter zu hoch gebaut.

So sieht die neue Ludwig Erhard Allee aus der Luft aus.

Dieser Fehler ist allerdings erst am 9. Januar bei der Abnahme der Baustelle aufgefallen. Die Proben haben laut Axel Fritz, Abteilungsleiter Straßen bei der Stadt ergeben, dass die „Decke unzweifelhaft in einem Zustand ist, die den technischen Anforderungen an sie nicht entspricht“. Daneben sind weitere Unregelmäßigkeiten festgestellt worden, die die Baufirma ebenso auf eigene Kosten ausbessern muss. 

Obere Schicht der Ludwig-Erhard-Allee muss abgefräst werden

Demnach muss nun die obere Schicht der Ludwig-Erhard-Allee abgefräst und neu aufgetragen werden. Das würde insgesamt eine, maximal zwei Wochen dauern. Wann mit den Arbeiten begonnen wird, ist allerdings noch unklar. Wie Fritz in der Sitzung des Ausschusses für Verkehr, Feuerwehr und Tiefbau mitteilte, solle dies schnellstmöglich vonstattengehen.

Erst Ende November hat es an der Waldstraße in Grullbad einen ähnlichen Vorfall gegeben. Die Baufirmen haben einen Teil der Waldstraße in Grullbad zwölf Zentimeter zu hoch gebaut.

Entlang einer geplanten Gastrasse sollten nach Angaben von Thyssengas 60 Bäume gefällt werden. Jetzt gibt der Betreiber zu, dass diese Zahl nicht stimmte.

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