Der Busbahnhof soll erweitert werden.
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Der Busbahnhof soll erweitert werden.

Baumaßnahme auf Europaplatz

Bäume sollen zugunsten eines erweiterten Busbahnhofs weichen

  • Jörn Tüffers
    vonJörn Tüffers
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Der Busbahnhof am Europaplatz soll ausgebaut werden. Dafür müssen wieder einige Bäume weichen.

  • Busbahnhof am Europaplatz soll ausgebaut werden.
  • Für dieses Vorhaben müssten sieben Bäume gefällt werden.
  • Vestische plant, die zwei künftigen Bussteige zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020/Januar 2021 anzufahren.

Mehrere Vorhaben sollen künftig am Busbahnhof umgesetzt werden: Der Bussteig 12 an der Martinistraße soll so umgebaut werden, dass dort bald zwei Busse barrierefrei halten und Fahrgäste aufnehmen können.

Ebenso an der Springstraße soll im Bereich der Schrägparkplätze ein weiterer barrierefreier Haltepunkt entstehen. Von dort aus, dem künftigen Bussteig 13, sollen Fahrgäste schneller zum Hauptbahnhof gelangen, um dort in die Züge einzusteigen.

Sieben Bäume sollen am Europaplatz gefällt werden

Die schlechte Nachricht: Wegen der Erweiterung des Busbahnhofs müssten sieben Bäume gefällt werden. Zwei fallen unter die Baumschutzsatzung. Dafür will sich der Technische Beigeordnete Norbert Höving, am Donnerstag (6.2.) die Zustimmung im Ausschuss für Verkehr, Feuerwehr und Tiefbau holen. Ersatz soll entlang der Ludwig-Erhard-Allee gepflanzt werden.

Die Vestische möchte den Umbau schnellstmöglich voranbringen, sodass die Bussteige 12 und 13 bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020/Januar 2021 angefahren werden können. 

Realisierung der Planung am Busbahnhof ist fragwürdig

Ob das realisierbar ist, ist noch unklar. Denn um die Planung so durchzuführen, müssen die Verkehrspolitiker den Beschluss fassen, dass die Bäume gefällt werden dürfen. Es könnte aber sein, dass der Tagesordnungspunkt bei der Sitzung am Donnerstag gar nicht zur Sprache kommt, sondern wegen Beratungsbedarf vonseiten der SPD vertagt wird.

In der Bahnhofshalle hat es kürzlich nach Fäkalien gerochen. Die Deutsche Bahn allerdings war unschuldig.

Bei einer zufälligen Personenkontrolle im Recklinghäuser Hauptbahnhof hat die Bundespolizei kürzlich einen Treffer gelandet: Ein 55-Jähriger sitzt jetzt schon im Gefängnis.

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