Eine Gastronomie in Recklinghausen schließt.
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Eine Gastronomie in Recklinghausen schließt.

Betreiber zieht Schlussstrich

Diese Gastronomie in der Recklinghäuser Altstadt schließt Ende des Monats

  • Jörn Tüffers
    vonJörn Tüffers
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Betreiber Rainer Hans zieht einen Schlussstrich und schließt den Bioladen und die angrenzende Gastronomie "Lebewehr" am Herzogswall - bis auf Weiteres, wie er sagt.

  • In Recklinghausen schließt die Gastronomie "Lebewehr" am Herzogswall.
  • Der Umsatz ist seit dem Corona-Lockdown eingebrochen.
  • Fünf Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen.

Die Idee zur Öffnung des "Lebewehr"-Biomarkts war es ursprünglich, Produkte, die in der Alten Feuerwache in Recklinghausen verkauft werden, auch dort in der Schauküche zuzubereiten. Doch seit dem Lockdown Mitte März ist das nicht mehr möglich. Deshalb wird Betreiber Rainer Hans den Laden Ende des Monats schließen, wie er am Freitag mitteilte. Fünf Mitarbeiter verlieren ihren Job.

Ohne den Kochblock würde der Markt in Recklinghausen nicht mehr funktionieren, so Hans. Weil es sich um einen Thekenbereich handele, sei dieser Bereich im Zuge der Wiedereröffnung der Gastronomie vor vier Wochen noch nicht wieder freigegeben. Das habe sich auch am sinkenden Umsatz gezeigt.

Keine schnelle Wiedereröffnung in Recklinghausen

„Natürlich ist es auch eine wirtschaftliche Entscheidung“, sagte der Betreiber am Freitag. Er rechne nicht mit einer raschen Wiedereröffnung. Es zeichne sich ab, dass sich am Abstandsgebot und vermutlich weiteren Beschränkungen in absehbarer Zeit auch in Recklinghausen nichts ändern werde – „das wird auch in einem Jahr noch so sein“. 

Unter diesen Bedingungen werde das „unbeschwerte Zusammensein mit anderen an einem kulinarischen Treffpunkt auf unabsehbare Zeit nicht im Fokus unserer Kunden stehen“.

Marktleiter hat Lebewehr in Recklinghausen im April verlassen

Schon im April hat Marktleiter Heiko Niehaus „Lebewehr“ in Recklinghausen verlassen. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt habe sich gezeigt, dass der gastronomische Teil längere Zeit brachliegen würde.

Hans hatte „Lebewehr“ nach mehrjährigem Umbau der Feuerwache vor zehn Monaten eröffnet. Er nutzt die Zeit der Schließung, um auf dem angrenzenden Grundstück eine Tiefgarage zu bauen. Das ursprünglich geplante Parkhaus an der Alten Feuerwache wird es nicht geben. Grund dafür sind die hohen Kosten.

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