Ein Schloss am Wörthersee: Der Käfer von Fabian Helmer in Österreich.
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Ein Schloss am Wörthersee: Der Käfer von Fabian Helmer in Österreich.

Treffen auf der alten Zeche Hochlarmark

Nach Käfertreff: Diese Geschichten stecken hinter zwei Oldtimern

  • Bianca Munker
    vonBianca Munker
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Nach dem Käfertreff auf der alten Zeche Hochlarmark sendeten uns zwei Käferbesitzer Bilder ihrer Oldtimer - und dazu ihre Geschichten.

Nachdem unsere Zeitung über das Tagestreffen des Käfer-Clubs auf der alten Zeche Hochlarmark berichtete, erreichten uns Fotos und Geschichten zweier Käferbesitzer.

Einer der stolzen Besitzer ist Paul Meier. Er hatte gleich zwei Käfer „Mein erster Käfer war ein Cabrio, Baujahr 1956, aber leider war es undicht. Es schwappte immer Wasser auf der Beifahrerseite hoch.“ Mit dem zweiten VW hatte der Hertener mehr Glück.

Das ist der Käfer von Paul Meier, Baujahr 1956.

Paul Meier lackierte den Käfer beim Bund

„Mein zweites Auto damals war ein Käfer ebenfalls Baujahr 1956, den ich bei der Bundeswehr im Jahr 1967 von einem Kameraden gekauft hatte. Silber lackiert wurde er beim Bund – und sogar mit Genehmigung“, erzählt Paul Meier weiter.

Dann ging der Hertener mit dem Käfer auf eine große Reise. „1968 war ich kurz vor unserer Hochzeit mit meiner Verlobten in Lökken in Dänemark im Urlaub. Wir haben den Käfer vollgepackt und ab." Irgendwann trennte sich Paul Meier von dem silbernen Auto. „Aus der Sicht von heute sagt man: ‚Hätte ich ihn doch behalten‘“.

Der Käfer von Fabian Helmer wurde aufwendig restauriert

Auch Fabian Helmer stieß auf unserer Internet-Seite 24vest.de auf den Aufruf. Der Essener ist Besitzer eines Käfers aus dem Jahr 1973. Dieser wurde aufwendig restauriert. „Dabei wurde so gut wie alles erneuert, sogar ein neuer Motor wurde eingebaut.“ 

Paul Meier mit seinem Käfer im Jahr 1967 in Dänemark.

Nach der Restaurierung ging es mit dem Oldtimer in den Urlaub nach Österreich an den Wörthersee. Fabian Helmer: „Der Urlaub war gebucht und bis kurz vorm Start im Juni wurde noch am Käfer geschraubt.“ 

In zehn Tagen fuhr der Käfer gut 3500 Kilometer

Die Fahrt führte vom Ruhrgebiet nach München und von der Isar-Metropole am kommenden Tag weiter nach Velden in Österreich. Fabian Helmers Resümee: „In den zehn Tagen sind wir gut 3500 Kilometer gefahren ohne Probleme, der Käfer läuft und läuft und läuft.“

Info: Haben auch Sie schöne Erinnerungen an den Käfer? Dann schicken Sie uns gerne eine Mail mit einem Foto an rzredaktion@medienhaus-bauer.de oder rufen Sie uns an unter Tel. 0 23 61/ 18 05 24 14.

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