Eine Disco-Bekanntschaft endete für eine 20-Jährige offenbar in einem Drama.
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Eine Disco-Bekanntschaft endete für eine 20-Jährige offenbar in einem Drama.

Schwere Vorwürfe gegen zwei Recklinghäuser

Disco-Bekanntschaft beginnt mit Flirt und endet in Vergewaltigung

Zwei Recklinghäuser müssen sich seit Donnerstag (30.1.) vor dem Bochumer Landgericht verantworten. Gegen sie liegt der Vorwurf einer Vergewaltigung vor.

  • Zwei Recklinghäuser stehen seit Donnerstag (30.1.) vor dem Bochumer Landgericht.
  • Den 23- und 25-Jährigen wird die Vergewaltigung einer 20-Jährigen vorgeworfen.
  • Die Angeklagten äußerten sich nicht zum Prozessauftakt. Sie hoffen auf einen Freispruch.

Es begann mit einem harmlosen Flirt und endete in einem Drama. Zwei Männer haben in der Nacht auf den 15. Juli 2018 in einer Gelsenkirchener Disco gefeiert. Kurz vor Ende waren ihnen zwei junge Frauen aufgefallen. Man kam sich näher, flirtete, tanzte und knutschte.

Die beiden Freundinnen stimmten dann zu, zu einem der Angeklagten nach Hause zu fahren. „Wir wollten noch ein Bier trinken“, sagte eine von ihnen vor Gericht. Für die 20-Jährige endete der Abend nach eigenen Angaben allerdings in einem absoluten Albtraum.

Ausgezogen, geschlagen und vergewaltigt

Ihre Freundin hat die Wohnung offenbar schnellstmöglich verlassen. Die beiden Angeklagten sollen daraufhin brutal über die andere junge Frau hergefallen sein. „Die haben mich ausgezogen, geschlagen und mir eine Zigarette auf dem Rücken ausgedrückt“, sagte die angehende Altenpflegerin bei ihrer Zeugenvernehmung.

Danach sei sie von den beiden Angeklagten (23 und 25) vergewaltigt worden. Sie habe immer wieder betont, dass sie das nicht möchte. Gegen die beiden durchtrainierten Männer habe sie aber keine Chance gehabt.

Recklinghäuser hoffen auf Freispruch

Einen Tag später erstattete sie Anzeige bei der Polizei. Zudem war sie nach dem Vorfall vier Wochen lang in der Psychiatrie. Die Angeklagten äußerten sich zum Prozessauftakt am Donnerstag (30.1) noch nicht zu dem Vorfall. Sie erhoffen sich einen Freispruch. Die Richter haben vorerst noch drei Verhandlungstermine angesetzt.

Bei einem weiteren Vorfall fuhr ein 28-Jähriger in Marl und Recklinghausen Taxi, ohne zu bezahlen. Jetzt stand er vor dem Schöffengericht in Marl.

Ein 21-jähriger Recklinghäuser soll seine Freundin zum Verkehr gezwungen und sie dabei gefilmt haben. Er selbst sagt, er sei unschuldig.

Von Jörn Hartwich und Jonathan Lökenhoff

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