Hinter Jan Jostarndt entsteht gerade eine Kletterhalle.
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Hinter Jan Jostarndt entsteht gerade eine Kletterhalle.

Einmalig in Recklinghausen

Sportliches Projekt: Erste Boulderhalle in Recklinghausen eröffnet

  • Alina Meyer
    vonAlina Meyer
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Jan Jostarndt hat in kritischen Zeiten ein einmaliges Projekt in Recklinghausen verwirklicht: Er hat die erste Boulderhalle eröffnet.

  • Jan Jostarndt eröffnet Boulderhalle in Recklinghausen.
  • Hobbykletterer können sich an drei Schwierigkeitsgraden ausprobieren.
  • Beim Bouldern wird ohne Sicherung geklettert.

Update, 24. Juli: Die Stadt Recklinghausen hat seit Freitag, 24. Juli, eine neue Attraktion zu bieten. Jan Jostarndt hat in der ehemaligen Maschinenhalle der RAG am Walkmühlenweg 55 die erste Boulderhalle in Recklinghausen eröffnet.

Auf einer Grundfläche von 2000 Quadratmetern können Besucher Kletterrouten in verschiedenen Schwierigkeitsgraden bewältigen. Das Besondere am Bouldern ist, dass ohne Sicherungstechnik in einer Maximalhöhe von 4,50 Metern geklettert wird. 

Bouldern - ein Angebot für junge und ältere Recklinghäuser

Gewisse Voraussetzungen muss keiner der Besucher vorweisen: „Jeder der eine Leiter hochkommt, kann auch bouldern“, so Jostarndt. Es sei ein Angebot für Jung und Alt. Am Eröffnungstag könnten alle Interessierten die Anlage kostenlos benutzen, teilt der Betreiber mit.

Erstmeldung, 21. März: Wo künftig an bis zu 4,50 Meter hohen Wänden geklettert werden soll, befindet sich heute eine "karstadt-ähnliche" Großbaustelle. Doch Jan Jostarndt lässt sich nicht entmutigen, erst recht nicht in der aktuellen Corona-Krise.

Erste Boulderhalle in Recklinghausen

Der vierfache Familienvater hält an seinem Vorhaben fest, dass er seit drei Jahren plant und baut am Walkmühlenweg 55, in der ehemaligen Maschinenhalle der RAG, in Grullbad mit Unterstützung von Christian Benk die erste Boulderhalle in Recklinghausen auf.

"Bouldern" beschreibt das Klettern an einer Kletterwand in Absprunghöhe. Es wird also ohne Sicherungstechnik geklettert", erklärt Jan Jostarndt. Somit sei der Zugang zum Bouldern leichter, als beim Klettern mit Seiltechnik. „Jeder der eine Leiter hochkommt, kann auch bouldern“, so der Hobbykletterer. „Es ist ein Angebot für Jung und Alt.“

Die Bauarbeiten sind in vollem Gange. Schon bald möchte Jostarndt eröffnen.

In Grullbad soll es künftig mehrere „Boulder“ (Kletterrouten) in verschiedenen Schwierigkeitsgraden geben. Zudem plant der 40-Jährige einen Trainingsbereich mit Geräten und Kletterwänden ein, der auf Krafttraining abzielt. Außerdem soll es Kurse geben und die Möglichkeit, Kindergeburtstage zu veranstalten.

80 Prozent des Wandbaus sind bereits fertig

Die Boulderhalle nimmt in diesen Wochen bereits Gestalt an. „Mittlerweile sind etwa 80 Prozent des Wandbaus fertig“, schätzt Jostarndt. „Danach werden die Fallschutzmatten auf dem Boden verlegt und die Griffe an die Kletterwände geschraubt. Und danach können wir im Grunde loslegen.“ 

Eröffnungstermin in Recklinghausen ist noch nicht bekannt

Angesichts der aktuellen Lage möchte sich Jan Jostarndt allerdings nicht auf einen Eröffnungstermin festlegen. Das Öffnen von Sportstätten ist derzeit untersagt. „Wenn sich die Corona-Krise in die Länge zieht, wird das natürlich auch für uns schwierig. Es hilft jetzt aber nichts, den Kopf in den Sand zu stecken und in Panik zu verfallen. Wir müssen versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.“

Einen ausführlicheren Bericht gibt es in den kommenden Tagen in unserem E-Paper.

Auch das Betreten von Spielplätzen wird derzeit untersagt. Hier sind alle Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Recklinghausen im Überblick.

Kein Sprint-Training im Wohnzimmer, dafür Joggingrunden. Die American Footballer aus Recklinghausen bereiten sich auf den Saisonstart vor, der (noch) Ende April stattfinden soll.

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