Rettungskräfte stehen am Wrack eines Propellerflugzeugs. Der 49 Jahre alte Pilot starb beim Absturz der Maschine, die auf dem Weg von Nordrhein-Westfalen nach Frankreich war.
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Rettungskräfte stehen am Wrack eines Propellerflugzeugs. Der 49 Jahre alte Pilot starb beim Absturz der Maschine, die auf dem Weg von Nordrhein-Westfalen nach Frankreich war.

Tödliches Unglück

Verunglückter Pilot galt als erfahrener Flieger - Unwetter ist mögliche Unglücksursache

  • Ralf Wiethaup
    vonRalf Wiethaup
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  • In Rheinland-Pfalz ist am Mittwochmittag eine Propellermaschine abgestürzt
  • Nach Angaben der Polizei kam der Pilot dabei ums Leben
  • Es soll sich hierbei um einen 49-jährigen Mann aus Recklinghausen handeln

Update, 18. Juni, 16.50 Uhr: Der verunglückte Pilot ist am Mittwoch, 17. Juni, um 12.10 Uhr am Flugplatz Loemühle in Marl gestartet. Das bestätigte Dr. Raimund Utsch, Geschäftsführer des Flugplatzes, auf Nachfrage. Demnach galt der 49-Jährige als erfahrener Pilot.

Ziel sollte die 540 Kilometer entfernte französische Stadt Colmar sein. Der Geschäftsführer zieht ein aufgezogenes Unwetter als mögliche Unglücksursache in Betracht. Möglicherweise ist der Pilot in eine Gewitterzelle geraten. Mehrere Zeugen berichteten von Einzelteilen, die am Mittwoch gegen 13.19 Uhr vom Himmel heruntergefallen seien.

Update, 18. Juni, 13 Uhr: Nach dem Absturz einer zweimotorigen Propellermaschine im rheinland-pfälzischen Reinsfeld laufen die polizeilichen Ermittlungen am Unfallort weiter. 

Wie die Pressestelle der Polizei mitteilte, gehen die Ermittler davon aus, dass die Maschine während des Flugs in der Luft in mehrere Teile zerbrochen ist. Dies erklärt einerseits den lauten Knall vor dem Absturz sowie das große Trümmerfeld. 

Experten klären Unglücksursache

Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) sollen nun die genaue Unglücksursache klären. Der Pilot, der beim Absturz ums Leben gekommen ist und aus dem Kreis Recklinghausen stammt, soll zur Obduktion nach Mainz gebracht werden. 

Der 49-jährige Recklinghäuser hat nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur alleine in der Propellermaschine gesessen. Er war in der Nähe eines Sportplatzes, nicht weit von Häusern abgestürzt. Mehrere Zeugen hatten das Unglück der Polizei zufolge beobachtet und den lauten Knall gehört. Der Pilot sei auf dem Weg nach Frankreich gewesen.

(mit Material der dpa)

Erstmeldung, 17. Juni: Bei einem Flugzeugabsturz in einem Wald bei Reinsfeld/Rheinland-Pfalz nahe der saarländischen Grenze ist am Mittwochmittag ein 49-jähriger Pilot ums Leben gekommen. Es soll sich um einen Mann aus Recklinghausen handeln. Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang aber nicht. 

Fest steht: Die Maschine ist gegen 13.19 Uhr in der Nähe eines Sportplatzes abgestürzt. Der Pilot soll alleine in dem Flugzeug gesessen haben.

Nach Flugzeugabsturz in Reinsfeld: Polizeihubschrauber im Einsatz

Augenzeugen berichteten laut Polizei, dass es einen lauten Knall gegeben haben soll, bevor die Maschine abstürzte. Die Beamten hatten die Absturzstelle komplett abgesperrt, die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher. Einsatzkräfte durchkämmten das Waldgebiet nach Teilen des Flugzeugs. Unweit der Absturzstelle konnte bereits ein Propeller des Flugzeugs lokalisiert werden.

Aus der Luft wurden die Kräfte von einem Polizeihubschrauber und dem Hubschrauber Christoph 10 unterstützt. Zudem war ein Spezialteam aus Braunschweig (Kräfte der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen) auf dem Weg zur Unfallstelle, um die genaue Ursache zu ermitteln. Die Ursache des Absturzes ist noch ungeklärt.

Wir berichten weiter.

Ein Hubschrauber ist am Flugplatz Loemühle beim Sinkflug aufgesetzt und dann zur Seite gekippt. Es ist ein Totalschaden entstanden.

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