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Christine Freyer (li.) und Bettina Werth aus Recklinghausen sitzen wegen des Sturms "Sabine" auf Mallorca am Flughafen fest.

Flüge gestrichen

Nach Sturm "Sabine" – Auf Mallorca gestrandete Frauen sind zurück in Recklinghausen

Nach dem Sturm "Sabine" mussten zwei Frauen aus Recklinghausen einen Tag länger als geplant auf Mallorca bleiben. So erlebten sie den Rückflug nach Deutschland.

  • Nach dem Sturm "Sabine" sitzen zwei Frauen aus Recklinghausen auf Mallorca fest
  • Zahlreiche Flüge von der spanischen Insel nach Deutschland wurden gestrichen
  • Die beiden Recklinghäuserinnen haben am Megamarsch teilgenommen

Update, 11. Februar, 17 Uhr: Von der Sonne in den Regen: Mit einem Tag Verzögerung sind die beiden Frauen aus Recklinghausen wieder gut in der Heimat angekommen. "Der Rückflug war relativ ruhig, bei der Landung dann aber doch turbulent. Wir haben beide Stoßgebete nach oben geschickt", berichtet die 35-jährige Christine Freyer am Dienstagnachmittag. T-Shirt und Sonnenbrille müssen sie jetzt wohl gegen Pulli und Regenjacke tauschen, denn bei ihrer Ankunft in Recklinghausen erwartete die beiden kein Sonnenschein, sondern Regen, Wind und Hagel.

Erstmeldung vom 10. Februar: Mallorca/Recklinghausen - Christine Freyer und Bettina Werth aus Recklinghausen müssen sich noch gedulden, bis sie ihre Familie wieder in die Arme schließen können. Ihr Flug von Mallorca nach Düsseldorf wurde wegen des Sturms "Sabine" verschoben.

Wie 24VEST.de* berichtet, waren die beiden Mütter am Freitag für den Megamarsch-Spezial – einer Challenge, bei der man innerhalb von zwölf Stunden 50 Kilometer wandern muss – auf die spanische Insel geflogen. Ursprünglich wollten sie am Montag um 14.10 Uhr zurückfliegen. Doch der Orkan "Sabine" machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Um 11 Uhr stand fest: Der Flug wurde gestrichen.

"Es wurden fast alle Flüge nach Deutschland annulliert", so Christine Freyer am Montagmittag. Doch die Stimmung am Flughafen sei dennoch relativ entspannt. "Es gibt Schlimmeres, als den Tag in Palma zu verbringen", sagt die 35-Jährige.

Zwei Frauen aus Recklinghausen haben den Megamarsch auf Mallorca geschafft

"Allerdings sind wir beide Mamis, deren Kinder bei Oma und Opa untergebracht sind. Daher ist es dann doch etwas schwierig, von hier alles zu organisieren, dass die Kinder noch den Tag länger versorgt sind", erklärt die Recklinghäuserin weiter.

Doch voraussichtlich soll der Ersatzflug bereits am Dienstag stattfinden. Bis dahin wollen die beiden Mütter noch den Sonnenschein und strahlenden Himmel auf Mallorca genießen.

Bettina Werth (li.) und Christine Freyer aus Recklinghausen haben ihr Ziel beim Megamarsch-Spezial auf Mallorca erreicht.

Den Megamarsch haben sie übrigens auch geschafft. Nach zehn Stunden haben sie das 50 Kilometer entfernte Ziel erreicht. "Als wir die Medaillen bekommen haben, sind sogar Tränen geflossen", erzählt Freyer. Es sei zwar nicht der erste Megamasch gewesen, aber der erste, bei dem sie auch das Ziel erreicht hätten.

Glücksgefühle und Freudentränen werden die beiden Mütter vermutlich auch am Dienstagnachmittag überrollen, wenn sie zurück in Recklinghausen sind und ihre Kinder wieder in die Arme schließen können. Bis dahin sollte sich der Sturm dann auch endgültig gelegt haben.

Katharina Weber

*24VEST.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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