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Der Freibadbetrieb in Recklinghausen startet - mit Einschränkungen.

Corona-Pandemie

Freibäder in Recklinghausen öffnen bald - unter diesen Bedingungen 

Mit Verspätung starten die Freibäder in Recklinghausen in die Saison. Allerdings müssen sich die Badegäste auf Einschränkungen einstellen.

  • Freibad-Besuch ist nur nach telefonischer Anmeldung möglich
  • Naturfreibad in Suderwich öffnet am Donnerstag, 21. Mai 
  • Mollbeck und Südbad folgen am 23. bzw. 30. Mai 
  • Traditionell öffnen die drei Freibäder in Recklinghausen im Mai ihre Pforten. Daran ändert sich auch in diesem Jahr nichts. Allerdings gibt es wegen der Corona-Pandemie zum Teil erhebliche Einschränkungen im Betrieb, auf die sich die Badegäste einstellen müssen. Denn: Ohne vorherige telefonische Anmeldung darf niemand ins Bad. Und nach 90 Minuten müssen die Schwimmer umgehend das Bad verlassen. Die Telefonnummern will die Stadt Recklinghausen in den nächsten Tagen mitteilen. Diese Freibäder in der Umgebung starten ebenfalls in die Saison.

    Recklinghausen: Naturfreibad in Suderwich öffnet als Erstes

    Als Erstes öffnet diesmal das Naturfreibad Suderwich, und zwar am Donnerstag, 21. Mai, um 9 Uhr. Allerdings wird ausschließlich das Nichtschwimmerbecken freigegeben, der Schwimmteich bleibt geschlossen. Liegewiesen und die andere Becken bleiben auch in der Mollbeck und im Südbad gesperrt. Im Sportbecken der "Molle" ist der Badebetrieb ab Samstag, 23. Mai, 7 Uhr, möglich. An der Pappelallee geht es eine Woche später, am Samstag, 30. Mai, ab 7 Uhr im Sportbecken los. Die Öffnungszeiten - täglich von 7 bis 20 Uhr bzw. 9 bis 20 Uhr in Suderwich - gelten bis auf Weiteres, auch an Sonn- und Feiertagen.

    Stadt Recklinghausen weist auf Abstandsregeln hin

    Die Stadt weist daraufhin, dass die Abstandsregelung auch in den Bädern gilt. Duschen und Wärmehallen bleiben aus Infektionsschutzgründen geschlossen. Die Umkleiden können eingeschränkt genutzt werden, das Personal in den Bädern wird die Vorgaben erläutern. 

    Die Zahl der Besucher, die zeitgleich schwimmen können, wird begrenzt: Mollbeck und Südbad können von 60 Personen genutzt werden, das Nichtschwimmerbecken in Suderwich von 30 Personen. Wegen dieser Einschränkungen reduziert die Stadt die Eintrittspreise: Die Einzelkarten kosten für Erwachsene 2 € und für Kinder 1 €. 

    Alle Entwicklungen im Zuge der Corona-Krise in Recklinghausen lesen Sie in unserer Zusammenfassung. Ein Freibad in Marl bleibt in diesem Sommer geschlossen. Wer nicht schwimmen mag, hat vielleicht Lust aufs Autokino in Recklinghausen: Dort gibt es mehr als nur Filme.

    Schwimmer stehen in den Startlöchern - so sieht der Plan in Oer-Erkenschwick aus.

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