Fußgängerbrücke am Oerweg
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Immerhin: Das mutmaßliche Loch im Gehweg ist überdeckt, nur der Eingang zum Wohnhaus ist damit auch versperrt.

Rohrbruch am Oerweg

Hauseingang verbarrikadiert: Ist das die neue Ausgangssperre?

  • Alina Meyer
    vonAlina Meyer
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Eine Anwohnerin des Nordviertels staunte nicht schlecht, als sie nach Feierabend zurück in ihre Wohnung gehen wollte. Das war fast unmöglich, denn der Eingang war verbarrikadiert.

„Direkt vor meiner Haustür am Oerweg stand ein Baustellenzaun. Und zwar so, dass es für mich fast unmöglich war, in meine Wohnung zu gelangen. Ich dachte, ich bin im falschen Film. Das konnte doch nur ein schlechter Scherz sein“, sagte Lea Mundthal. Haben Jugendliche ihr Unwesen getrieben? Oder eine Firma, die Glasfaserkabel verlegen wollte? Oder schlimmer: Sind das die Vorboten der angedeuteten Ausgangssperre? Dabei sollte diese seit Dienstag, 19. Januar, doch vom Tisch sein.

Regenrohr gebrochen am Oerweg

Ein Anruf bei der Pressestelle der Stadt Recklinghausen brachte zumindest ein wenig Licht in die Sache. Wie Sprecherin Anna Knopp mitteilte, ist an dem betroffenen Wohnhaus am Freitag ein Regenrohr gebrochen. Als Folge dessen sei der Gehweg unterspült worden. Der Schaden werde nun behoben. Ein Kollege der Straßenmeisterei habe versichert, dass vor Ort behelfsweise eine Fußgängerbrücke eingerichtet worden sei.

Die gebe es in der Tat, so die Anwohnerin. So könne der Gehweg nach wie vor genutzt werden. Nur bliebe aufgrund der Fußgängerbrücke, die viel Platz einnimmt, lediglich ein winziger Spalt zum Hauseingang übrig, den höchstens Anwohner in Kleidergröße S passieren könnten. „In dem Mehrfamilienhaus wohnt auch eine Familie mit einem Zwillingskinderwagen. Wie soll die den Wagen jetzt aus der Wohnung schieben?“

Kraftakt für Anwohnerin aus Recklinghausen

Die nächste Herausforderung, mit der sich Lea Mundthal konfrontiert sieht: „Ich habe diese Woche Mülltonnendienst und muss gleich zwei große gelbe Tonnen über diese Barriere hieven.“ Der Schaden scheint nicht nur für die beauftragte Firma ein Kraftakt zu sein. Auch für die junge Anwohnerin gibt es wohl nur eine Lösung: Kräftig zupacken und umstellen.

Auch an anderer Stelle in der Stadt wird gerade gebaut und zwar auf der Hillerheide: Dort wird ein Lärmschutzwall gebaut. Im Februar startet auch der Bau der neue Radstation.

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