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Wer der Schule regelmäßig unerlaubt fernbleibt, muss im schlimmsten Falle mit einem Bußgeld rechnen.

Erhebung vergleicht Bußgelder in 20 Städten

Schule schwänzen kann  teuer werden: So hoch sind die Bußgelder

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Der Finanzdienstleister Vexcash hat ermittelt, wie unterschiedlich hoch die Bußgelder in 20 deutschen Städten ausfallen. Am höchsten sind sie in Berlin.

In der Schule blau gemacht, hat doch jeder schon mal... Wer dies allerdings regelmäßig tut, verpasst nicht nur wichtigen Schulstoff, sondern kann dafür im schlimmsten Falle mit einem Bußgeld empfindlich belangt werden.

Wie der Finanzdienstleister Vexcash in einer bundesweiten Erhebung ermittelt hat, ist das Bußgeld fürs Blaumachen in Berlin am höchsten. Der Mindestbetrag pro Fehltag liegt dort bei 254 Euro, gefolgt von Hamburg mit 250 Euro.

Geringste Bußgeld liegt bei gerade mal fünf Euro pro Fehltag

Das geringste Bußgeld verlangen die Städte Leipzig, Nürnberg, Bielefeld, Hannover und auch München mit gerade einmal mindestens fünf Euro pro Fehltag.

Für die Stadt Recklinghausen lässt sich kein konkreter Betrag benennen, teilte Ulla Lütkehermölle, Sprecherin der Bezirksregierung Münster mit. In Bochum etwa werden 15 Euro pro geschwänzten Schultag fällig. 

Auch sei nicht bekannt, wie viele Bußgelder in Recklinghausen bereits verhängt wurden. Denn nicht von jedem Schwänzer wird sofort ein Bußgeld verlangt.

Das maximale Bußgeld liegt in Berlin 1000 Euro

Erst wenn beratende Gespräche durch Lehrer und Eltern nicht anschlagen, kann ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, das mit einem Bußgeldbescheid enden könnte.

Dies kann bei bis zu 1000 Euro pro Fehltag liegen, ein Maximalbetrag der in 17 von 20 berücksichtigen Städten erhoben wird. In Berlin können sogar bis zu 2500 Euro pro Tag fällig werden, in Leipzig an zweiter Stelle können Eltern oder volljährige Schüler mit bis zu 1250 Euro belangt werden.

Blaumachen kurz vor oder nach den Schulferien kann teuer werden

Wie Sprecherin Lütkehermölle mitteilt, tritt das Blaumachen oftmals kurz vor oder nach den Schulferien auf. Einige Eltern versuchen so, etwa einen günstigeren Flug zu erwischen. „Für die „Ferienverletzer“ werden gleich 100 Euro pro Tag, Kind und Elternteil fällig. So soll der Vorteil, den man durch den früheren Urlaubsstart erzielt, aufgerechnet werden. Die Eltern sollen möglichst keinen Vorteil haben", sagt Lütkehermölle.

Hier gibt es weitere Infos zu den bundesweiten Bußgeldern der Schulschwänzer.

Der Tornister für das Schulkind will mit Bedacht ausgewählt werden. Worauf man beim Kauf achten sollte, verrät uns ein Waltroper Orthopäde.

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