Symbolbild Justitia
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Ein Hundehalter aus Recklinghausen wurde am Amtsgericht in Abwesenheit verurteilt.

Vorwurf der Tierquälerei

Hundehalter vor Gericht: Tier in Recklinghausen minutenlang verprügelt

  • Werner von Braunschweig
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Unter dem Vorwurf der Tierquälerei sollte sich ein 46-Jähriger aus Recklinghausen vor dem Amtsgericht verantworten. Doch der Mann erschien nicht zum Prozess.

Und so wurde ohne den Angeklagten verhandelt. Der Vorwurf: Er soll im Garten eines Mietshauses am Quellberg minutenlang auf seinen Hund eingeprügelt haben. Es war der 14. August 2020 gegen 17 Uhr, als eine Zeugin aus der Nachbarschaft im Garten schlimme Szenen beobachtet haben will und anschließend Strafanzeige erstattet hat.

Nachdem der Hund des Angeklagten eine Katze, die ebenfalls dem Mann gehört, gebissen und im Maul herumgeschleudert haben soll, soll der 46-Jährige wie von Sinnen auf seinen Hund eingeprügelt haben. Laut Staatsanwaltschaft soll die Prügelattacke geschätzt ununterbrochene eineinhalb Minuten angedauert haben. Selbst nachdem der Hund von der Katze abgelassen hatte, soll der Angeklagte weiter auf den Vierbeiner eingeschlagen und eingetreten haben. Laut Anklage soll der 46-Jährige den Hund danach in seine Wohnung gezogen, wo es danach weiter lautstark zugegangen sein soll.

Das Amtsgericht in Recklinghausen erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl in Höhe von 1350 Euro. Der Angeklagte kann dagegen jedoch Einspruch einlegen. Die Folge wäre ein neuer Termin.

Große Aufregung gab es vor Kurzem auch um einen Hütehund aus dem Recklinghäuser Tierheim. Wegen Brandstiftung in einem Mehrfamilienhaus muss sich derzeit ein Mann aus Recklinghausen vor dem Schwurgericht verantworten.

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