Das 140-adrige Kabel wurde aus einem Rohr herausgezogen und dann auf die Gleise gelegt.
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Spuren der Zerstörung: Ein IC erfasste auf einer Recklinghäuser Bahnbrücke an der Stadtgrenze zu Herne ein Signalkabel, das Unbekannte zuvor auf die Bahngleise gelegt hatten.

Bundespolizei bittet um Hinweise

Recklinghausen: Intercity reißt Signalkabel über 120 Meter mit - wer steckt dahinter?

  • Thomas Brysch
    vonThomas Brysch
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Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr: Noch unbekannte Täter legen ein Signalkabel auf die Schienen. Ein Intercity reißt das Kabel mit. Zum Glück kann der Zug seine Fahrt unbeschädigt fortsetzen.

Am Mittwochmorgen (10. Februar) überfuhr ein IC auf einer Brücke bei Recklinghausen ein Signalkabel. Bisher Unbekannte hatten das Kabel vermutlich aus einem Rohr gezogen und dort deponiert. Am Mittwoch gegen 8 Uhr meldete die Deutsche Bahn der Bundespolizei in Recklinghausen, dass es womöglich zu einer Beschädigung eines Signalkabels gekommen sei. Als Ort der Störung konnte die Bahnbrücke über den Rhein-Herne-Kanal nördlich der Herner Forellstraße an der Stadtgrenze zu Recklinghausen, nahe der Autobahn 43 ermittelt werden.

Recklinghausen: Schnellzug war von Münster nach Österreich unterwegs

Erste Ermittlungen ergaben, dass die Täter das 140-adrige Kabel aus einem Rohr herausgezogen haben und dann so auf die Gleise legten, dass der nachfolgende Zug dieses erfasste und über 120 Meter mit sich zog. Dadurch wurde das Kabel aus mehreren Verankerungen gerissen. Nach jetzigem Kenntnisstand trug der IC 115, der von Münster nach Klagenfuhrt fuhr, keine Beschädigungen davon.

Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr: Bundespolizei leitet Strafverfahren ein

Einsatzkräften der Bundespolizei sicherten die Spuren vor Ort. Durch den Vorfall kam es zu Verspätungen für nachfolgenden Züge.
Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein und bittet Zeugen um Hinweise. Die Tatzeit konnte auf den 10. Februar zwischen 07:00 und 08:00 Uhr morgens eingegrenzt werden. Wer kann Angaben zu Tatverdächtigen geben? Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 oder jede Polizeidienststelle entgegen.

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