Das öffentliche Leben in Recklinghausen nimmt  wieder Fahrt auf.
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Das öffentliche Leben in Recklinghausen nimmt  wieder Fahrt auf.

Infektionsgeschehen im Überblick

Keine Neuinfektion, dafür eine Person in Recklinghausen genesen

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  • Alexander Spieß
    Alexander Spieß
  • Kathrin Grochowski
    Kathrin Grochowski
  • Ralf Wiethaup
    Ralf Wiethaup
  • Alina Meyer
    Alina Meyer

Hier sind die Entwicklungen in Recklinghausen in Bezug auf die Pandemie im Überblick zusammengefasst.

  • 214 Recklinghäuser haben sich mit dem neuartigen Virus infiziert, 196 von ihnen gelten als genesen
  • In Recklinghausen gibt es vier Todesopfer
  • Lichterfest ist abgesagt, Entscheidung zu "RE leuchtet" noch offen 

Update, 7. August: In Recklinghausen gibt es derzeit 14 bestätigte Corona-Fälle. Das Kreisgesundheitsamt hat von Donnerstag auf Freitag keine Neuinfektion registriert, die Zahl liegt weiterhin bei 214. Stattdessen gilt eine weitere erkrankte Person wieder als genesen, hier erhöhte sich die Zahl auf 196. Vier Recklinghäuser sind bislang am bzw. mit dem Coronavirus gestorben.

Update, 6. August: Aktuell gibt es in Recklinghausen 15 bestätigte Corona-Fälle. Die Zahl der positiv getesteten Bürger erhöhte sich von 212 am Mittwoch auf jetzt 214. Gleichzeitig gelten drei weitere Betroffene inzwischen wieder als genesen. Hier stieg die Zahl von 192 auf 195. Vier Recklinghäuser sind in den vergangenen Monaten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 5. August: 18 Recklinghäuser sind derzeit coronainfiziert. Wie das Kreisgesundheitsamt mitteilt, ist ein weiterer Bürger positiv getestet worden, gleichzeitig gelten fünf Betroffene mittlerweile wieder als genesen. Damit stieg die Gesamtzahl aller Infektionsfälle auf 211. Davon sind 189 wieder gesund. Vier Recklinghäuser sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 4. August: 18 Recklinghäuser sind derzeit coronainfiziert. Wie das Kreisgesundheitsamt mitteilt, ist ein weiterer Bürger positiv getestet worden, gleichzeitig gelten fünf Betroffene mittlerweile wieder als genesen. Damit stieg die Gesamtzahl aller Infektionsfälle auf 211. Davon sind 189 wieder gesund. Vier Recklinghäuser sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 3. August: Übers Wochenende hat das Kreisgesundheitsamt zwei neue Corona-Fälle in Recklinghausen registriert. Aktuell sind 22 Bürger infiziert. Die Gesamtzahl aller positiv getesteten Recklinghäuser ist auf 210 gestiegen. 184 von ihnen gelten inzwischen wieder als genesen. Vier Menschen sind bislang am bzw. mit dem Coronavirus gestorben.

Update, 30. Juli: Die Stadt Recklinghausen hat die 10. Auflage des am 6. September geplanten Tierparkfests abgesagt. Grund dafür ist das bis zum 31. Oktober verlängerte Veranstaltungsverbot, wie Stadtsprecher Hermann Böckmann mitteilte.

Die Verwaltung hofft, das Fest im kommenden Jahr nachholen zu können. Am 6. September ist der Tierpark wie gewohnt von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Besucher müssen sich allerdings die Hygieneregeln einhalten, auf die am Eingang hingewiesen wird. Das Vogelhaus bleibt bis vorerst geschlossen. Beim Tierparkfest im vergangenen Jahr ist das Fuchsgehege eingeweiht worden.

Update, 29. Juli: Aktuell sind 17 Recklinghäuser mit dem Coronavirus infiziert. Von Dienstag auf Mittwoch hat das Kreisgesundheitsamt fünf neue Fälle registriert. Die Gesamtzahl aller positiv getesteten Bürger stieg dadurch auf 205. 184 von ihnen – eine Person mehr als noch am Vortag – gelten mittlerweile wieder als genesen. Vier Recklinghäuser sind seit Ausbruch der Pandemie am bzw. mit dem Coronavirus gestorben.

Update, 28. Juli: Von Montag auf Dienstag hat das Kreisgesundheitsamt eine weitere Corona-Infektion in Recklinghausen registriert. Damit stieg die Gesamtzahl aller positiv getesteten Bürger auf 200, 13 von ihnen gelten aktuell als erkrankt. 183 Infizierte sind laut Kreisverwaltung mittlerweile wieder genesen, vier Recklinghäuser sind in den vergangenen Monaten an bzw. mit dem Coronavirus gestorben.

Update, 27. Juli: Übers Wochenende hat das Kreisgesundheitsamt drei neue Corona-Fälle in Recklinghausen registriert. Bislang wurden insgesamt 199 Menschen positiv getestet. Aktuell gelten zwölf Bürger als infiziert. 183 Recklinghäuser gelten laut Kreisverwaltung als genesen. Vier Menschen sind in den vergangenen Monaten in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 24. Juli: Von Donnerstag auf Freitag hat das Kreisgesundheitsamt drei neue Corona-Infektionen in Recklinghausen registriert. Aktuell gelten damit neun Recklinghäuser als infiziert. Die Gesamtzahl aller bislang positiv getesteten Recklinghäuser Bürger steigt auf nunmehr 196. Zwei weitere Infizierte gelten inzwischen wieder als genesen, was damit nun für 183 Recklinghäuser Bürger gilt. Vier Menschen aus Recklinghausen sind seit April am bzw. mit dem Coronavirus gestorben.

Update, 23. Juli: Die Zahl der offiziell festgestellten Corona-Infektionen in Recklinghausen ist auf insgesamt 193 gestiegen. Damit gibt es nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes zwei Neuinfektionen in der Stadt. Das bedeutet, dass es aktuell in der Stadt acht infizierte Personen gibt – 181 gelten inzwischen als genesen, vier sind am oder mit dem Corona-Virus gestorben.

Update, 22. Juli: Von Dienstag auf Mittwoch gab es keine Veränderungen bei den Corona-Zahlen, die das Kreisgesundheitsamt veröffentlicht hat. Nach wie vor gibt es in Recklinghausen 191 bestätigte Fälle, wobei 181 der Infizierten mittlerweile wieder als genesen gelten. Vier Menschen sind in den vergangenen Monaten in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Somit gibt es aktuell sechs Erkrankte.

Update, 21. Juni: Keine Neuinfektionen, dafür gilt ein Betroffener mehr als genesen – das teilt der Kreis Recklinghausen mit. Insgesamt wurden in Recklinghausen 191 Menschen positiv auf das Virus getestet, 181 von ihnen gelten inzwischen wieder als genesen. Vier Menschen sind in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Update, 20. Juli: Das Kreisgesundheitsamt hat seit Freitag eine Corona-Neuinfektion registriert. Damit stieg die Zahl aller bestätigten Fälle auf 191. 180 Erkrankte sind wieder genesen, vier Menschen sind in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Update, 13. Juli, 18.04 Uhr: Die Corona-Zahlen für Recklinghausen sind seit Tagen stabil. 187 Menschen wurden bislang positiv auf das Virus getestet, inzwischen gelten 170 von ihnen wieder als genesen. Das Kreisgesundheitsamt hat vier Todesopfer registriert.

Unterdessen hat die "Aktive Stadtteilrunde Hochlarmark" ihr für November geplantes Lichterfest abgesagt. Neuer Termin: 20. November 2021. "Falls überhaupt behördliche Genehmigungen erteilt werden können, stößt ein Fest im Außenbereich bei dieser Größenordnung mit ehrenamtlichen Strukturen an seine Grenzen, insbesondere weil Zugangsbeschränkungen, Abstandserlasse usw. aufgrund der Struktur des Festplatzes schwer darzustellen sind", erklärt Peter Wagner mit Bedauern. Immerhin: Mitglieder des Rollhockeyclubs wollen auch in diesem Jahr die weihnachtliche Lichterinstallation des Marktplatzes übernehmen.

Update, 10. Juli, 12.30 Uhr: Ob "Recklinghausen leuchtet" und der Weihnachtsmarkt in Recklinghausen - wo Carina Spack und Serkan Yavuz zusammenziehen könnten - stattfinden werden, steht nach wie vor in den Sternen. „Wir stehen in ganz engem Kontakt mit Lars Tottmann und Marius Ebel von der Arena GmbH, die sich für die Organisation verantwortlich zeichnen. In den Gesprächen haben wir auch schon mehrere Szenarien durchgespielt“, erklärt Bürgermeister Christoph Tesche. Er kündigte an, dass man sich für August zu einem weiteren Abstimmungstermin treffen werde. 

Update, 10. Juli, 12 Uhr: Die Zahl der Coronainfizierten in Recklinghausen bleibt im Vergleich zum Vortag unverändert. Laut Kreisgesundheitsamt gibt es insgesamt 187 positive Tests, 169 Personen gelten bereits wieder als genesen. Vier Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Update, 9. Juli: Die neuen Zahlen entsprechen denen des Vortags: Nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes gibt es bisher 187 positive Corona-Tests in Recklinghausen. 169 der Betroffenen gelten inzwischen wieder als genesen. Vier Recklinghäuser sind in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Update, 8. Juli:

Das Kreisgesundheitsamt hat gestern zwei neue Corona-Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet. Somit hat sich die Zahl aller positiv getesteten Personen auf 187 erhöht. Derzeit gelten 14 Recklinghäuser als akut infiziert. 168 Personen gelten nach einer Infektion bereits wieder als genesen. Nach wie vor hat die Festspielstadt vier Todesfälle zu beklagen.

Update, 7. Juli: Nach den neuesten Corona-Zahlen des Kreisgesundheitsamtes gelten derzeit zwölf Recklinghäuser als infiziert. Bislang wurden 185 Bürger positiv getestet. Ein Test war nicht eindeutig ausgefallen, die Person aber vorsorglich als positiv eingestuft. Das Ergebnis wurde überprüft – es ist negativ. 169 Betroffene sind genesen, es gibt bisher vier Todesfälle.

Update, 6. Juli: 14 aktuell mit dem Coronavirus infizierte Recklinghäuser gab es am Montag nach Angaben des Kreises. Bislang wurden insgesamt 186 Recklinghäuser positiv auf das Virus getestet, 168 gelten als genesen, vier sind verstorben.

Update, 3. Juli, 12.06 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Recklinghausen ist von Donnerstag auf Freitag sprunghaft angestiegen: von 175 auf 182. Wie eine Sprecherin der Kreisverwaltung auf Anfage erklärt, bestehe ein familiärer Zusammenhang zwischen den neuen Fällen. Hinweise auf Verstöße gegen die Corona-Regeln gebe es derzeit nicht. "Sobald ein positiver Fall bestätigt ist, müssen die betroffene Person und auch die Kontaktpersonen in häusliche Quarantäne", erklärt die Kreis-Sprecherin. Aktuell gelten 167 der insgesamt 182 Infizierten wieder als gesund, vier Recklinghäuser sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 1. Juli: Die für den 3. Oktober geplante Recklinghäuser Musiknacht in der Innenstadt muss aufgrund der Corona-Pandemie und des Veranstaltungsverbots ausfallen. Wie die Veranstalter mitteilten, wird der 2. Oktober 2021 als neuer Termin angepeilt.

175 bestätigte Corona-Fälle gibt es bisher in Recklinghausen. Der Kreis hat am Dienstag eine Neuinfektion gemeldet. 167 Betroffene gelten bereits wieder als genesen, vier Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Am Mittwoch bleiben die Zahlen unverändert.

Update, 25. Juni: Seit Mittwoch gibt es eine Neuinfektion mit dem Coronavirus in Recklinghausen. Nach Angaben des Kreisgesundheitsamts gibt es nun 173 Infizierte im Stadtgebiet. Am Donnerstag kam demnach kein neuer Fall hinzu. Laut Gesundheitsamt gelten 165 Personen bereits wieder als genesen. Nach wie vor hat die Festspielstadt vier Todesopfer zu beklagen.

Update, 24. Juni, 17.15 Uhr: Bürgermeister Tesche appelliert in einem Video an die Bürger mit dem Hinweis: „Bleiben Sie achtsam.“ Grund dafür ist der kürzliche Ausbruch des Coronavirus im Kreis Güterloh und Warendorf. 

Die Geschehnisse würden nachdenklich machen und die Sorge verstärken, dass uns in Recklinghausen Gleiches widerfahren könnte, so Tesche in seiner Ansprache. „Ich möchte unsere Bürgerinnen und Bürger eindringlich dazu auffordern, dass wir alle dieses Virus weiter ernst nehmen und entsprechend der Coronaschutzverordnung handeln", sagt Tesche.

Das Stadtoberhaupt wolle allen ersparen, dass Handel, Gastronomie, Kitas und Schulen wieder schließen müssen und die Wirtschaft ein weiteres Mal heruntergefahren werden muss. Er plädiert dafür, weiterhin die Abstände einzuhalten und eine Maske zu tragen.

Update, 24. Juni, 17 Uhr: Nun ist es offiziell: Das Gourmetfestival "Zu Gast" fällt dieses Jahr aufgrund der Verlängerung des Veranstaltungsverbots aus.

Die Entscheidung sei allen Wirten, Sponsoren und dem Veranstaltungsteam um Uwe Suberg und Henning Prinz nicht leicht gefallen. Es ist die erste Pause nach 33 Jahren. Doch das Veranstaltungsteam hat schon einen Termin für das nächste Jahr in Aussicht gestellt: 28. Juli bis 1. August 2021.

Update, 23. Juni: Die Zahl der infizierten Recklinghäuser ist seit Dienstag konstant geblieben. Nach Angaben des Kreisgesundheitsamts gibt es momentan drei akut infizierte Personen im Stadtgebiet. Insgesamt haben sich 172 Personen in Recklinghausen mit dem Sars-CoV-2 Virus infiziert. Davon gelten 165 nach einer abgeklungenen Corona-Infektion bereits wieder als gesund. Vier Personen sind an Covid-19 verstorben. Die meisten Infizierten gibt es in Gladbeck mit 257 Fällen. Die wenigsten verzeichnet Datteln mit 57 Fällen.

Update, 22. Juni: Wie das Gesundheitsamt gestern mitteilte, ist eine weitere Person in Recklinghausen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Infizierten auf 172 Personen. Davon gelten 165, eine mehr als noch am Samstag, bereits wieder als genesen. Vier Recklinghäuser sind in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Demnach gibt es aktuell drei infizierte Personen in der Festspielstadt.

Update, 18. Juni: Nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes gab es am Donnerstag in Recklinghausen eine weitere bestätigte Infektion mit dem Coronavirus. Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt seit Ausbruch der Pandemie infizierten Recklinghäuser auf 171. Unverändert gelten 164 Infizierte als genesen. Vier Recklinghäuser sind mit Covid-19 verstorben.

Update, 16. Juni: Seit Beginn der Corona-Pandemie gibt es in Recklinghausen insgesamt 170 Infektionen. Derzeit sind laut Gesundheitsamt offiziell nur noch zwei Personen erkrankt.

Update, 12. Juni: Die Gesamtzahl der Infektionen mit dem Corona-Virus stagniert in Recklinghausen: Die Kreisgesundheitsbehörde meldet nun schon am zweiten Tag in Folge keine Neuinfektion. Aktuell gebe es noch eine infizierte Person im Stadtgebiet. 169 Infektion sind insgesamt nachgewiesen worden, 164 Personen sind genesen, vier sind verstorben. Mehr Infizierte als in Recklinghausen gibt es im Kreisgebiet nur in Oer-Erkenschwick (197 Fälle) und in Gladbeck (247 Fälle) zu verzeichnen.

Update, 10. Juni: Das Kreisgesundheitsamt meldet am Mittwoch keinen neuen Corona-Fall in Recklinghausen. Einen neuen hat es nach rund einer Woche am gestrigen Dienstag gegeben. Demnach gibt es in Recklinghausen bislang 169 infizierte Personen, davon sind 164 Personen wieder genesen. Vier Recklinghäuser sind an Covid-19 verstorben.

Update, 9. Juni: Nach sechs Tagen ohne Neuinfektionen in Recklinghausen meldet das Gesundheitsamt am heutigen Dienstag, 9. Juni, wieder einen neuen Corona-Fall. Damit steigt die Gesamtzahl der Infizierten auf 169 Personen. Davon gelten 164 bereits wieder als genesen. Die Zahl der Todesopfer bleibt mit vier Fällen nach wie vor konstant.

Update, 8. Juni: Seit Dienstag vergangener Woche hat es in Recklinghausen keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Laut Kreisgesundheitsamt gibt es demnach 168 bislang infizierte Personen in Recklinghausen. Davon gelten 164 bereits wieder als genesen. Vier Personen sind an Covid-19 verstorben.

Update, 5. Juni: Auch am Freitag, 5. Juni, meldet das Kreisgesundheitsamt keine neuinfizierten Personen in Recklinghausen - und das seit Dienstag. Noch immer ist von insgesamt 168 Infizierten die Rede. Im Vergleich zum Vortag gelten zwei Recklinghäuser nach einer Infizierung mit dem Coronavirus wieder als gesund. Insgesamt sind 163 Personen wieder genesen. Vier Recklinghäuser sind an Covid-19 verstorben.

Update, 4. Juni: Seit Dienstag sind in Recklinghausen keine weiteren Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Das teilt das Kreisgesundheitsamt mit. Bislang gab es 168 positive Tests, 161 der betroffenen Recklinghäuser gelten mittlerweile wieder als genesen. Vier Menschen sind in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Update, 3. Juni, 12.30 Uhr: Das Kreisgesundheitsamt meldet am Mittwoch eine weitere Person in Recklinghausen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Demnach haben sich bislang insgesamt 168 Recklinghäuser infiziert. Davon haben 161 Personen die Krankheit Covid-19 bereits überstanden. Vier Personen sind in diesem Zusammenhang verstorben.

Update, 2. Juni, 15.40 Uhr: Nach neuesten Zahlen des Kreisgesundheitsamtes gibt es derzeit in Recklinghausen zwei bekannte Fälle von Corona-Infektionen. Gegenüber Montag ist ein positiver Test hinzugekommen, die Gesamtzahl stieg auf 167. Gleichzeitig gelten zwei weitere Recklinghäuser mittlerweile wieder als gesund, insgesamt sind es 161. Vier Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Update, 30. Mai, 12.59 Uhr: Seit einer Woche gibt es keine bestätigten Corona-Neuinfektionen in Recklinghausen. Nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes haben sich bislang 166 Menschen mit dem Virus angesteckt, inzwischen gelten 159 von ihnen wieder als genesen. Vier Betroffene sind gestorben.

Unterdessen gibt es weitere Lockerungen der Corona-Schutzverordnung: So dürfen sich ab heute wieder zehn Personen (aus unterschiedlichen Haushalten) im öffentlichen Raum treffen. Das bedeutet auch, dass in der Gastronomie zehn Menschen zusammen sitzen dürfen.

Ab sofort hat auch das Südbad in Recklinghausen für Freiluft-Schwimmer geöffnet. Allerdings gibt es Regeln für den Freibad-Besuch.

Update, 29. Mai, 13.46 Uhr: Seit Tagen gibt es keine neuen Corona-Fälle in Recklinghausen. Wie das Kreisgesundheitsamt mitteilt, liegt die Zahl der positiv Getesteten weiter bei 166. 157 von ihnen gelten mittlerweile wieder als genesen, vier Betroffene sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Aktuell gibt es somit in Recklinghausen fünf bestätigte Corona-Infektionen.

Update, 28. Mai, 13.20 Uhr: Die Zahlen der infizierten Recklinghäuser haben sich seit Mittwoch, 27. Mai, nicht verändert. Demnach spricht das Kreisgesundheitsamt auch am heutigen Donnerstag von bislang 166 Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon gelten 156 Personen nach einer Infektion bereits wieder als gesund. Vier Menschen sind an Covid-19 verstorben.

Update, 27. Mai, 13.30 Uhr: Aktuell gibt es in Recklinghausen sechs bestätigte Corona-Fälle. Das teilt das Kreisgesundheitsamt mit. Am Mittwoch galten 156 der Betroffenen, die sich infiziert hatten, wieder als gesund – zwei mehr als noch am Vortag. 166 Menschen sind bislang positiv auf das Virus getestet worden, vier von ihnen sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 26. Mai, 12.15 Uhr: Auch am Dienstag meldet der Kreis keine neuinfizierten Recklinghäuser. Damit tendiert die Kurve weiterhin in Richtung der erhofften Null. Noch immer liegt die Gesamtzahl der Infizierten bei 166 Personen. 154 Recklinghäuser gelten nach einer Infektion bereits wieder als gesund, drei mehr als am Vortag. Das bedeutet, dass es aktuell nur noch 16 bekannte, aktiv infizierte Personen gibt.

Update, 25. Mai, 12.11 Uhr: Erfreuliche Nachrichten aus dem Kreisgesundheitsamt: Seit Samstag, 23. Mai, sind keine neuen Corona-Fälle in Recklinghausen bestätigt worden. Die Zahl derjenigen, die sich mit dem Virus infiziert haben, liegt weiterhin bei 166. Gestiegen ist lediglich die Zahl der Betroffenen, die mittlerweile wieder als genesen gelten - von 143 auf aktuell 151. 

Nach dem Knappschaftskrankenhaus lockern jetzt auch die beiden anderen Kliniken in Recklinghausen ihre corona-bedingten Besuchsverbote. Das generelle Besuchsverbot im Elisabeth-Krankenhaus an der Röntgenstraße wird ebenso aufgehoben wie das im Prosper-Hospital an der Mühlenstraße. Beide Häuser weisen jedoch darauf hin, dass sie die konkreten Bedingungen für Besuche täglich überprüfen und gegebenenfalls ändern. Angehörige sollen sich deshalb vorab auf den Internetseiten beider Häuser informieren. Im Prosper-Hospital ist eine Hotline montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr besetzt (Tel. 02361/5415510). Infos gibt es auch an der Pforte des Elisabeth-Krankenhauses unter Tel. 02361/6010.

Update, 22. Mai, 19 Uhr: Anders als das Klinikum Vest halten das Prosper-Hospital und das Elisabeth-Krankenhaus in Süd noch bis zum 25. Mai an der bisher geltenden Besuchssperre fest.

Ab Montag, 25. Mai, möchten dann auch die verbleibenden Krankenhäuser in Recklinghausen ein "neues Besucherkonzept" umsetzen, mit dem eine Art Normalität für die Patienten und Angehörigen hergestellt werden soll. Genaueres dazu wollen die Krankenhäuser in Kürze bekannt geben.

Update, 22. Mai, 12.45 Uhr: In Recklinghausen gibt es nach aktuellem Stand bislang insgesamt 164 infizierte Personen. Noch vor zwei Tagen sprach der Kreis von 165 infizierten Personen in Recklinghausen.

"Das liegt daran, dass das Testergebnis einer Person in Recklinghausen zunächst weder eindeutig positiv noch eindeutig negativ war", teilt Kreis-Sprecherin Svenja Küchmeister auf Nachfrage mit. 

Fraglich positiv getestete Personen werden vom Kreis zunächst in die Datenbank der positiven Fälle aufgenommen, weil für sie die gleichen Auflagen gelten wie für nachweislich positiv Getestete. 

Laut der Sprecherin liegt das Ergebnis der Nachtestung nun vor und sei aber definitiv negativ. Demnach gibt es in Recklinghausen einen Fall weniger. Insgesamt haben sich 141 Recklinghäuser von der Krankheit Covid-19 erholt. Es gibt noch immer vier Todesopfer zu beklagen.

Update, 20. Mai, 13.30 Uhr: Wie Stadtverwaltung mitteilte, gilt die Maskenpflicht selbstverständlich auch auf den Wochenmärkten im Stadtgebiet. Sowohl Verkäufer als auch Kunden müssen zumindest eine Alltagsmaske oder einen behelfsmäßigen Schal tragen, um sich vor einer Ansteckung zu schützen.

Update, 20. Mai, 13.20 Uhr: Ein weiterer Recklinghäuser ist innerhalb der vergangenen 24 Stunden positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit klettert die Zahl der Gesamtinfizierten in Recklinghausen auf 165 betroffene Personen. Genau wie am Dienstag gelten auch heute noch 139 Personen als genesen. Die Zahl der Todesopfer bleibt mit vier Fällen unverändert.

Update, 19. Mai, 12.20 Uhr: Innerhalb eines Tages sind zwei weitere Recklinghäuser positiv auf das Coronavirus getestet worden. Im gleichen Zeitraum haben sich vier Personen von Covid-19 erholt und gelten als genesen. Somit gibt es in Recklinghausen bislang insgesamt 164 infizierte Personen. 139 gelten bereits wieder als gesund. Die Zahl der Todesfälle bleibt mit vier Opfern gleich.

Update, 19. Mai, 12 Uhr: Das Knappschaftskrankenhaus lockert seine Besuchsregelungen. Demnach dürfen die Patienten ab Mittwoch, 20. Mai, wieder einen Besuch pro Tag empfangen. Das teilte das Klinikum Vest mit.

Der Besuch muss sich allerdings zuvor telefonisch ankündigen unter Tel. 02361/5684915 (werktags 8 bis 12 Uhr) und auf zwei Gäste und eine Dauer von 30 Minuten beschränken.

Zudem werden Besucher gebeten 15 Minuten vor Besuchsbeginn vor Ort zu sein, um sich einem Gesundheitscheck zu unterziehen und einen Fragebogen auszufüllen.

"Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren dürfen ihre Angehörigen zunächst nicht besuchen. Patienten, die unter Verdacht stehen, an Covid-19 erkrankt zu sein, dürfen keinen Besuch empfangen", sagt die Stadtverwaltung.

Update, 18. Mai, 18.30 Uhr: Auch nach dem Wochenende bleibt die Zahl der Infizierten fast unverändert. Lediglich ein weiterer Recklinghäuser ist positiv auf das neuartige Virus getestet worden. Somit gibt es laut Kreis-Gesundheitsamt insgesamt 162 infizierte Recklinghäuser, davon gelten 135 mittlerweile als gesundet. Nach wie vor gibt es vier Todesopfer.

Update, 17. Mai, 16.50 Uhr: Kaum noch Neuinfektionen meldet der Kreis. Seit Freitag gibt es nur einen weiteren bestätigten Fall. Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen in Recklinghausen beläuft sich damit aktuell auf 161. Als genesen gelten 135 der positiv getesteten Personen. Es gibt vier Todesfälle

In den vergangenen sieben Tagen hat es kreisweit 69 Neuinfektionen gegeben. Die kritische Marke von 50 Neuinfizierten pro Woche auf 100.000 Einwohner liegt umgerechnet auf die Einwohnerzahl im Kreis bei 308 Neuinfektionen, wird also nicht erreicht.

Update, 15. Mai, 13.08 Uhr: Es gibt einen vierten Todesfall in Recklinghausen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Wie das Kreisgesundheitsamt mitteilt, ist ein 58-jähriger Mann, der positiv auf das Virus getestet worden war und Vorerkrankungen gehabt haben soll, gestorben. Insgesamt wurden bislang 160 Recklinghäuser positiv getestet. 134 von ihnen gelten inzwischen wieder als genesen.

Unterdessen nimmt das öffentliche Leben in Recklinghausen weiter Fahrt auf: Die Sparkasse Vest öffnet ab Montag, 18. Mai, ihre Geschäftsstellen auch wieder am Nachmittag. Lediglich die Standorte an der Dortmunder Straße und auf der Hillerheide bleiben vorerst nur von 9 bis 12.30 Uhr geöffnet. Alle übrigen Zweigstellen sind dann montags und freitags von 9 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16 Uhr geöffnet, dienstags und donnerstags von 9 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie mittwochs von 9 Uhr bis 12.30 Uhr. 

Update, 12. Mai, 12.29 Uhr: Das Kreisgesundheitsamt hat neue Zahlen veröffentlicht. Es gibt eine weiteren bestätigten Corona-Fall in Recklinghausen. Die Zahl aller positiven Tests liegt jetzt bei 152. Keine Veränderung gegenüber Montag gibt es bei der Zahl derjenigen, die als wieder genesen gelten. Sie liegt weiterhin bei 122. Drei Recklinghäuser sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Wie der Kreis zudem mitteilt, habe es in den vergangenen sieben Tagen insgesamt 91 Neuinfektionen gegeben. Die kritische Marke von 50 Neuinfizierten pro Woche auf 100.000 Einwohner liegt im Kreis Recklinghausen bei 308, sie wird also aktuell nicht erreicht.

Erfreulich für Skater: Der Bike- & Skatepark in Hochlarmark und die Skatefläche im Erlbruchpark sind wieder geöffnet. Sie dürfen im Rahmen des Freizeit- und Breitensports wieder genutzt werden, allerdings nur unter Einhaltung der Hygieneregeln und mit einem Mund- und Nasenschutz. Zudem plant die Stadt, auch die Jugendzentren zeitnah wieder zu öffnen. "Zurzeit arbeiten wir mit Hochdruck an einem Hygienekonzept", sagt Fachbereichsleiter Volker Hülsmann.

Update, 11. Mai, 15.26 Uhr: Die Lockerungen im Zuge der Corona-Krise machen's möglich: Bei Eheschließungen im Standesamt in Recklinghausen dürfen jetzt wieder insgesamt zehn Personen an der Zeremonie teilnehmen. In den vergangenen Wochen blieben das Brautpaar und der Standesbeamte bzw. die Standesbeamtin unter sich, jetzt können sieben Gäste aus dem engsten Familienkreis dem Jawort beiwohnen. Jeder muss sich in eine Gästeliste eintragen. Ein Sektempfang nach der Eheschließung ist weiterhin nicht möglich, die Hochzeitsgesellschaft soll das Gebäude unmittelbar nach der Trauung wieder verlassen.

Update, 11. Mai, 11.52 Uhr: Seit heute dürfen auch in Recklinghausen wieder Gaststätten und Fitnessstudios öffnen, im Einzelhandel ist die 800-Quadratmeter-Regel weggefallen. Und ab sofort dürfen sich Angehörige von zwei Haushalten wieder treffen. Das können zum Beispiel zwei einzelne Freunde sein oder auch befreundete Paare oder Familien, so sie in nicht mehr als zwei Haushalten leben.

Unterdessen hat das Kreisgesundheitsamt neue Zahlen veröffentlicht. Seit Sonntag sind zwei Corona-Neuinfektionen hinzugekommen, aktuell liegt der Wert der bestätigten Fälle in Recklinghausen bei 151. Eine weitere Person gilt als genesen, die Gesamtzahl hier liegt bei 122. Bislang sind drei Menschen aus Recklinghausen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. 

Update, 10. Mai, 12.15 Uhr: Auch am Sonntag hat das Kreisgesundheitsamt neue Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gibt es eine bestätigte Neuinfektion, die Gesamtzahl erhöht sich dadurch auf 149. Infizierte, die wieder als genesen gelten, sind nicht hinzugekommen, die Zahl stagniert bei 121. Bekanntlich sind bislang drei Recklinghäuser, die positiv getestet worden waren, gestorben. Im Kreis Recklinghausen sind bis jetzt 34 Todesfälle bestätigt worden, zuletzt der eines 76-jährigen Mannes aus Gladbeck.

Update, 9. Mai, 12.17 Uhr: Es gibt ein drittes Todesopfer aus Recklinghausen. Wie das Kreisgesundheitsamt meldet, ist ein 58-jähriger Mann, der positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, gestorben. Kreisweit wurden 33 Todesfälle registriert.

Im Vergleich zum Vortag gibt es zudem zwei weitere bestätigte Neuinfektionen. Die Zahl der positiven Fälle hat sich somit auf 148 erhöht. Gleichzeitig gibt es neue Gesundmeldungen. Inzwischen gelten 121 Menschen aus Recklinghausen wieder als genesen.

Update, 8. Mai, 11.30 Uhr: Wie das Kreisgesundheitsamt mitteilt, gibt es zwei bestätigte Corona-Neuinfektionen in Recklinghausen. Damit steigt die Gesamtzahl auf 146. Gleichzeitig gelten zwei weitere Recklinghäuser inzwischen wieder als genesen. Die Zahl liegt aktuell bei 116. Kreisweit sind vier neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 hinzugekommen: Es handelt sich um einen 60-jährigen Mann aus Dorsten, eine 75 Jahre alte Frau aus Gladbeck, einen 69-jährigen Mann aus Marl sowie eine 71 Jahre alte Frau aus Waltrop.

Langsam kehrt auch im Haus der Bildung, Am Neumarkt 19, die Normalität zurück: Die Süder Stadtbibliothek öffnet am Dienstag, 12. Mai, nach sieben Wochen Corona-Zwangspause wieder ihre Pforten – zunächst mit eingeschränkten Öffnungszeiten (dienstags von 10 bis 14 Uhr, donnerstags von 14 bis 18 Uhr). Die Besucher müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen und Abstand zu anderen halten. Zudem muss sich jeder am Eingang der Bibliothek mit Kontaktdaten registrieren, um so mögliche Infektionswege nachvollziehen zu können. Zunächst ist lediglich die Ausleihe und Rückgabe von Medien möglich. Die Internet- und Lernarbeitsplätze sowie der Gaming-Bereich bleiben vorerst gesperrt, auch das Fotokopieren ist nicht möglich.

Update, 7. Mai, 16.27 Uhr: Von Mittwoch auf Donnerstag gab es in Recklinghausen nur eine Neuinfektion mit dem Sars-Cov-2-Virus. Das meldet das Kreisgesundheitsamt. Somit fielen bislang 144 Tests in Recklinghausen positiv aus. Allerdings gelten 114 Menschen mittlerweile wieder als genesen – zwei mehr als noch am Vortag. Die Zahl der Todesfälle aus Recklinghausen stagniert bei zwei.

Nach dem Museum Strom und Leben und dem Ikonen-Museum ziehen weitere kulturelle Einrichtungen nach und öffnen wieder. Die Retro-Station im Institut für Stadtgeschichte, Hohenzollernstraße 12, ist ab sofort wieder bei freiem Eintritt zu besichtigen: montags und dienstags von 8 bis 13 Uhr, mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags: 8 bis 13 Uhr. Auch das Museum Jerke, Johannes-Janssen-Straße 7, lädt ab Freitag, 8. Mai, wieder zum Ausstellungsbesuch. Mehr als 600 Werke polnischer Künstler können freitags von 14 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 15 Uhr betrachtet werden.

Update, 6. Mai, 11.32 Uhr: Wie das Kreisgesundheitsamt meldet, gibt es zwei weitere bestätigte Corona-Fälle in Recklinghausen. Insgesamt wurden somit bisher 143 Menschen positiv auf das Virus getestet. Die Zahl derjenigen, die als wieder genesen gelten, liegt weiterhin bei 112. Zwei Recklinghäuser sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die kreisweit meisten Infektionen gibt es in Gladbeck: 181 bestätigte Fälle, wobei 122 Betroffene mittlerweile als gesund gelten. Die Zahl der Todesfälle dort beläuft sich inzwischen auf 18, zuletzt ist ein 89-jähriger Mann aus Gladbeck gestorben.

Update, 5. Mai, 15.04 Uhr: Darauf werden viele Kinder sehnsüchtig gewartet haben: Ab Donnerstag, 7. Mai, dürfen sie wieder auf die 84 städtischen Spielplätze in Recklinghausen. Die Regeln, die für die Nutzung gelten, werden auf Hinweisschildern aufgeführt. So sollen Begleitpersonen von Kindern 1,5 Meter Abstand zueinander halten. Ausnahmen sind enge Verwandte bzw. Personen aus dem gleichen Haushalt. Auf Spielplätzen dürfen keine Gruppen mit haushaltsfremden Personen gebildet werden. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes wird empfohlen. Vor und nach dem Spielplatzbesuch sollten die Hände gewaschen werden. Picknicks auf den Spielflächen sind verboten. 

Das Flatterband kommt weg: Die Spielplätze in Recklinghausen werden am Donnerstag, 7. Mai, wieder freigegeben.

"Insbesondere in den ersten Tagen der Wiederöffnung bitten wir die Eltern, ihre Kinder auf den Spielplatz zu begleiten", sagt Volker Hülsmann, Fachbereichsleiter Kinder, Jugend und Familie. "Die Begleitpersonen übernehmen eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung von Hygiene- und Abstandsregelungen. Wir bitten deshalb die Erwachsenen, mit gutem Beispiel voranzugehen und auf einen angemessenen Rahmen der Begegnung zu achten."

Die Spielplätze auf den Schulhöfen bleiben nach Angaben der Stadtverwaltung vorerst geschlossen. Lediglich die Gruppen der Notbetreuung an den Grundschulen können die Spielplätze nutzen. Geschlossen bleiben auch Sportanlagen inklusive Bolzplätze, der Bike-und Skatepark sowie die Bauspielfarm.

Update, 5. Mai, 12.35 Uhr: Das dürfte viele Familien freuen: Der Tierpark im Stadtgarten öffnet am Donnerstag, 7. Mai, um 11 Uhr wieder seine Pforten. Der Zugang ist nur über den Haupteingang am Vogelhaus bzw. Café möglich. Als Ausgang dient das Tor am Ziegengehege. Maximal 250 Menschen dürfen sich gleichzeitig im Tierpark aufhalten. Sie alle müssen Masken tragen und sich an die Abstandsregeln halten. Das Vogelhaus bleibt bis auf Weiteres für Besucher geschlossen, am Affengehege wird ein Flatterband gespannt, um die Tiere vor einer möglichen Übertragung des Corona-Virus zu schützen. Ab sofort gelten dann wieder die Sommeröffnungszeiten (täglich von 9 bis 18 Uhr).

Update, 5. Mai, 11.32 Uhr: Nach neuesten Angaben des Kreisgesundheitsamtes gibt es zwei weitere bestätigte Infektionsfälle in Recklinghausen. Damit erhöht sich die Zahl der positiv getesteten Menschen auf 141 - zwei mehr als am Vortag. Die Zahl der Gesundeten erhöhte sich von 111 auf 112. Zwei Menschen aus Recklinghausen sind im Zusammenhang mit einer
Covid-19-Erkrankung gestorben. 

Am Montag, 11. Mai, nimmt die Musikschule Recklinghausen wieder ihren Unterrichtsbetrieb auf - unter Auflagen. So gilt für alle eine Mundschutz-Pflicht. Ausnahmen bilden die Gesangs- und Bläserklassen. Hier werde darauf geachtet, dass die Schüler einen Fünf-Meter-Abstand halten, zudem sollen sie mit Acrylglas vor einer möglichen Tröpfcheninfektion geschützt werden, heißt es von der Musikschul-Leitung. Das Gebäude darf ausschließlich über den Haupteingang am Herzogswall betreten werden, raus geht es durch die Seitenausgänge zur Straße An der Engelsburg. Innerhalb des Gebäudes werden die Flure als Einbahnwege gekennzeichnet. Ergänzend zu dem Präsenzunterricht finden weitere Unterrichtseinheiten wie bisher online über Videoplattformen statt. 

Update, 4. Mai, 17.47 Uhr: Wer in einem Geschäft oder in einem Bus ohne Maske unterwegs ist und dabei erwischt wird, muss ein Bußgeld in Höhe von 35 Euro zahlen. Darauf hat sich Axel Petersmeier, Leiter des Ordnungsamtes in Recklinghausen, mit seinen Kollegen aus den anderen Städten des Kreises verständigt. Wer wiederholt gegen die Maskenpflicht verstößt, muss 150 Euro zahlen.

Geschäftsleute, die ihre Läden oder Verkaufsstellen öffnen, ohne die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Zutrittssteuerung, zur Vermeidung von Warteschlangen oder zur Gewährleistung des Mindestabstands zu treffen, und Kunden nicht dazu anhält, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen, müssen noch tiefer in die Tasche greifen. Nach Angaben der Stadtverwaltung ist in solchen Fällen ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro fällig.

Gute Nachrichten für Kulturfreunde: Das Ikonen-Museum am Kirchplatz öffnet am Dienstag, 5. Mai. In der Zeit von 11 bis 18 Uhr können Besucher die Schätze der orthodoxen Kunst bewundern. Allerdings gibt es Regeln:

  • Maximal 15 Menschen dürfen sich zeitgleich im Museum aufhalten
  • Es gelten die allgemeinen Abstandsregeln  
  • In den WC-Anlagen stehen Möglichkeiten zur Handhygiene zur Verfügung. Außerdem wird es einen Handdesinfektionsmittelspender im Eingangsbereich geben
  • Im Museum muss ein Mund-Nase-Schutz getragen werden
  • Der Kauf von Artikeln aus dem Museumsshop ist nur eingeschränkt möglich
  • Gruppenbesuche sind nicht möglich. Führungen und andere Sonderveranstaltungen finden  nicht statt

Die Kunsthalle an der Große-Perdekamp-Straße wird erst am Samstag, 6. Juni, wiedereröffnet. Durch die Absage der Ruhrfestspiele 2020 fällt auch die für Mai und Juni geplante Kunstausstellung des Kulturfestivals aus. Stattdessen wird die für August und September geplante Ausstellung "Über Dich freuet sich die ganze Schöpfung. Ein Geschenk für Recklinghausen: Die Ikonen-Sammlung Zerlin" um zwei Monate vorgezogen. Wegen der komplizierten Präsentation der mehr als 200 Exponate und umfangreicher Umbauten sei ein früherer Eröffnungstermin nicht zu realisieren, heißt es seitens der Stadtverwaltung.

Update, 4. Mai, 11.54 Uhr: Das Kreisgesundheitsamt hat neue Zahlen veröffentlicht: Demnach wurden in Recklinghausen bislang 139 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet - drei mehr als am Sonntag gemeldet wurde. Als genesen gelten inzwischen 111 Bürger, zwei mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei zwei.

Unterdessen bereitet sich die Volkshochschule in Recklinghausen auf eine Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes vor. "Wegen der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten ist es aber weiter nicht möglich, die breite Masse an Bildungsangeboten wieder aufzunehmen", sagt VHS-Leiter Dr. Ansgar Kortenjann. Unter anderem ist es nämlich untersagt, Kurse an anderen Standorten durchzuführen. "Deshalb werden wir den regulären Betrieb in den kommenden Wochen nicht wieder wie gewohnt aufnehmen können."

Zunächst werde man mit den Schulabschlusskursen des Zweiten Bildungswegs starten, danach sollen die Integrationssprachkurse folgen. Auch hierbei müssen die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Die seit Mitte März ausgesetzten Kurse des offenen Bildungsangebots werden zunächst nicht fortgesetzt, auch Kurse, die laut VHS-Programm in den nächsten Tagen beginnen sollten, entfallen.

Update, 3. Mai, 14.17 Uhr: Das Recklinghäuser Museum "Strom und Leben" öffnet am Montag, 4. Mai, um 10 Uhr nach mehrwöchiger Pause im Zuge der Corona-Lockerungen wieder seine Tore. An einen Normalbetrieb wie vor der Pandemie ist allerdings noch nicht zu denken. Mehrere Maßnahmen sollen die Sicherheit von Personal und Besuchern gewährleisten. So dürfen sich zeitgleich nur 30 Besucher in den Räumen an der Uferstraße aufhalten. Wegführungen wurden modifiziert, die Reinigungsintervalle erhöht. Für die Besucher stehen Handwasch- und Desinfektionsmittel zur Verfügung. Bei Bedarf gibt es auch Schutzmasken.  

Update, 3. Mai, 11.09 Uhr: Nur eine weitere positiv auf das Coronavirus getestete Person meldet die Kreisverwaltung am Sonntag in Recklinghausen. Damit erhöht sich die Zahl auf insgesamt 136. Fünf weitere Personen gelten im Vergleich zum Samstag als wieder gesund. 109 der jemals positiv getesteten Recklinghäuser haben die Krankheit demnach mittlerweile überstanden. Nach wie vor sind zwei Recklinghäuserinnen an Covid-19 gestorben.

Update, 2. Mai, 16.55 Uhr: Die Zahl der insgesamt positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen in Recklinghausen hat sich seit Donnerstag nach Angaben der Kreisverwaltung um fünf auf nun 135 erhöht. Stärker stieg im selben Zeitraum allerdings die Zahl der Gesundeten - von 95 auf mittlerweile 104. Zwei Recklinghäuserinnen sind bislang der vom neuartigen Coronavirus verursachten Krankheit Covid-19 erlegen.

Update, 30. April, 16.30 Uhr: Die Musiker von Hardy's Jazzband haben den Bewohnern des Caritashauses St. Hedwig im Nordviertel am Donnerstag ein kleines Konzert zur Aufheiterung gespielt. Viele der Bewohner verfolgten das Konzert von ihrem Balkon aus.

Hardy's Jazzband hat Senioren am Donnerstag ein Konzert gespielt.

Update, 30. April, 16 Uhr: Nachdem sich eine Mitarbeiterin im Haus Abendsonne mit dem Coronavirus infiziert hat, sind auch alle weiteren Bewohner und Mitarbeiter aus dem betreffenden Wohnbereich getestet worden.

Das Ergebnis der Tests liegt nun vor, wie ein Sprecher des Hauses am Donnerstag mitteilte. Demnach hat sich glücklicherweise nicht ein Bewohner mit dem Virus angesteckt. Alle Tests waren negativ.

"Im gesamten Haus Abendsonne sind momentan keine Bewohner und Bewohnerinnen und Mitarbeitende mit Symptomen festzustellen", sagt ein Sprecher.

Update, 20. April: In Recklinghausen gibt es nach aktuellem Stand nun 130 coronainfizierte Personen. Davon gelten laut Kreisgesundheitsamt 95 als genesen. Zwei Personen sind der Krankheit erlegen. Somit verzeichnet das Amt drei Infizierte und einen Genesenen mehr als noch am Vortag.

Update, 29. April, 15.14 Uhr: Von Dienstag auf Mittwoch gab es keinen weiteren Anstieg bei der Zahl der Corona-Infektionen in Recklinghausen. Das teilt das Kreisgesundheitsamt mit. Demnach bleibt es bei 127 Recklinghäusern, die bislang positiv auf das Sars-Cov2-Virus getestet wurden. 94 von ihnen gelten mittlerweile wieder als genesen. Zwei Menschen sind an den Folgen der Covid-19-Erkrankung gestorben.

Priester in Recklinghausen desinfizieren die Hände vor der Kommunion

Erstmals dürfen auch in Recklinghausen am kommenden Wochenende wieder Gottesdienste gefeiert werden. In den katholischen Kirchen gelten jedoch klare Regelungen. Propst Jürgen Quante, leitender Pfarrer der Pfarrei St. Peter, sowie Aloys Wiggeringloh (St. Antonius) und David Formella (Liebfrauen) haben in Abstimmung mit den Seelsorgeteams stadtweit geltende Regelungen vereinbart. "Oberstes Gebot: die Gesundheit zu schützen – die eigene und die der anderen. Deswegen gilt es, streng die vorgegebenen Regelungen zu beachten, Hygienevorschriften und Abstandsregeln", betont Quante. Die Sonntagsgottesdienste werden auf Empfehlung des Bistums nur in den größeren Hauptkirchen gefeiert. Ein- und Ausgänge werden voneinander getrennt. Ein Ordnungsdienst werde darauf achten, dass stets die Abstände eingehalten werden. "Der Mindestabstand von 1,50 Meter ist unbedingt einzuhalten, auch beim Kommunionempfang und beim Verlassen der Kirche", sagt Pfarrer Aloys Wiggeringloh. Familien können jedoch während der Messe nebeneinander in einer Bank sitzen. Priester und Kommunionhelfer desinfizieren sich vor dem Austeilen der Kommunion die Hände. Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihen gereicht, sondern stehen an den Ausgängen. Für Personen aus den Risikogruppen wird auf die Gottesdienste in der Woche verwiesen, die in der Regel weniger besucht werden. 

SPD Suderwich hat ihr Erdbeerfest abgesagt

Unterdessen hat die SPD Suderwich ihr Erdbeerfest für dieses Jahr abgesagt. Das sollte eigentlich zum 18. Mal auf dem Alten Kirchplatz steigen, als Ehrengast für den 21. Juni war der SPD-Bundesvorsitzende Norbert Walter-Borjans eingeladen. "Gern hätten wir mit unseren Gästen wie auch in den letzte Jahren einen tollen Tag verbracht", sagt die Ortsvereinsvorsitzende Elke Kant. "Im Namen des Vorstandes sind wir uns einig, die Gesundheit hat oberste Priorität."

Update, 28. April, 11.40 Uhr: Es gibt eine gute Nachricht für Eltern, die ihre Kinder in Notbetreuungen unterbringen mussten. "Für die Notbetreuung in Kindertagesstätten, der Tagespflege und den Offenen Ganztagsschulen (OGS) werden auch im Mai keine Gebühren erhoben", sagt die Stadtsprecherin. Darauf haben sich das Land NRW und die Kommunen geeinigt.

„Ich begrüße diese Entscheidung zum Wohle der Familien ausdrücklich“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Die anfallenden Kosten teilen sich die Städte und das Land je zur Hälfte. Es ist gut, dass darüber Einigkeit erzielt wurde.“

Wichtig sei, dass Daueraufträge zur Zahlung der Gebühren ausgesetzt werden müssen. Wer ein Lastschriftmandat erteilt hat, müsse nichts unternehmen, dieses werde automatisch ausgesetzt.

Update, 27. April, 14.45 Uhr: Ab heute muss jeder Bürger in Recklinghausen, der einen Rundgang durch die Innenstadt macht, einen Mundschutz in der Tasche haben. Das Tragen im öffentlichen Raum ist nicht zwingend notwendig, aber ratsam.

Getragen werden muss er hingegen im öffentlichen Nahverkehr und beim Betreten eines Ladenlokals. Auch im Palais Vest ist der Mundschutz demnach keine Option, sondern verpflichtend.

Mundschutz am Beckbruchweg in Recklinghausen ist Pflicht

Ebenfalls getragen werden muss der Mund-Nasenschutz oder eine Behelfsmaske an der KSR-Wertstoffsammelstelle am Beckbruchweg, wie die Stadtverwaltung am Montag mitteilte.

Zudem gilt nach wie vor die Regelung, dass nicht mehr als fünf Fahrzeuge gleichzeitig die Rampe an den Entsorgungscontainern befahren dürfen.

Auch in den Verwaltungsgebäuden der Stadt muss ein Mundschutz getragen werden. Er wird den Besuchern am Eingang ausgehändigt.

Update, 27. April, 11.20 Uhr: Ein weiterer Recklinghäuser ist von Sonntag auf Montag positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Zwei weitere Personen gelten als gesundet.

Damit gibt es nach Angaben des Kreis-Gesundheitsamts derzeit 127 infizierte Recklinghäuser, 91 Bürger haben sich von der Krankheit Covid-19 erholt. Die Zahl der Todesfälle bleibt in Recklinghausen unverändert.

Update, 26. April, 10.45 Uhr: Am Sonntag meldet das Gesundheitsamt des Kreises einen leichten Anstieg der Erkrankten in Recklinghausen. Demnach sind insgesamt 126 Personen positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet und damit sechs Recklinghäuser mehr als am Samstag.

89 Personen gelten als gesundet und damit zwei Personen mehr als noch am Samstag. Die Anzahl der Todesopfer ist mit zwei Personen gleich geblieben.

Update, 25. April, 12.15 Uhr: Nach Angaben des Kreis-Gesundheitsamts am Samstag ist Zahl der mit dem Sars-CoV-2-Virus infizierten Recklinghäuser seit Freitag mit insgesamt 120 infizierten Recklinghäusern gleich geblieben. Fünf weitere Personen und damit insgesamt 87 haben sich von der Krankheit Covid-19 erholt und gelten nun als genesen. Nach wie vor gibt es zwei Todesopfer in Recklinghausen. 

Update, 24. April, 11.30 Uhr: Im Altenheim Haus Abendsonne an der Straße "Auf dem Graben" gibt es seit Donnerstag einen erste positiven Corona-Fall. Eine Mitarbeiterin hat sich mit dem Virus infiziert. Das teilte das Diakonische Werk am Freitag mit.

Die Mitarbeiterin sei seit dem 17. April nicht mehr im Dienst gewesen. Dennoch werden am heutigen Freitag alle Mitarbeiter und Bewohner des Wohnbereichs ebenfalls getestet.

Alle Bewohner sollen getestet werden

Unmittelbar nachdem der positive Test bekannt geworden ist, habe das Seniorenzentrum die Behörden informiert. In Absprache mit dem Gesundheitsamt werden nun alle notwendigen Maßnahmen vorgenommen.

Bereits seit Wochen gelten in dem Altenheim Hohe Hygiene- und Schutzmaßnahmen einschließlich eines Betretungsverbotes.

Update, 24. April, 11.45 Uhr: Von Donnerstag auf Freitag sind drei weitere Recklinghäuser positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit liegt der Zahl der Erkrankten laut Kreis-Gesundheitsamt bei 120 Personen, 82 gelten als genesen, das sind drei Personen mehr als am Vortag. Seit Donnerstag gibt es in Recklinghausen ein zweites Todesopfer.

Update, 24. April, 11 Uhr: 20 Gastronomen aus Recklinghausen schließen sich der Protestaktion „Leere Stühle“ nach dem Vorbild von Dresden an und stellen am heutigen Freitag zwischen 11 und 13 Uhr rund 300 leere Stühle auf dem Altstadtmarkt in Recklinghausen auf.

Damit wollen sie zeigen, dass die Zukunft ihrer Betriebe durch die wochenlange Schließung massiv bedroht ist. Auch die Steuererleichterung sei nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

An der Protestaktion in Recklinghausen sind unter anderem die Gastronomen vom Extrablatt, Ristorante Carmelo und Da Pepe, La Dolce Vita, Suberg’s bei Boente, 17achtzig, Café Unique, the italian, S’Presso, Mykonos, Pizzeria Stella, Ratskeller, Helene, Café Blond, Eckstein, Engelsburg, Stadthafen, Burger Brothers und Alberts beteiligt.

20 Gastronomen aus Recklinghausen setzen Zeichen

„Wir wollen gemeinsam ein starkes Zeichen zur Rettung unserer Branche und unserer Betriebe setzen. Denn bei den jüngsten Verhandlungen zur Lockerung der Einschränkungen hat die Gastronomie überhaupt keine Rolle gespielt. Wir werden schlichtweg im Dunkeln stehen gelassen und steuern geradewegs in eine unglaubliche Katastrophe", sagen die Gastronomen David Ziernak vom Extrablatt und Cono Cinquemani vom Ristorante Carmelo.

Update, 23. April, 17.40 Uhr: Die Stadtbibliothek an der Augustinessenstraße öffnet am Freitag, 24. April, wieder. Das teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Der Standort im Haus der Bildung in Recklinghausen-Süd bleibe weiterhin geschlossen.

Die Verordnung des andes NRW vom 17. April macht die Öffnung möglich, allerdings müssten die Besucher mit einem eingeschränkten Angebot vorlieb nehmen.

Bürgermeister ermuntert Recklinghäuser zum Besuch der Bibliothek

„Ich weiß von vielen Bürgerinnen und Bürgern, dass sie sich auf die Öffnung der Stadtbibliothek freuen. Gerade in diesen Zeiten, in denen wir alle gezwungen sind, mehr Zeit als üblich zu Hause zu verbringen, wird ein gutes Buch von vielen doppelt wertgeschätzt“, sagte Bürgermeister Christoph Tesche.

„Zum Schutz aller Besucherinnen und Besucher sowie des Bibliotheksteams werden sämtliche Sicherheitsvorkehrungen in Hinsicht auf Abstand und Hygiene getroffen. Ich bin mir sicher, dass das auf Verständnis stößt“ sagte der Bürgermeister, der auch Kulturdezernent ist. 

Hygiene-und Abstandsregeln in der Stadtbibliothek Recklinghausen

Zu den Hygiene-und Abstandsregeln in der Stadtbibliothek gehört auch, dass die Kontaktdaten aller Besucher schriftlich erfasst werden. Leiterin Anke Link bittet die Bürger darum, die Bibliothek nur einzeln und wegen der Maskenpflicht, die ab Montag, 27. April gilt, zumindest mit einer Alltagsmaske zu betreten. Auch den Bibliotheksausweis müssen die Besucher zur Datenerfassung dabei haben.

Mit Ausnahme von Zeitungen und Zeitschriften dürfen Besucher nach Wunsch, wie gehabt, beliebige Bücher und weitere Medien ausleihen. Digitalen Medien können weiterhin unter www.onleihe.de ausgeliehen werden.

Bibliotheksteam nimmt Wunschlisten entgegen

Das Bibliotheksteam nimmt auch sogenannte „Wunschlisten“ bis zu zehn Medien unter der Telefonnummer 02361/50-1920 oder stadtbibliothek@recklinghausen.de an und stellt die gewünschten Bücher zur Abholung bereit. Das Team sei bemüht, alle Wünsche zu erfüllen, bittet aber auch um Nachsehen, wenn nicht alle Listen komplett sind.

Ein längerer Aufenthalt in der Stadtbibliothek, das Verweilen zum Lesen, Spielen oder Stöbern sei dagegen nicht möglich. Café, die Zeitschriftenlounge, die Nutzung der Arbeits- und Internetplätze, der Lernbereich und der Spieletreff für Kinder und Jugendliche bleiben gesperrt. Auch das Lesen von Tageszeitungen und Zeitschriften ist derzeit nicht gestattet. Die Stadt bittet die Bürger um Verständnis.

Rückgabe der Bücher erfolgt von außen

Wie sie weiter mitteilte, kann die Rückgabe der Bücher und Medien nur über die Außenrückgabe erfolgen, ausgenommen davon seien Tonies und Gesellschaftsspiele.

Info: Fragen können an stadtbibliothek@recklinghausen.de oder Tel. 02361/501920 gerichtet werden.

Öffnungszeiten der Stadtbibliothek: Dienstag bis Freitag, 10 Uhr bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 14 Uhr. Sonntags geschlossen.

Update, 23. April, 13.30 Uhr: Bürgermeister Christoph Tesche bezieht in der Diskussion um den Muezzinruf in Recklinghausen Stellung. Der Glaube gebe Halt und Zuversicht, so Christoph Tesche.

"Die Erkenntnis ist nicht neu. Gerade in Krisenzeiten gibt vielen Menschen ihr Glaube Halt und Zuversicht. Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass das auch während der Corona-Pandemie gilt. Deshalb bedanke ich mich ausdrücklich bei den großen Religionsgemeinschaften in unserer Stadt, dass sie in unbestritten schwierigen Zeiten mit unterschiedlicher Symbolik Zeichen des Zusammenhalts in unsere Gesellschaft senden.

Egal, ob das Läuten der Kirchenglocken, der Ruf des Muezzins an den Moscheen oder das Blasen des Schofarhorns vor der Synagoge – alle Aktionen sind als Solidaritätsbekunden für die Menschen zu verstehen, die auf unterschiedliche Art und Weise von der Corona-Krise betroffen sind. Ziel der Religionsgemeinschaften ist es, Kraft und Zuversicht zu vermitteln.

Unternehmen in Recklinghausen bangen um Existenz

Von der Krise sind die Menschen auf ganz unterschiedliche Art und Weise betroffen. Viele stehen beruflich vor einer großen Herausforderung, weil sie im medizinischen Bereich tätig sind, in der Pflege, im Rettungsdienst der Feuerwehr oder bei der Polizei. Andere wiederum sind womöglich von der Krankheit sogar direkt betroffen. Und nicht zu vergessen: Viele Unternehmen bangen um ihre Existenz, versuchen mit großem Engagement und viel Kreativität zumindest ein wenig Umsatz zu machen. Sie alle verdienen unsere uneingeschränkte Solidarität.

Und genau für diesen Zusammenhalt in unserer schönen Stadt stehen die Initiativen der Religionsgemeinschaften. Diese pflegen seit Jahren engen Kontakt, treffen sich einmal im Jahr zum Gebet der Religionen, engagieren sich seit 20 Jahren gemeinsam mit anderen gesellschaftlichen Gruppen im Arbeitskreis für Toleranz und Zivilcourage und sind zum Glück auch kurzfristig in der Lage, aktiv zu werden. Auch das macht Recklinghausen aus und das ist gut so.

Auch Ärzte machen beim Glauben keinen Unterschied

In diesen Zeiten ist es nötiger denn je, die Kräfte unserer Stadtgesellschaft zu einen. Die Lage ist zu ernst, als dass wir deren Spaltung akzeptieren oder kommentarlos hinnehmen könnten. Für die Ärztin und den Arzt, die Krankenschwester oder den Krankenpfleger, macht es ganz sicher keinen Unterschied, ob der Patient, den sie gerade behandeln bzw. versorgen, christlichen, muslimischen oder jüdischen Glaubens ist. Das sollten wir durchaus auch zum Maßstab unseres eigenen Handelns nehmen.

Deshalb fehlt mir auch das Verständnis für die Kritik am Muezzinruf, der nur, solange das Versammlungsverbot Gottesdienste und Gebete verbietet, dreimal in der Woche für drei Minuten an einigen Moscheen in der Stadt ertönt. Und das in einer Lautstärke, die ich allemal für zumutbar halte und die sich natürlich in den Grenzen der gesetzlichen Vorschriften bewegt.

Bürgermeister hofft auf baldige Öffnung der Gotteshäuser

Gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern wünsche ich mir, dass die Lockerungen der Auflagen schon bald auch mit sich bringen, dass wir uns wieder in Kirchen, Moscheen und Synagogen versammeln können. Um gemeinsam zu beten, Kraft zu schöpfen und Gemeinschaft zu erleben."

Update, 23. April, 13.20 Uhr: Die AWO-Stadtranderholungan der Mollbeck, bei der jedes Jahr mehrere hundert Kinder einen Teil ihrer Sommerferien verbringen, wird wegen des Verbots von Großveranstaltungen in diesem Jahr nicht stattfinden. 

Ursprünglich hätten die Kinder und Jugendliche die 68. Ferienfreizeit vom 29. Juni bis 30. Juli besuchen sollen. Die Veranstalter hoffen, sie im nächsten Jahr wieder durchführen zu können.

Update, 23. April, 11.40 Uhr: Eine zweite Person ist in Recklinghausen an den Folgen des Corona virus verstorben. Das teilte das Kreis-Gesundheitsamt am Donnerstag mit. Dabei handelt es sich um einen 89-jährigen Mann. 

Zudem ist ein weiterer Recklinghäuser positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet worden. Damit hat die Stadt Recklinghausen insgesamt 117 infizierte Personen zu beklagen. 79 gelten als genesen und damit zwei mehr als am Vortag.

Ebenfalls in Gladbeck hat es ein weiteres Todesopfer gegeben. Damit liegt der Zahl der Verstorbenen im Kreis Recklinghausen mittlerweile bei 18 Fällen.

Update, 22. April, 13 Uhr: Die Zahl der infizierten Recklinghäuser ist seit Dienstag um vier Personen auf insgesamt 116 gestiegen. Die Zahl der genesenen Personen bleibt mit 77 am Mittwoch unverändert. Mittlerweile gibt es 16 Todesopfer im Kreis Recklinghausen.

Ab Montag, 27. April, gilt auch in Nordrhein-Westfalen und somit auch in Recklinghausen eine Maskenpflicht. Der Mund-Nasenschutz muss in Supermärkten, Bussen und Bahnen getragen werden. Wie das Land NRW mitteilte, ist auch das Tragen einer sogenannten Alltagsmaske oder eines Schals möglich.

Update, 22. April, 11.30 Uhr: Ganz so einfach wollen sich die Veranstalter mit der Absage der Fête de la musique am 21. Juni in Recklinghausen nicht geschlagen geben. Bis mindestens Ende August diesen Jahres sind sämtliche Veranstaltungen untersagt.

Einzelne Mitveranstalter feilen derzeit an ausgeklügelten Ideen, um die Party am 21. Juni doch noch stattfinden zu lassen und zwar im Netz. Es werde unter anderem an Livestreaming der Künstler aus Recklinghausen über diverse Internetkanäle nachgedacht, teilt der Verein Bürgerfunk Recklinghausen e.V. am Mittwoch mit.

Recklinghausen möchte Künstlern Plattform bieten

„Wir könnten uns sogar vorstellen, bundesweiten Künstlern auf einer gemeinsamen Internetseite eine Plattform zu bieten. Auch sollten die Künstler, die normaler Weise gemäß der Fête-Regeln kostenlos auftreten, Spendengelder erhalten“, sagt Oliver Kelch von Bürgerfunk e.V. 

„Hierzu kann man ohne großen Aufwand über diverse Portale Spendenaufrufe akquirieren. Künstler leiden aktuell extrem unter der Corona-Krise, denen müssen wir irgendwie unter die Arme greifen!“, sagt Kelch. Er möchte die Idee bei einer Videokonferenz in wenigen Tagen mit dutzenden Fête-Organisatoren aus ganz Deutschland vorschlagen.

Interessierte Musiker aus Recklinghausen können sich melden

Die Fête de la musique wäre die 5. Auflage in Recklinghausen. In Berlin hingegen würde man in diesem Jahr das 25. Jubiläum ausrichten.

Info: Über die Internetseite www.fetedelamusique-re.de können sich bereits jetzt interessierte Musiker melden, die sich vorstellen könnten, an einer Fête de la musique im Internet teilzunehmen. Ab dem 4. Mai werden dann weitere Infos folgen. „Wir warten erstmal ab, ob überhaupt Interesse der Künstler besteht, auch „nur vor Internetpublikum“ aufzutreten. Danach entscheiden wir, wie und wo es weiter geht.“, sagt Ann-Christin Bergau vom Verein Bürgerfunk Recklinghausen.

Update, 22. April, 11 Uhr: In einem ersten Altenheim in Recklinghausen ist von mehreren Corona-Verdachtsfällen die Rede. Karl-Heinz Petzold berichtet konkret von acht Verdachtsfällen im Seniorenzentrum Suderwich an der Henrichenburger Straße. Diese Information habe er von seinem Bruder, der seit fünf Jahren in der Einrichtung lebt und Heimbeiratsvorsitzender ist. 

Die Heimleitung will sich nicht zu den Verdachtsfällen äußern und beruft sich auf den Datenschutz. Auch die Kreisverwaltung schweigt. Dabei soll es bereits Gespräche zwischen der Heimleitung und dem Kreisgesundheitsamt gegeben haben. Karl-Heinz Petzold befindet deren Ausgang als skandalös. Denn die Besucher sollen demnach erst in der kommenden Woche getestet werden.

Heim in Recklinghausen hätte Verdachtsfälle gegenüber Frau bestätigt

„Dabei lese ich in den Medien, dass Alten- und Pflegeheime besonders geschützt werden sollen. Wie passt das denn zusammen?“, fragt Petzold. „Das sind doch alles Leute, die der Hochrisikogruppe angehören.“ Seiner Frau gegenüber hätte das Heim die Corona-Verdachtsfälle bereits bestätigt, erzählt Petzold.

Kreispressesprecher Jochem Manz erklärt, dass seine Behörde sich nicht öffentlich zu Vereinbarungen mit dritten Personen oder Einrichtungen äußern dürfe. Auch er führt den Datenschutz als Grund an. 

Kreis veröffentlicht nur Zahlen der Infizierten, Gesundeten und Verstorbenen in Recklinghausen

Der Sprecher erklärt, dass allein die Zahlen der positiv getesteten Corona-Infizierten und bereits wieder Gesundeten sowie Verstorbenen in den einzelnen Städten des Kreises öffentlicht gemacht würden. Nach Angaben von Petzold befinden sich die fünf möglicherweise infizierten Bewohner in Quarantäne auf ihren Zimmern.

Update, 21. April, 17.44 Uhr: Als Folge der Corona-Pandemie wird nach München auch das Oktoberfest in Recklinghausen abgesagt. Das teilte der Veranstalter arena GmbH am Dienstag mit. Das Oktoberfest hätte am 18. September stattfinden sollen. Die Veranstalter hoffen, im kommenden Jahr wieder gemeinschaftlich und ausgiebig anstoßen zu können. 

Wieder anlaufen hingegen soll der Schulbetrieb in Recklinghausen, zumindest teilweise und zwar ab Donnerstag, 23. April. Dann sollen an 13 weiterführenden Schulen rund 1000 Schüler wieder am Unterricht teilnehmen. 

Hygienemaßnahmen an Schulen in Recklinghausen umgesetzt

„Wir haben an allen Standorten die geforderten Hygienemaßnahmen umgesetzt und es geschafft, unsere Aufgaben zu erfüllen. Nun hoffen wir natürlich auch auf ein gutes Zusammenspiel zwischen Schulleitungen, Lehrern, Schülern und Eltern“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. 

Konkret wurden demnach an allen Schulen in Recklinghausen Grundreinigungen durchgeführt, die den besonderen hygienischen Anforderungen der aktuellen Situation entsprechen. Sanitäranlagen sind mit Seifenspendern, Papierhandtüchern und Abfalleimern ausgestattet. Auch Mittel zur Handdesinfektion sind ausgegeben worden. 

Kontaktflächen werden öfters gereinigt

Die Gebäude sollen öfters als zuvor gereinigt werden. Unter anderem würden auch Handkontaktflächen wie Treppengeländer und Türklingen täglich gereinigt und desinfiziert, kündigt Martin Gohrke, Leiter des Fachbereichs Bildung und Sport an. Für die Einhaltung der Abstandsregeln seien die Schulen selbst verantwortlich.

Update, 21. April, 13.45 Uhr: Die Zahl der infizierten Recklinghäuser hat sich von Montag bis Dienstag von 110 auf 112 Personen erhöht. Hinzu kommen 77 Genesene und damit drei mehr als am Vortag. Nach wie vor hat Recklinghausen ein Todesopfer zu beklagen.

Update, 20. April, 13.50 Uhr: Die Bundesregierung hat die Corona-Beschränkungen gelockert. Demnach dürfen Geschäfte bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern ab heute, Montag, 20. April, wieder öffnen.

Bei Sonnenschein und Temperaturen um die 16 Grad ist die Innenstadt von Recklinghausen alles andere als ausgestorben. Auf dem Marktplatz tummeln sich Familien mit Kindern, Jugendliche auf dem Fahrrad und Rentner mit Mundschutz. Die Angst sich mit dem Coronavirus anzustecken, ist nicht voherrschend.

Recklinghäuser befindet Ladenöffnung als positiv

"Mich freut die Öffnung der Läden sehr", sagt Hans Naumann. "Ich wohne selbst in der Innenstadt und habe die vergangenen Wochen als sehr frustrierend erlebt. Als zehnjähriger Junge habe ich den Zweiten Weltkrieg miterlebt und ich muss sagen, die vergangene Zeit hat mich an das Leben von damals erinnert. Trotz allem muss ich sagen, dass die Bundesregierung momentan einen guten Job macht. Meiner Meinung nach kommt die Gesundheit an erster Stelle und dann die Wirtschaft."

Keine Angst vor einer Ansteckung: Die Innenstadt von Recklinghausen ist am Montag proppevoll.

"Die Öffnung ist für uns eine gute Entwicklung", sagt Gabriele Economou, Inhaberin des Ladens "Format" am Holzmarkt. "Allerdings habe ich Bedenken, dass die Menschen dadurch auch die Abstandsregelungen lockerer sehen und verantwortungslos handeln. Bei uns im Laden darf pro zehn Quadratmeter nur ein Kunde und wir achten streng darauf, diese Regelung einzuhalten. Kunden, die Abstände nicht einhalten, sprechen wir gezielt auf ihr Fehlverhalten an."

Recklinghäuser sieht Mundschutz als Panikmache an

Ebenso Ralf Delias ist über die Lockerung der Beschränkungen erfreut: "Allerdings müssten meiner Ansicht nach noch viel mehr Läden öffnen dürfen", so der Hertener. "Das Tragen eines Mundschutzes halte ich nach wie vor für Panikmache. Ich trage jedenfalls keinen."

Auch Eveline und ihr Sohn Tim Schönau schlendern bei gutem Wetter durch die Recklinghäuser Altstadt. "Die Ladenöffnung ist eine positive Sache, die wir befürworten", sagt Eveline Schönau. "Ich gehe davon aus, dass die Zahl der Infizierten weiter ansteigen wird. Das die Zahlen durch die Öffnung einiger Läden explodieren wird, glaube ich allerdings nicht", sagt Tim Schönau.

Update, 20. April. 12.30 Uhr: Recklinghausen hat bislang erst einen Todesfall zu beklagen, der auf das Coronavirus zurückzuführen ist. Am Sonntag hatten wir fälschlicherweise von einem zweiten Todesfall berichtet. Doch bei der 57-Jährigen mit schweren Vorerkrankungen und der im Universitätsklinikum Essen verstorbenen Frau handelt es sich um dieselbe Person.

Nach der Statistik der Kreisverwaltung sind Stand Montag bislang 110 Menschen mit Wohnsitz in Recklinghausen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind vier mehr als noch am Sonntag. 74 galten am Montag als genesen – eine Person mehr als noch am Sonntag.

Update, 18. April, 13.23 Uhr: Eine zweite Recklinghäuserin ist an der neuen Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Das teilt der Kreis mit. Bei der Frau handelt es sich demnach um eine 57-jährige Recklinghäuserin. Nach Angaben von Bürgermeister Christoph Tesche litt die Frau unter "schweren Vorerkrankungen". Zuvor war eine 87 Jahre alte Recklinghäuserin im Essener Universitätsklinikum am Coronavirus gestorben. Stand Samstagvormittag gibt es in Recklinghausen 106 Infizierte Covid-19-Patienten, von denen 72 als genesen gelten.

Update, 17. April, 19.03 Uhr: Das Prosper-Hospital in Recklinghausen meldet einen "Lichtblick in der aktuellen Corona-Zeit". Die Klinik an der Mühlenstraße konnte den ersten beatmeten Covid-19-Patienten als genesen entlassen. Dabei handelte es sich laut Krankenhaus um einen körperlich fitten Mann Anfang 40. Zweieinhalb Wochen lang musste der Patient maschinell im Prosper-Hospital beatmet werden. "Die Infektion hat er sich wahrscheinlich im Ski-Urlaub zugezogen", berichtet Krankenhaussprecher Hubert Claves. "Die Erfahrungen aus der erfolgreichen Behandlung übertragen die medizinischen und pflegerischen Kräfte nun auf eine Reihe von Patienten, die sowohl auf der Isolier- als auch auf der intensivmedizinischen Station behandelt werden." Bislang seien an der Mühlenstraße insgesamt zehn mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt worden. 

Update, 17. April, 13.44 Uhr: Es gibt neue Zahlen des Kreisgesundheitsamtes. Demnach sind seit gestern mehr Neuinfektionen mit dem Coronavirus aufgetreten als dass Infizierte wieder genesen sind. 96 Recklinghäuser wurden bislang positiv getestet, 67 gelten als gesund. 

Update, 16. April, 17.57 Uhr: Es gibt offenbar den ersten Recklinghäuser Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Bestatter Conrad Konert überführte am Donnerstag den Leichnam einer Frau aus der Uniklinik Essen in ein Krematorium. Die Recklinghäuserin habe eine Vorerkrankung gehabt und sei im Krankenhaus an Covid-19 verstorben, so Konert. 

In der Statistik des Kreisgesundheitsamts tauchte dieser Todesfall bislang aber nicht auf. Kreis-Pressesprecher Jochem Manz hatte dazu noch keine offizielle Mitteilung erhalten. "Vielleicht ist der Meldevorgang noch auf dem Weg", so Manz.

Nach offiziellen Zahlen der Kreisverwaltung sind bislang 91 Menschen in Recklinghausen positiv auf das Virus getestet worden, 65 von ihnen gelten mittlerweile wieder als genesen. Kreisweit gibt es derzeit 772 bestätigte Corona-Fälle, wobei 472 Menschen als Gesundete geführt werden. Bislang wurden sechs Todesfälle aus Gladbeck bzw. Dorsten bekannt.

Update, 13. April, 17.08 Uhr: Über die Osterfeiertage hat sich die Zahl der Corona-Infizierten - und die der Genesenen - nur leicht erhöht, von Ostersonntag auf -montag in Recklinghausen gar nicht. Das Kreisgesundheitsamt spricht weiterhin von 86 positiv getesteten Menschen in Recklinghausen, 59 von ihnen gelten bereits wieder als gesund. 

Update, 13. April, 14.09 Uhr: Mit Musik durch die Krise: Sparkasse Vest und Ruhrfestspiele organisieren Kontaktloskonzerte in Wohngebieten. Los geht’s am Dienstag, 14. April. Singer-Songwriter "Einfach Nils" will etwas Freude in den Alltag bringen. Er tritt ab 16.30 Uhr auf der Wiese hinter der Gleiwitzer Straße auf. Anwohner können von ihren Fenstern oder Balkonen aus zuhören. Alois Banneyer (Ruhrfestspiele): „Mit den Künstlern aus dem Sparkassen-Clubraum können wir so ein wenig Kultur zu den Menschen nach Hause bringen.“

Keine Pause: Auch an den Feiertagen werden Patienten in den Abstrichzentren getestet.

Update, 12. April, 16.16 Uhr: Das Kreisgesundheitsamt hat neue Zahlen veröffentlicht. Demnach stagniert die Zahl der Corona-Infizierten in Recklinghausen (86) über Ostern ebenso wie die der Menschen, die wieder genesen sind (59). Auch kreisweit gab es nur leichte Veränderungen bei den Zahlen: Insgesamt  wurden bis jetzt (Stand: 15 Uhr) 697 Menschen positiv getestet, 406 von ihnen gelten bereits wieder als genesen. Bisher sind im Kreis Recklinghausen fünf Menschen (zwei in Dorsten, drei in Gladbeck) an bzw. mit Covid-19 gestorben.

Update, 11. April, 16.01 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten in Recklinghausen steigt weiter leicht an: Aktuell (Stand: 15 Uhr) wurden laut Kreisgesundheitsamt 86 Menschen positiv getestet - drei mehr als noch an Karfreitag. Die Zahl der Genesenen ist ebenfalls um drei gestiegen - auf jetzt 59. Insgesamt gibt es kreisweit 687 bestätigte Corona-Fälle, 396 Menschen sind wieder gesund, bislang wurden fünf Todesfälle gemeldet.

Update, 10. April, 16.06 Uhr: Auch an den Feiertagen wird getestet: Das Kreisgesundheitsamt hat auch an Karfreitag neue Zahlen zu den Corona-Infektionen veröffentlicht. Demnach sind bislang (Stand: 15.30 Uhr) 83 Menschen in Recklinghausen positiv auf das Virus getestet worden. 56 von ihnen gelten bereits wieder als genesen. Aus Gladbeck wurde der dritte Todesfall gemeldet.

Im Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen dürfen die Patienten keine Besucher mehr empfangen.

Update, 9. April, 13.20 Uhr: Das Klinikum Vest hat sich dazu entschieden, ausgewählte Ambulanzen, die vorübergehend geschlossen wurden, ab Dienstag, 14. April, "unter strengen Hygienerichtlinien" wieder in Betrieb zu nehmen. Das teilte das Klinikum Vest am Donnerstag mit.

Grund für die Inbetriebnahme seien Nachfragen vonseiten der Patienten. Zudem wollte das Klinikum die Versorgungssicherheit einzelner Fachbereiche einhalten.

Chirurgie und Onkologie ziehen in die Krankenpflegeschule

Demnach werden die Ambulanzen Dermatologie, Chirurgie, Adipositaschirurgie, Gefäßchirurgie, Neurochirurgie, Innere Medizin, Onkologie und die Unfallchirurgie ihren Ambulanzbetrieb in der Krankenpflegeschule, Dorstener Straße 151, Recklinghausen aufnehmen.

"Die Räumlichkeiten wurden nach Krankenhaus-Standard zu Ambulanzräumen und Wartezonen umfunktioniert. Am Eingang der Krankenpflegeschule findet ein Gesundheits-Check statt und die Patientinnen und Patienten erhalten einen Mundschutz", teilt das Klinikum mit. 

Nicht dringend notwendige Operationen werden verschoben

Behandelt würden nur Patienten, die einen Termin haben. Parkplätze gibt es im Parkhaus des Knappschaftskrankenhauses. 

Trotz der Öffnung einer Bereiche wird das Klinikum "alle planbaren und medizinisch nicht dringend notwendigen Operationen" weiterhin aufschieben. Die ambulante und stationäre Notfallbehandlung hingegen bleibt weiterhin bestehen. Ebenso finden medizinisch dringliche Operationen weiterhin statt. Die Zentralen Notaufnahmen sind weiterhin geöffnet.

Update, 9. April, 12 Uhr: Diese Zahlen lassen hoffen: In Recklinghausen gelten laut Kreis-Gesundheitsamt seit Mittwoch, 8. April, zwei weitere Recklinghäuser, die sich zuvor mit dem Sars-CoV-2-Virus angesteckt haben, als genesen. 

Nur ein weiterer Recklinghäuser hat sich seitdem infiziert. Damit liegt die Gesamtzahl der Genesenen in Recklinghausen aktuell bei 51, die Zahl der Erkrankten insgesamt bei 79.

Update, 8. April, 16.40 Uhr: Das Kreisgesundheitsamt hat seine Meldung zu den Corona-Infektionen in Recklinghausen aktualisiert. So wurden bisher (Stand: 16 Uhr) 78 Bürger mit einer Infektion registriert, mittlerweile seien 49 bereits wieder gesund. Kreisweit gibt es 610 bestätigte Corona-Fälle. Als genesen gelten 332, vier Menschen sind infolge einer Corona-Infektion gestorben.

Update, 8. April, 14.06 Uhr: Es gibt neue Zahlen aus dem Kreisgesundheitsamt. Demnach wurden bislang 77 Menschen in Recklinghausen positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet, 47 von ihnen gelten inzwischen als genesen. Damit sind aktuell mehr Bürger wieder gesund als noch erkrankt.

Update, 6. April, 17 Uhr: Wie das Gesundheitsamt des Kreis Recklinghausen am Montagnachmittag mitteilte, sind bislang noch immer 75 Personen mit dem Coronavirus infiziert, allerdings gelten nun 42 Personen als genesen und damit drei Personen mehr als noch am Montagmorgen.

Die Zahl der Personen im Kreis Recklinghausen beläuft sich aktuell auf 547. Als gesundet gelten inzwischen 264 der positiv getesteten Personen. Nach wie vor gibt es drei Todesfälle im Kreis.

Der Kreis Recklinghausen informiert die Bürger über das Netz unter www.kreis-re.de/corona und über soziale Netzwerke über den aktuellen Stand.

Darüber hinaus hat die Kreisverwaltung ein Infotelefon für Fragen rund um das Corona-Virus unter der Tel. 02361/53-2626 eingerichtet. Das Infotelefon ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, am Wochenende von 10 bis 14 Uhr erreichbar.

Update, 6. April, 12.15 Uhr: Nach Angaben des Kreis-Gesundheitsamts hat sich ein weiterer Recklinghäuser mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Demnach sind bislang 75 Personen mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert gewesen. Davon sind mittlerweile allerdings 39 Personen wieder genesen.

Im gesamten Kreis Recklinghausen gibt es bislang 543 bestätigte Corona-Fälle, 243 gesundete Personen und drei Todesfälle: einen in Dorsten und zwei in Gladbeck.

Update, 5. April, 16 Uhr: Das Kreis-Gesundheitsamt meldet am Sonntag, 5. April, zwei weitere Infizierte in Recklinghausen und einen weiteren genesenen Patienten. Damit liegt die Gesamtzahl der Infizierten in Recklinghausen am Sonntag bei 74, die Zahl der Genesenen bei 39 Personen.

Update, 5. April, 12 Uhr:  Drei weitere Personen aus Recklinghausen sind am Wochenende positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet worden, teilte das Gesundheitsamt des Kreises am Sonntag mit. 

Demnach sind am Sonntag, 5. April, insgesamt 72 Recklinghäuser mit dem neuartigen Virus infiziert. Die Zahl der Genesenen ist in Recklinghausen mit 38 Personen von Samstag bis Sonntag gleich geblieben. Allerdings gelten seit Freitag fünf Personen mehr als gesundet. Laut Gesundheitsamt gibt es inzwischen drei Todesfälle im Kreis: einen in Dorsten und zwei in Gladbeck.

Update, 31. März, 15 Uhr: Bürger haben an der Düppelstraße in Recklinghausen-Süd eine Bank mit Gaben für die Nachbarn bestückt. "Gabenbank" nennt sich diese Aktion. Bürger können dort warme Socken, ein Stück Seife oder auch eine Rolle Toilettenpapier für die Nachbarn ablegen. Bedürftige Bewohner dürfen sich kostenlos bedienen.

Gabenzaun an der Altstadtschmiede in Recklinghausen

An der Altstadtschmiede gibt es eine ähnliche Aktion: einen "Gabenzaun". Bewohner haben in einer solidarischen Aktion Kleidungsstücke, Hygieneartikel und Lebensmittel wie einen Eintopf an einen Zaun gehangen. Bedürftige werden aufgefordert, sich ruhigen Gewissens zu bedienen. Weitere Helfer sind aufgefordert, sich an der Aktion zu beteiligen.

Die Polizei NRW hat sich etwas Besonderes ausgedacht, um die Kinder, die derzeit aufgrund der Schul- und Kitaschließungen zu Hause bleiben müssen, zu beschäftigen.

Sie haben auf ihrer Internetseite ein Angebot aus etlichen Mal- und Bastelvorlagen zusammengestellt. Zu finden sind Polizeiwagen, Polizeiquartett, Polizeibilder und sogar ein Polizeitest.

Die Kornbrennerei Dör lemann hat in der Corona-Krise seine Produktion seit einigen Tagen umgestellt und zwar auf die Herstellung reinen Alkohols. 

Christoph Dörlemann, der mit seinem Vater Johannes die Geschäfte führt, kann sich vor Anfragen, insbesondere von Apotheken, kaum retten. „Alle wollen bei uns Alkohol kaufen“, berichtet der Esseler. 

Apotheker wollen Desinfektionsmittel selbst herstellen

Aufgrund der Engpässe bei industriell hergestellten Desinfektionsmitteln sind etliche Apotheker inzwischen dazu übergegangen, diese Lösungen im Kampf gegen Corona (und andere Viren) selbst herzustellen. Und dazu braucht es reinen Alkohol wie etwa Ethanol, der durch die Destillation von Maische aus Korn gewonnen werden kann.

Update, 30. März, 12.15 Uhr: Die Stadt weitet ihre Beschränkungen für Bestattungen weiter aus. Wie eine Sprecherin des Rathauses am Montag mitteilte, dürfen ab sofort nur noch maximal zehn Personen des engsten Familienkreises an Erd- oder Urnenbestattungen teilnehmen.

Zum engsten Kreis gehören Ehepartner und -partnerinnen oder Lebenspartner und -partnerinnen, Eltern, Großeltern, Kinder und Geschwister von Verstorbenen.

Trauernde müssen sich in Listen eintragen

Um bei der Bestattung das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus zu reduzieren, muss zwischen den Trauernden ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Zudem werden ab sofort die Personalien der Teilnehmer in einer Liste erfasst, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können. Diese Liste würde vier Wochen lang aufbewahrt werden.

Als weitere Konsequenz werden die städtischen Leichenhalle ab sofort geschlossen. Eine persönliche Abschiedsnahme sei laut der Stadtsprecherin nicht mehr möglich. 

Muslimische Bestattungen in Recklinghausen nur noch im Sarg möglich

Muslimische Bestattungen auf städtischen Friedhöfen in Recklinghausen dürfen ab sofort nur noch in Särgen und nicht mehr als sarglose Bestattung im Tuch durchgeführt werden. Auch die Nutzung der Räumlichkeiten für rituelle Waschungen sei weiterhin nicht möglich.

Darüber hinaus gibt die Stadt bekannt, dass Trauerhallen weiterhin geschlossen bleiben und dass auch das Aufstellen von Pavillions oder Ähnlichem verboten ist.

Update, 29. März, 16.21 Uhr: Bis zum Nachmittag (Stand: 15.30 Uhr) ist die Zahl der Corona-Infizierten in Recklinghausen auf 53 gestiegen. Wie das Kreisgesundheitsamt mitteilt, sind weiterhin 14 Erkrankte wieder genesen. Insgesamt gibt es jetzt 328 bestätigte Corona-Fälle im Kreis Recklinghausen. Den ersten Todesfall meldet das Gesuncheitsamt für Dorsten. Inzwischen hat dieAlte Bürgerschützengilde ihr Schützenfest wegen der Corona-Krise endgültig abgesagt. Es sollte ursprünglich vom 15. bis 17. Mai stattfinden. 

Update, 29. März, 10.58 Uhr: Es gibt weitere bestätigte Corona-Infektionen in Recklinghausen. Das Kreisgesundheitsamt  nennt  51 Erkrankte (Stand: 9.45 Uhr), die Zahl der genesenen Personen stagniert seit gestern bei 14. Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag im Stadtgebiet 13 Anzeigen  wegen des Verstoßes gegen die Corona-Verordnung geschrieben.  Am Stadthafen, an der Bochumer Straße, an der Pappelallee und an der Schmalkalder Straßen war es zu Ansammlungen mit mehr als zwei Personen gekommen.  Alle Personen erhielten Platzverweise und eine Anzeige, das Bußgeld liegt je bei 250 Euro pro Person.  

Update, 28. März, 16.15 Uhr: Das Kreisgesundheitsamt meldet eine neue erkrankte Person, damit liegt die Zahl der Corona-Infizierten in Recklinghausen jetzt bei 46 (Stand: 15 Uhr). 14 Personen sind inzwischen wieder genesen.

Update, 28. März, 11.40 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronoa-Infizierten hat sich in Recklinghausen seit gestern nicht verändert. Das Kreisgesundheitsamt meldet weiterhin 45 Erkrankte (Stand: 10.55 Uhr), auch die Zahl der genesenen Menschen ist identisch und liegt weiter bei zwölf Personen. 

Update, 27. März, 17.14 Uhr: Es gibt weitere bestätigte Corona-Infektionen in Recklinghausen. Das Kreisgesundheitsamt nennt 45 Erkrankte (Stand: 16 Uhr). Erstmals hat die Behörde auch für jede Stadt einzelne Zahlen veröffentlicht, wie viele Menschen inzwischen als gesund gelten - in Recklinghausen sind es aktuell zwölf. Im Kreisgebiet ist die Zahl der Infizierten auf 304 gestiegen. Als wieder genesen gelten jetzt 65 der positiv getesteten Bürger. 

Update, 27. März, 14.51 Uhr: Die Stadtverwaltung hat den Stadthafen für Besucher abgeriegelt. Hintergrund: Obwohl es verboten ist, dass sich mehr als zwei Menschen in der Öffentlichkeit gemeinsam aufhalten (Ausnahme: Familien), hätten sich in den vergangenen Tagen immer wieder Gruppen von jungen Leuten am Kanal getroffen. Daraufhin hat das Ordnungsamt die Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) beauftragt, das Gelände rund um das Hafenbecken sowie den Parkplatz oberhalb der Kaimauer deutlich sichtbar abzusperren. Zeigt dies keine Wirkung, werde ein Betretungsverbot ausgesprochen. Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat mit Blick aufs Wochenende verstärkte Kontrollen im gesamten Stadtgebiet angekündigt - vor allem, weil es am Samstag, 28. März, frühlingshaft werden soll.

Update, 27. März, 11.44 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Recklinghausen ist auf 42 angestiegen. Das hat das Kreisgesundheitsamt mitgeteilt (Stand: 9.25 Uhr). Insgesamt sind kreisweit 277 Corona-Fälle bekannt, der Kreis spricht von 51 bereits Gesundeten.

Update, 26. März, 16.37 Uhr: Die Kreisverwaltung hat neue Zahlen veröffentlicht. Demnach sind aktuell (Stand: 15.30 Uhr) bislang 40 Menschen in Recklinghausen positiv auf das Corona-Virus getestet worden - im Verlauf des Tages sind keine neuen Fälle hinzugekommen. Auf Kreisebene sind 264 Menschen erkrankt, 49 sind mittlerweile wieder gesund.

Die Verschiebung der Ruhrfestspiele, die am 1. Mai hätten beginnen sollen, hat weitere Auswirkungen: Auch die Kunstausstellung der Ruhrfestspiele der Künstlerin Mariechen Danz in der Kunsthalle an der Große-Perdekamp-Straße muss verschoben werden. "In enger Abstimmung mit den Ruhrfestspielen wird diese dann voraussichtlich ebenfalls im Herbst realisiert werden", teilt Kerstin Weber, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museums, mit.

Update, 26. März, 11.16 Uhr: Es gibt weitere bestätigte Corona-Neuinfektionen in Recklinghausen. Das Kreisgesundheitsamt meldet 40 Fälle (Stand: 8.50 Uhr). Am Mittwochnachmittag war noch von 36 Infizierten die Rede. Kreisweit sind 246 Fälle bestätigt, 39 Menschen gelten wieder als gesund.

Die Sparkasse Vest Recklinghausen ändert im Zuge der Corona-Krise ihre Öffnungszeiten vorübergehend. Von heute an sind alle Beratungscenter und Filialen montags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr für den Kundenverkehr geöffnet. Nachmittags bleiben die Standorte geschlossen. Beratungstermine können montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr unter Tel. (02361) 2050 vereinbart werden. Zudem wird der Einlass in die Geschäftsräume der Filialen temporär gesteuert,um Menschenansammlungen zu vermeiden. Pro Standort werden nur so viele Personen hineingelassen, wie Serviceplätze zur Verfügung stehen. Bei den SB-Filialen sollten die Kunden möglichst nur einzeln eintreten, um den Sicherheitsabstand zu anderen zu wahren. Das Einfachste sei jedoch, im Handel aktuell nur noch bargeldlos zu zahlen.

Update, 25. März, 19.04 Uhr: Wer die Wertstoffsammelstelle der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) am Beckbruchweg ansteuert, muss sich auf Änderungen einstellen. Zwar sei die Frequenz in den vergangenen Tagen zurückgegangen, dennoch werde es weitere Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten und der Bürger geben, kündigt KSR-Chef Uwe Schilling an. Ab sofort dürfen nicht mehr als fünf Fahrzeuge gleichzeitig auf die Abladeebene, von der aus die Container für Papier, Grünschnitt, Sperrmüll etc. befüllt werden. Bereits vor dem Einfahrtstor zur Sammelstelle werden KSR-Mitarbeiter zudem kontrollieren, dass es sich bei den Nutzern tatsächlich um Recklinghäuser handelt. Für Bürger aus Nachbarstädten steht der Service nämlich nicht zur Verfügung. 

Wer kostenpflichtige Ladungen entsorgen will, kann nur noch bargeldlos mit der EC-Karte zahlen. Gartenbesitzer werden gebeten, mit dem Beschneiden von Hecken, Bäumen und Pflanzen zu warten bzw. den Grünschnitt zu Hause zwischenzulagern. Wer nicht warten kann oder will: Ab sofort gelten an der Umladestelle die Sommeröffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr, und Samstag, 8 bis 15.30 Uhr.

Update, 25. März, 16.13 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist weiter gestiegen. Nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes (Stand: 15.50 Uhr) sind bislang 36 Menschen positiv getestet worden - acht mehr als noch am Dienstag. Im Kreis Recklinghausen gibt es insgesamt 222 bestätigte Corona-Fälle, 32 Betroffene gelten mittlerweile wieder als gesund. 

Mit Musik durch die Corona-Krise: Im Paulusviertel in Recklinghausen soll es drei Balkon-Konzerte geben.

Update, 25. März, 13.19 Uhr: Sie wollen Freude in den derzeit angesichts der Corona-Krise oft eintönigen Alltag bringen: Die Verantwortlichen von Kinderschutzbund und AWO-Quartiersprojekt "Wir im Paulusviertel" planen für Donnerstag, 26. März, drei kleine Live-Konzerte. "Das Zuschauen und -hörensoll ausschließlich vom Balkon oder Fenster aus erfolgen", erklärt Quartiersmanager Helmut Scholtz.

Für jeweils rund 20 Minuten will das Künstlerpaar Jana Flaccus und Pele Götzer im Quartier auftreten: Ab ca. 16.30 Uhr im Innenhof der "Neuen Stadtgärten" am Wasserspiel, ab etwa 17 Uhr auf dem Grünstreifen neben der Breuskesbachstraße 80 und schließlich ab etwa 17.30 Uhr an der Marie-Juchacz-Straße 10. Falls das Angebot angenommen wird und sich Sponsoren finden, soll es weitere Mini-Balkon-Konzerte geben. Nähere Infos bei Helmut Scholtz unter Tel. (02361) 187217 oder Tel. 0162/2343366.

Die Stadt Recklinghausen will Unternehmen in der Corona-Krise finanzielle Erleichterungen anbieten.

Update, 24. März, 19.07 Uhr: Hilfe für von der Corona-Krise gebeutelte Unternehmen: Stadtkämmerer Ekkehard Grunwald (CDU) hat weitreichende Erleichterungen für Gewerbetreibende angekündigt. So könnten die Vorauszahlungen bei der Gewerbesteuer für das gesamte Jahr 2020 auf Antrag auf null Euro herabgesetzt werden. Dabei spiele es keine Rolle, aus welcher Branche das Unternehmen komme. Flexibel sei die Kämmerei auch in den Fällen, in denen Steuerschuldner eine Ratenzahlung vorschlagen. Ebenso könne Gewerbesteuer aus den Vorjahren gestundet werden. So besteht auch die Möglichkeit, die Steuerschuld für drei Monate vollständig zu stunden. Ohne Prüfung werde diese Variante folgenden Branchen eingeräumt: Gastronomie, Reiseveranstalter/-büros, Einzelhandel (außer Lebensmittel), Drogerien, Baumärkte, Maschinenbau, Handwerk und Unternehmen, die nach behördlicher Anordnung ihre Betriebsstätten schließen mussten.

Update, 24. März, 15.42 Uhr: Es gibt neue Zahlen von der Kreisverwaltung. In Recklinghausen sind (Stand: 15.25 Uhr) 28 Corona-Fälle bestätigt - fünf mehr als noch am Vormittag. Im gesamten Kreis sind 195 Menschen positiv getestet worden, 22 gelten inzwischen als gesundet.

Die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr bitten um Ehrlichkeit im Umgang mit möglichen Corona-Infektionen.

Update, 24. März, 14.09 Uhr: Die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr Recklinghausen bitten darum, dass die Menschen ihnen bei jedem Einsatz bzw. jeder Transportfahrt angeben, ob sie unter häuslicher oder amtlich angeordneter Quarantäne stehen, weil es bei ihnen den Verdacht auf oder sogar eine bestätigte Corona-Infektion gibt. "Nur so können wir uns und somit auch alle anderen effektiv schützen", heißt es in dem Facebook-Post der Feuerwehr.

Dieser Appell sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, betont Feuerwehr-Sprecher Christian Schell. Konkrete Fälle, in denen die Einsatzkräfte vorsätzlich oder fahrlässig in Gefahr gebracht worden seien, habe es glücklicherweise in Recklinghausen bislang nicht gegeben. "Wir helfen allen, die unsere Hilfe brauchen. Aber insbesondere die Besatzung eines Rettungswagens sollte es wissen, falls jemals infiziert ist oder Symptome vorliegen", so Schell. Dann nämlich könnten die Helfer zusätzliche Schutzausrüstung (Mundschutz, Schutzkittel) anlegen.

Update, 24. März, 12.02 Uhr: Die Stadtverwaltung Recklinghausen hat eine neue Webseite erstellt, auf der sie Informationen, Maßnahmen und Ratschläge zum Thema Corona bündelt. Auf der Seite, die fortlaufend aktualisiert werden soll, finden die User nicht nur allgemeine Informationen zum Coronavirus, sondern auch Ansprechpartner in der Verwaltung, Links zu Info-Seiten von Ministerien, dem Robert-Koch-Institut sowie zu Erlassen und Verfügungen.

Update, 24. März, 11.01 Uhr: Das Kreisgesundheitsamt hat neue Zahlen veröffentlicht. Demnach sind in Recklinghausen (Stand: 9.40 Uhr) 23 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet worden - eine Person mehr als am Montag. Kreisweit gibt es derzeit 170 Corona-Fälle.

Update, 23. März, 16.59 Uhr: Die Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle in Recklinghausen liegt weiterhin bei 22 (Stand: 16.20 Uhr). Im gesamten Kreisgebiet gibt es aktuell 162 Corona-Infizierte. Aber es gibt auch gute Nachrichten vom Gesundheitsamt: 17 positiv getestete Personen aus dem Kreis Recklinghausen gelten inzwischen wieder als gesund, sie dürfen die häusliche Isolation verlassen.

Die Stadt Recklinghausen hat ihre Allgemeinverfügung vom 20. März wieder aufgehoben, ab sofort gilt im Kampf gegen das Coronavirus die Verordnung des Landes NRW vom 22. März. Das bedeutet: Gaststätten und Imbisse dürfen ab sofort wieder ein Abholangebot einrichten. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass Mindestabstände von 1,50 Meter zwischen Personen eingehalten werden. Pro zehn Quadratmeter Fläche darf nicht mehr als ein Kunde ein Lokal betreten. 

Auch in Recklinghausen sind Ansammlungen von mehr als zwei Menschen im öffentlichen Raum untersagt. Ausnahmen macht die Landesverordnung für Lebenspartner, Eheleute, Familien etc. Mitarbeiter des Fachbereichs Bürger- und Ordnungsangelegenheiten werden beobachten, wie sich die Lage entwickelt. Falls die Verbote nicht eingehalten werden, könnten als nächster Schritt Betretungsverbote für öffentliche Bereiche wie Neumarkt, Erlbruch, Stadtgarten, Stadthafen oder den Stadtteilpark an der Karlstraße ausgesprochen werden. Mit Blick auf die Erfahrungen vom Wochenende seien die Ordnungskräfte aber zuversichtlich, "dass es auch ohne weitreichendere Maßnahmen gelingt, für die Einhaltung der Verbote zu sorgen", heißt es von der Stadt.

Die Stadtbibliothek an der Augustinessenstraße ermöglicht ab sofort eine Gratis-Onleihe.

Und für alle, die derzeit viel Zeit zu Hause verbringen, gibt es ein Angebot der Stadtbibliothek: Sie bietet den Menschen ab sofort einen kostenlosen Zugang zur Onleihe und dem digitalen Portal von Brockhaus anbietet. Damit haben die User Zugriff auf eine virtuelle Bibliothek mit rund 20.000 eBooks und eAudios zum Herunterladen. Der Brockhaus bietet als Lern- und Nachschlageplattform ein Kinder- und Jugendlexikon, ein Schülertraining und ein Erwachsenenlexikon. Bis Freitag, 1. Mai, können sich alle Interessierten - auch ohne Leseausweis - von Montag bis Freitag für die digitalen Angebote anmelden. Dafür muss eine E-Mail mit Namen, Geburtsdatum und Adresse an stadtbibliothek@recklinghausen.de geschickt werden. Sobald die Angaben in die Benutzerdatei eingegeben wurden, werden die Zugangsdaten (Kundennummer und Passwort) per E-Mail zugeschickt. Das Angebot funktioniert über eBook-Reader, Tablet, Smartphone oder PC. Die Medien können drei Wochen lang ausgeliehen werden. Nähere Infos unter Tel. (02361) 501919 (werktags von 9 bis 16 Uhr).

Standesamtliche Trauungen im Rathaus sind bis auf Weiteres nur noch mit vier Personen - Brautpaar, Standesbeamter, Fotograf - möglich. Wer unter diesen Umständen nicht heiraten möchte, kann bereits vereinbarte Trautermine beim Standesamt verlegen (Kontakt unter Tel. 02361/500).

Zahl der Corona-Infektionen in Recklinghausen steigt auf 22

Update, 23. März, 11.25 Uhr: Wie die Kreisverwaltung mitteilt, hat sich die Zahl der Corona-Fälle in Recklinghausen seit Sonntag von 21 auf auf 22 erhöht (Stand: 9.50 Uhr).

Inzwischen hat auch die Initiative Süd das für den 6. Juni geplante Stadtteilsommerfest auf dem Neumarkt abgesagt. "Es geht hier nicht darum, Panik auszulösen, sondern mit gutem Vorbild vorzugehen und eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden", teilt Ayse Batirlik im Namen des Vorstandes mit. Ein neuer Termin soll zu gegebener Zeit bekannt gegeben werden.

Update, 22. März, 16.05 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Recklinghausen ist übers Wochenende nur leicht angestiegen: Nachdem das Kreisgesundheitsamt am Freitag gemeldet hatte, dass 20 Bürger positiv getestet worden seien, erhöhte sich die Zahl derer am Samstag auf 21. Am Sonntag (Stand: 15.35 Uhr) sind keine neuen Fälle hinzugekommen. Alles Wichtige rund um das Corona-Virus hat die Kreisverwaltung auf ihrer Webseite zusammengestellt.

Update, 22. März, 15.51 Uhr: Bereits jetzt haben die Organisatoren den für den 6. Juni in Recklinghausen geplanten "Christopher Street Day" (CSD) abgesagt. "Wir müssen und möchten Verantwortung übernehmen, auch wenn es uns schwerfällt", erklärte Rita Nowak vom Vorstand des Fördervereins. Ob das Spektakel von und für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Personen in der Altstadt nachgeholt wird, ist noch unklar. 

Abgesagt: Der "Christopher Street Day" fällt 2020 in Recklinghausen aus.

Geschlossen hat auch das Ökumenische Arbeitslosenzentrum (ÖALZ) an der Sauerbruchstraße 10, und zwar mindestens bis zum 19. April. Betroffen davon sind die Beratung, der Mittagstisch und die Fahrradwerkstatt. In dringenden Fällen sind die Fachleute aber unter Tel. (02361) 996507 zu erreichen.

Update, 22. März, 12.20 Uhr: Die Zahl der Infizierten ist in Recklinghausen seit Samstagnachmittag nach Angaben der Kreisverwaltung bislang nicht weiter angestiegen. 21 Menschen wurden positiv getestet, ebenso viele sind es Castrop-Rausel und Haltern am See. Insgesamt liegt die Zahl der Fälle weiterhin bei 143.

Update, 21. März, 17.30 Uhr: In Recklinghausen gibt es mittlerweile 21 Coronavirus-Fälle. Im Kreis Recklinghausen sind 143 Personen infiziert.

Update, 20. März, 18.45 Uhr: Die Polizei Recklinghausen ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, zu Hause zu bleiben, um die Ausbreitung des Coronavirus in Recklinghausen einzudämmen.

"Wir bleiben für Sie da! Bitte bleiben Sie für uns zu Hause!", ist auf einem Zettel zu lesen. 

Wir bleiben für Sie da - Bitte bleiben Sie für uns zu Hause.

Die Polizei teilt mit, dass Notfälle, die umgehend ein polizeiliches Einschreiten erfordern, nach wie vor über die Rufnummer 110 gemeldet werden können. Hinweise oder Antworten auf Fragen zu polizeilichen Angelegenheiten gibt es unter der Tel. 0800 2361 111.

Update, 20. März, 16.55 Uhr: Die Stadt Recklinghausen regelt am Freitag mit einer neuen Allgemeinverfügung weitere Schließungen im Stadtgebiet.

Demnach dürfen im gesamten Stadtgebiet auch Restaurants, Gaststätten und Imbissstuben ab Samstag, 21. März, 15 Uhr, nicht mehr geöffnet werden. Das Betreten dieser Orte werde Gästen und Kunden ausdrücklich untersagt.

Öffnen dürften derzeit noch Lieferdienste und sogenannte „Drive-In“-Stellen. Neu in die Liste der zu schließenden Einrichtungen und Läden aufgenommen sind zudem Tattoo-Studios, Piercing-Studios, Kosmetik-Studios und Nagel-Studios. Die Allgemeinverfügung gilt unbefristet.

Hier geht es zum Amtsblatt.

Update, 19. März, 17.25 Uhr: Die Wertstoffsammelstelle am Beckbruchweg der Kommunalen Sevicebetriebe Recklinghausen (KSR) wird in diesen Tagen regelrecht überrannt. Lange Schlangen bilden sich vor den Containern. 

„Wir erleben täglich eine Frequenz, wie wir sie sonst nur an Samstagen mit schönem Wetter kennen“, sagt KSR-Chef Uwe Schilling. Offenbar nutzen viele Recklinghäuser die Zeit, die sie derzeit zu Hause sind, um ihre Keller aufzuräumen oder die Gärten zu verschönern.

„Dafür haben wir Verständnis, doch sorgt das an der Wertstoffsammelstelle für eine Vielzahl von Kontakten mit unseren Mitarbeitern, die wir ja eigentlich vermeiden dringend vermeiden sollen“, so Schilling.

Besuch bei der Wertstoffsammelstelle möglichst vermeiden

Daher bittet der KSR-Chef die Bürgerschaft, die Wertstoffsammelstelle nur dann anzusteuern, wenn es unvermeidbar ist. Grünschnitt könne man auch im Garten zwischenlagern und Unrat aus dem Keller zu einem späteren Zeitpunkt an der Sammelstelle abgeben.

Update, 19. März, 16 Uhr: Eine weitere traurige Konsequenz aus der Corona-Krise ist, dass Bestattungen auf städtischen Friedhöfen derzeit nur noch im engsten Kreis möglich sind. Trauerfeiern dürfen nur noch unter freiem Himmel, direkt am Grab, stattfinden. Den Angehörigen wird dringendst empfohlen, von Beileidsbekundungen mit Körperkontakt am Grab abzusehen.

Große Ansammlungen soll verhindert werden

Zudem sollen Datum und Uhrzeit der Bestattung künftig nicht mehr veröffentlicht werden, um zu verhindern, dass sonst ein unbekannt großer Teilnehmerkreis entstehen könnte.

Um die Zahl der Infektionen einzudämmen, schließt die Stadt nach Abstimmung mit den anderen kreisangehörigen Städten am Freitag, 20. März, alle Trauerhallen im Kreis.

„Wir sind uns natürlich bewusst, dass die zeremonielle Verabschiedung ein wichtiger Teil der Trauerbewältigung für viele Menschen ist, doch nur so ist es möglich alle Gäste und Beschäftigen zu schützen“, sagt Sandra Pawlowski, Abteilungsleiterin der Friedhöfe.

Der geplante Runde Tisch für alle Friedhofsgewerke und Vertreter der Kirchengemeinden am 30. März ist abgesagt.

Fête de la musique in Recklinghausen wird verschoben

Zum 1. März hat der Verein Bürgerfunk Recklinghausen e.V. die Rechte an der Durchführung der "Fête de la musique" für die Stadt Recklinghausen übernommen. Der Verein gibt nun bekannt, dass die „Fête de la musique" in diesem Jahr nicht stattfinden wird. Der Verein hofft, die Veranstaltung im kommenden Jahr wieder durchführen zu können.

Bürgerfunk ruft zu Balkon- und Fensterkonzerten in Recklinghausen auf

Stattdessen ruft der Verein Bürgerfunk Recklinghausen e.V. zu  Balkon- und Fensterkonzerten auf. Nach dem Vorbild in Italien sollen an jedem Samstag ab 19.45 Uhr für 30 Minuten Musik aus den Fenstern und von den Balkonen ertönen.

Damit soll im direkten Anschluss an das NRW-weite Kirchenglockenläuten, das täglich um 19.30 Uhr geläutet wird, ein mutmachendes Zeichen gesetzt werden. Unter den Hashtags #wirbleibenzuhause und #fdlmre sollen Fotos und Videos von den Aktionen gepostet werden.

Spirituelles Angebot im Lokalsender Radio Vest

Zudem kündigt Oliver Kelch von Bürgerfunk Recklinghausen e.V. an, ab Sonntag ein spirituelles Angebot im Lokalsender Radio Vest anzubieten. Der Recklinghäuser, der in einer Pfarrei in Herten sowie als Multimediaredakteur für das Domradio in Köln tätig ist, hatte die Idee zu diesem multimedialem Angebot.

Demnach strahlt „KwieKIRCHE“ ab Sonntag, 22. März, das Format „IMPULSE“ über Radio Vest aus. Kirchengemeinden aus dem Kreis Recklinghausen steuern Gebete, Andachten, Impulse und spirituelle Texte bei. Das Angebot startet am Sonntag, 22. März, mit der Propsteiparrei St. Peter.

Nach der Ausstrahlung liegt die Sendung auch in der Mediathek von NRWision zum Abruf bereit. Auf www.kwiekirche.de sind diese dann jederzeit zu finden.

Update, 18. März, 18.30 Uhr: Auch die Dankeschön-Veranstaltung mit Sky du Mont im Festspielhaus muss aufgrund der Corona-Krise abgesagt werden. Die Veranstaltung, zu der alle Mitwirkenden des Weltrekords in der Stadtbibliothek eingeladen sind, soll am 5. September nachgeholt werden. Sobald der Termin sicher ist, werden die Teilnehmer und Helfer schriftlich informiert.

Public Viewing in Recklinghausen wird verlegt

Die UEFA hat entschieden, die Fußball-Europameisterschaft auf den Sommer 2021 zu verlegen. Ebenso das Public Viewing zur Europameisterschaft in Recklinghausen werde demnach auf diesen Zeitraum verschoben.

„Natürlich steht für uns alle aktuell die Bewältigung der Corona-Krise im Fokus. Doch es freut mich außerordentlich, dass die Arena RE GmbH und die Sponsoren bereits jetzt ihre Zusage gegeben haben, auch zum neuen Termin der Fußball-EM ein Public Viewing vor dem Rathaus zu veranstalten. Das ist gerade in diesen schwierigen Zeiten ein positives Signal für unsere Stadt. In Recklinghausen lassen wir uns so schnell nicht unterkriegen, sondern blicken mit Mut und Zuversicht in die Zukunft. Allen Beteiligten gebührt ein dickes Dankeschön“, sagte Recklinghausens Bürgermeister Christoph Tesche.

Ortsverein Suderwich/Essel sagt Sitzung ab

Der SPD Ortsverein Suderwich/Essel muss die für Dienstag, 24. März geplante erweiterte Vorstandssitzung absagen. Ebenso wird die für den 17. April geplante Mitgliederversammlung mit Vorstandsneuwahlen nicht stattfinden. Über einen neuen Termin werden die Mitglieder rechtzeitig informiert.

Ebenso das StadtLabor RE e.V sagt alle öffentlichen Aktivitäten des Projekts „DenkArt“ im Wulffschen Haus in Recklinghausen ab. Die momentane Ausstellung bleibt somit geschlossen. Bei einer Neubewertung der Lage werden Besucher umgehend informiert, teilt der erste Vorsitzende am Mittwoch mit.

Update, 18. März, 13.30 Uhr: Wie Inhaber Sascha Saric seinen Gästen mitteilte, muss auch die Bar-Manufaktur Goldstück ihren Betrieb bis auf Weiteres einstellen. Als Ausgleich bietet der Inhaber das "Schnappsi Taxi" an. Demnach möchte er Getränke aus der Karte nach Hause liefern unter anderem Gin Tonic, Flaschenbiere, Wein und Spirituosen. Bestellungen können via WhatsApp unter Tel. 0176 7457 16178 täglich von 18 bis 23 Uhr geordert werden. Ebenso können die Bestellungen vorangemeldet werden. Sascha Saric bittet die Gäste darum, Verständnis dafür zu haben, dass sich das Schnappsi Taxi erst ab einem Mindestbestellwert von 30 Euro auf den Weg machen kann.

Theaterverein verschiebt Vorstellungen in Recklinghausen

Der Theaterverein „Paulus(t)spiel“ sagt ab sofort all seine kommenden Aufführungen ab. Allerdings behalten die über das RZ-Ticketcenter gekauften Karten ihre Gültigkeit. Die Veranstalter hoffen, ihre Vorstellungen nachholen zu können. 

Der Ev. Kirchenkreis RE-Ost sagt bis auf Weiteres Gottesdienste, Gruppen und Kreise in der Johanneskirche, in der Arche und in der Kreuzkirche in Suderwich ab.

Ebenso die Jahreshauptversammlung des J ugendsinfonieorchesters, die am Montag, 23. März, im Depot an der Castroper Straße hätte stattfinden sollen, fällt aus.

Krankenkasse ist telefonisch und per Mail erreichbar

Die Krankenkasse IKK classic am Herzogwall 4 in Recklinghausen hat ihr Servicecenter am Herzogswall bis auf Weiteres für die persönliche Kundenberatung geschlossen. Die Krankenkasse ist ab sofort allerdings noch telefonisch und online erreichbar.

Wochentags von 8 bis 18 Uhr unter Tel.  02361/1809 32010 oder per Mail an info@ikk-classic.de. Bei unaufschiebbaren Anliegen können im Einzelfall individuelle Beratungstermine vereinbart werden. 24-Stunden-Servicehotline: Tel. 0800 455 1111. Auch über die Online-Filiale können registrierte Versicherte viele Anliegen erledigen, beispielsweise AU-Bescheinigungen einreichen, Erstattungsanträge stellen oder Dokumente anfordern.

eventusDruck ist per Mail erreichbar

Auch der Druckladen eventusDruck an der Münsterstraße 7 hat Konsequenzen gezogen. "Wir schließen vorübergehend! Liebe Kunden, warum wir nicht da sind, müssen wir bestimmt nicht erklären. Wir möchte uns für die tolle Zeit mit Ihnen bisher bedanken und wünschen uns, dass wir uns auch nach dieser Zeit wiedersehen werden!", heißt es in einem Facebook-Beitrag. Per Mail ist die Inhaber Andreas Kreyenschulte weiterhin erreichbar unter info@eventusdruck.de.

Update, 18. März, 12 Uhr: Die Feuerw ehr Recklinghausen appelliert in diesen Tagen noch einmal an die Bürger große Menschenansammlungen zu vermeiden: "Liebe Leute - Schlangen vor der Eisdiele und Menschenansammlungen vor Lokalen sind in der aktuellen Lage und bei aller aufklärenden Berichterstattung unpassend - strengt euch bitte an und helft mit, Leben zu retten!", heißt es in einem offenen Brief.

Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Recklinghausen soll sichergestellt werden

Bereits in den vergangenen Wochen seien gerade bei der Feuerwehr enorme Anstrengungen unternommen worden, damit die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt wird. Kollegen müssten sehr drastische Maßnahmen über sich ergehen lassen, um die Einsatzbereitschaft von Feuerwehr und Rettungsdienst jederzeit gewährleisten zu können.

Die Feuerwehr bittet eindringlich, Verständnis für die Maßnahmen zu haben und die Bemühungen zu unterstützen. "Bleiben Sie daheim", heißt es. Bürger werden aufgefordert, den Rettungsdienst und die Kliniken mit diesen Hinweisen zu entlasten.

Update, 17. März, 18.15 Uhr: Genau wie das Knappschaftskrankenhaus spricht nun auch das Elisabeth-Krankenhaus in Süd eine Besuchssperre aus.

Allerdings könnten in dringenden Fällen Ausnahmeregelungen in Absprache mit dem Stationsteam getroffen werden. Besucher sollen sich dann an die Information oder Pforte wenden, die dann Kontakt zu der Station aufnimmt.

Update, 17. März, 17 Uhr: Paare, die in einer Trauung den Bund fürs Leben schließen wollen, können dies ab sofort nur noch im engsten Familienkreis tun. Dies teilte eine Sprecherin der Stadtverwaltung am Dienstag mit. 

Neben dem Standesbeamten und dem Brautpaar dürfen an der Zeremonie demnach nur noch die Eltern des Brautpaares, leibliche Kinder und ein Fotograf teilnehmen. Die Gesamtzahl der Teilnehmer soll zehn Personen nicht übersteigen.

Update, 17. März, 16 Uhr: Einzelne Läden im Palais Vest haben bereits erste Konsequenzen gezogen und ihre Läden geschlossen. Davon betroffen sind die Filialen von Pandora, Reserved und Sidestep.

Die Volksbank möchte auch in diesen Zeiten verlässlich für ihre Kunden sein. Deshalb wird das Bankinstitut seine Standorte bis voraussichtlich Freitag, 17. April, reduzieren. Demnach ziehen die Mitarbeiter der Filiale an der Bochumer Straße 135 vorübergehend zum Standort nach Suderwich, Ehlingstraße 60A. Dies teilte ein Sprecher der Volksbank mit.

Verbraucherzentrale ist telefonisch erreichbar

Die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale an der Breiten Straße 11/11a bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Beratungen sind aber noch möglich unter Tel. 40 55 90 1. Anfragen per E-Mail an recklinghausen@verbraucherzentrale.nrw werden ebenso weiterhin bearbeitet. Informationen darüber, was in Zeiten der Coronakrise im Verbraucheralltag zu beachten ist, gibt es unter www.verbraucherzentrale.nrw/corona.

Der Bezirksverband der Kleingärtner Recklinghausen e. V. hat seine Vorstandsratssitzung für Donnerstag, 19. März, abgesagt. 

Ebenso werden alle Veranstaltungen des Deutschen Alpenvereins (DAV) bis zum 19. April abgesagt. Einzig über das Stattfinden der Sonntagswanderung am 19. April werde im Laufe der nächsten Wochen entschieden.

Update, 17. März, 14.27 Uhr: Wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte, dürfen Einzelhandelsgeschäfte zum jetzigen Zeitpunkt noch öffnen. Demnach gebe es für den Einzelhandel aktuell noch keinerlei Einschränkungen.

Gleiches gelte für Textilläden und das Palais Vest. Die Verantwortlichen im Rathaus gehen allerdings davon aus, dass "die Möglichkeiten zur Öffnung schon bald beschränkt werden", heißt es.

Frühlingsfest in Recklinghausen wird verschoben

Ebenso teilte die Stadtverwaltung mit, dass das Frühlingsfest, das planmäßig am 2. und 3. Mai in Recklinghausen stattfinden sollte, verschoben wird. Dies sei mit dem Verwaltungsvorstand und der Agentur Mosaik besprochen.

Veranstalter peilen Septemberwochenende an

Die Stadtverwaltung peilt gemeinsam mit der Agentur Mosaik nun das erste Septemberwochenende vom 5. bis zum 6. September als neuen Termin für das Frühlingsfest an. Allerdings hänge die Umsetzung von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab.

Update, 17. März, 12.40 Uhr: Die Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen hat am Montag entschieden, dass die elf Werkstätten für Menschen mit Behinderungen im Kreis Recklinghausen am Dienstag, 17. März, noch geöffnet haben. Allerdings sollen Beschäftigte, Betreuer und Angehörige selbst entscheiden, ob sie die Werkstatt aufsuchen möchten.

Werkstatt in Recklinghausen wird als Notbetreuung umfunktioniert

In nächster Zeit, konkret von Mittwoch, 18. März, bis einschließlich Mittwoch, 15. April, sind die Werkstätten geschlossen. In der Werkstatt in Recklinghausen-Süd, Alte Grenzstraße 90, wird in der Zeit eine sogenannte Notbetreuung angeboten.

Von der aktuellen Absagen-Flut könnte auch die Ratssitzung am Montag, 30. März, betroffen sein. Nach Angaben der Stadt wartet man im Rathaus derzeit auf eine Verfügung des Landes NRW, dass auch solche Gremiensitzungen verschoben werden sollen. 

Noch am Montag hatten sich Bürgermeister Christoph Tesche (CDU) und die Fraktionsvorsitzenden darauf verständigt, dass der Rat an diesem Tag mit 29 statt 53 Mandatsträgern tagen solle. Die Sitzung solle im Falle nicht im Rathaus, sondern im Bürgerhaus Süd stattfinden.

Zwei Meter Abstand am Diagnosezentrum einhalten

Michael Rausch, Facharzt für Allgemeinmedizin, ruft potenziell Erkrankte, die derzeit am Diagnosezentrum am Prosper-Krankenhaus auf den Corona-Test warten dazu auf, zwei Meter Abstand zum Nebenmann zu wahren und mit niemandem zu sprechen.

Das Risiko, dass sich dabei ein Gesunder bei einem Erkrankten anstecke, sei hoch. Und: Wenn das in diesem Moment geschehe, werde dies bei dem Abstrich nicht angezeigt, da die Inkubationszeit einige Tage dauere. Der Betroffene könnte also fälschlicherweise zunächst als gesund und "negativ" in Bezug auf das Virus eingestuft werden.

Ebenso die Sprechstunde für medizinische Hilfe am Neumarkt in Recklinghausen-Süd des SkF Recklinghausen wird eingestellt. Die Mitarbeiter seien allerdings telefonisch erreichbar.

Auch die Unicef-Mitarbeiter stellen ab sofort ihren Betrieb an der Turmstraße bis zum 30. April ein.

Update, 17. März, 11.50 Uhr: Die Stadt Recklinghausen hat Maßnahmen ergriffen und erste Spielplätze mit Flatterband abgesperrt. Demnach wird der beliebte Spielplatz am Erlbruchpark, direkt hinter dem Rathaus, vorerst bis zum 19. April gesperrt.

Der Spielplatz am Erlbruchpark bleibt bis zum 19. April gesperrt.

Update, 17. März, 11.30 Uhr: Die alljährliche Kleidersammlung der Kolpingsfamilien Röllinghausen und Suderwich, die bereits mit Plakaten und Flyern beworben wurde und am Samstag, 21. März, hätte stattfinden sollen, wird wegen der sich verschärfenden Situation durch den Coronavirus abgesagt, teilte der Bezirksvorsitzender der Kolpingsfamilie Recklinghausen mit.

Update, 17. März, 11 Uhr: Die Feuerwache an der Kurt-Schumacher-Allee trifft Maßnahmen, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr und des Rettungsdienstes in diesen Zeiten möglichst lange sicherzustellen und auch das Personal vor einer Ansteckung zu schützen. Dies teilte die Stadtverwaltung am Dienstag, 17. März, mit.

Demnach werde der Zutritt zur Feuer- und Rettungswache streng reglementiert. Nur das Personal, das sich im Dienst befindet, darf sich ab sofort an der Feuer- und Rettungswache aufhalten.

Bürger sollen der Feuerwache Recklinghausen fernbleiben

"Publikumsverkehr, Besuche, Wachbesichtigungen und Besprechungen finden nicht mehr statt, sofern sie nicht zwingend notwendig sind. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, der Wache fernzubleiben. Anliegen, insbesondere der Abteilungen zentrale Verwaltungsaufgaben und Gebührenabrechnung, sollen im Vorfeld telefonisch angefragt und nach Möglichkeit auf diesem Weg oder per Mail geklärt werden", teilte eine Rathaussprecherin mit. Nur in Ausnahmefällen dürfen Anliegen in einem persönlichen Gespräch geregelt werden.

Außentermine in Recklinghausen sind abgesagt

Alle Kollegen, die sich nicht im Alarm- und Einsatzdienst befinden, gehen ihrer Tätigkeit ab sofort im Homeoffice nach. Außentermine wie die Brandverhütungsschauen, externe Besprechungen und Termine vor Ort sind abgesagt.

Zudem werden die Bereiche Rettungsdienst und Brandschutz nun streng getrennt. Die Krankentransportwagen des Deutschen Roten Kreuzes wurden zur Rettungswache Ortloh verlegt.

Planungsgruppe beschäftigt sich mit aktuellen Entwicklungen

Seit Montag, 16. März, ist bei der Feuerwehr eine interne Planungsgruppe eingerichtet worden, die sich ab sofort regelmäßig trifft, um die aktuelle Entwicklung einzuschätzen.

An der Rettungsschule Vest in Marl wurde die Ausbildung der Notfallsanitäter ausgesetzt. Feuerwehrsprecher Christian Schell versichert, dass die Feuerwehr alles tun werde, "dass wir alle gut durch diese Zeit zu kommen." Er appelliert an die Bevölkerung, auf nicht notwendige soziale Kontakte zu verzichten.

Die Stadt stelle eine Vielzahl an Dienstleistungen online zu Verfügung. Zu finden unter www.recklinghausen.de, in der rechten Menüleiste unter dem Punkt „Digitale Verwaltung: Online-Service“.

Update, 16. März, 18.34 Uhr: Der Krisenstab des Klinikums Vest hat entschieden: Um der Verbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken, dürfen Patienten im Knappschaftskrankenhaus ab Dienstag, 17. März, keinen Besuch mehr bekommen. Ab Mittwoch, 18. März, ist die „Vesteria“ für externe Gäste geschlossen. Sämtliche Besucherveranstaltungen, Selbsthilfegruppen und Sportkurse, aber auch Dienstreisen und Fortbildungen für Mitarbeiter wurden zunächst bis Ende April abgesagt bzw. ausgesetzt. Besucher sollten beachten, dass das Klinikum Vest nicht die erste Anlaufstelle für Menschen mit einem Infektionsverdacht auf den Corona-Virus ist, und sich telefonisch an ihren Hausarzt, an die Patientenservicenummer 116 117 oder an das Info-Telefon des Kreises Recklinghausen, Tel. (02361) 532626 wenden. 

Im Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen dürfen die Patienten keine Besucher mehr empfangen.

Die Stadtverwaltung bittet die Bürger jetzt, das Rathaus und andere Verwaltungsstellen nur dann aufzusuchen, wenn sie ein tatsächlich unaufschiebbares Anliegen haben, das nur im persönlichen Gespräch zu regeln ist. "Dies geht ab sofort nur noch dann, wenn zuvor telefonisch oder per Mail ein Termin ausgemacht worden ist", sagt Axel Petersmeier, Leiter des Fachbereichs Bürger- und Ordnungsangelegenheiten. Das Bürgerbüro im Stadthaus A bleibt vorerst an Samstagen geschlossen. Eine Vielzahl von Dienstleistungen stellt die Stadt auch online zur Verfügung. Die entsprechenden Informationen und Links finden sich auf der Website der Stadt. "Ich appelliere an die Eigenverantwortung einer jeden Bürgerin und eines jeden Bürgers, durch eigenes Verhalten dazu beizutragen, die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten", sagt Bürgermeister Christoph Tesche. So sollten Menschenansammlungen jeglicher Art gemieden werden. Öffentliche Gebäude, die bislang durch mehrere Türen betreten wurden, können künftig nur noch über einen zentralen Eingang betreten werden. 

Update, 16. März, 15.53 Uhr: Die Corona-Krise hat auch zunehmend Auswirkungen auf das politische Geschehen in Recklinghausen. So ist die für heute (16. März) geplante Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses abgesagt. Darauf hätten sich die Spitzen der Ratsfraktionen geeinigt, teilt die Stadtverwaltung mit. Stattdessen soll der Rat in seiner Sitzung am Montag, 30. März, die anstehenden Entscheidungen komplett an sich ziehen. "Allen Beteiligten ist wichtig, dass wir politisch handlungsfähig bleiben. Ich gehe davon aus, dass wir alle Beschlüsse fassen können", sagt Bürgermeister Christoph Tesche.

Allerdings: Um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten, werde die Teilnehmerzahl der Sitzung von 53 auf 29 Ratsmitglieder reduziert. Das ist die Mindestzahl, damit die Beschlussfähigkeit des Rates gegeben ist. Die Fraktionsspitzen haben sich darauf geeinigt, dass trotzdem die Mehrheitsverhältnisse abgebildet werden. Außerdem wird die Sitzung am 30. März um 17 Uhr im Bürgerhaus Süd am Körnerplatz stattfinden, "weil dort die räumlichen Bedingungen günstiger sind als im Rathaus".

Aus Gründen des Infektionsschutzes sind auch die geplante Sitzung des KSR-Betriebsausschusses (Dienstag, 17. März) und die des Ausschusses für Verkehr, Feuerwehr und Tiefbau (Donnerstag, 19. März) abgesagt.

Zudem hat der SPD-Stadtverband die für Dienstag, 31. März, angesetzte Wiederholung der Wahlkreisdelegierten-Konferenz zur Nominierung der Kandidaten für die Kommunalwahl abgesagt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest, da "die weitere sehr dynamische Entwicklung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus" abgewartet werden soll, teilt SPD-Stadtverbandschef Andreas Becker mit. 

Update, 16. März, 14.11 Uhr: Die Einschränkungen für das öffentliche Leben in Recklinghausen werden größer. Die Stadtverwaltung teilt auf ihrer Facebook-Seite mit, dass ab sofort auch alle Spielplätze, Bolzplätze, Skate-Anlagen, Basketballplätze und Kinder- und Jugendtreffs geschlossen bleiben. Damit folgt die Stadt Recklinghausen einem Erlass der NRW-Landesregierung. Auf das Betretungsverbot der Anlagen bzw. Einrichtungen soll mit entsprechenden Schildern hingewiesen werden, auch soll es Kontrollen geben. Die Mobile Jugendarbeit und die Jugendwerkstatt wurden ebenfalls geschlossen. Ebenso setzt der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie seine Babybesuche und das Hausbesuchsprogramm „Bärenstark für Kids“ ab sofort aus.

Auch der Tierpark im Stadtgarten Recklinghausen ist ab sofort geschlossen. Damit sollen nicht nur die Besucher geschützt werden, sondern auch die Pfleger, damit die sich weiter um die Tiere kümmern können.

Einkaufen möglich: Das Palais Vest in Recklinghausen hat weiterhin geöffnet.

Update, 16. März, 12.25 Uhr:Das Palais Vest in Recklinghausen hat am Montag weiterhin geöffnet. "Wir beobachten die aktuellen Entwicklungen sehr genau und stehen fortlaufend in engem Austausch mit den örtlichen Behörden", teilt Dr. Julian Kalcher, Sprecher von Unibail-Rodamco-Westfield, mit. "Sollten die Behörden neue konkrete Maßnahmen anordnen, werden wir diese umgehend umsetzen." Seine Botschaft an die Kunden: "Stand jetzt hat das Palais Vest regulär geöffnet und der Betrieb läuft unter Berücksichtigung sämtlicher zusätzlicher Schutz- und Hygienemaßnahmen."

Der Ältestenrat wird um 14 Uhr im Rathaus darüber beraten, ob der Haupt- und Finanzausschuss zwei Stunden später und weitere Gremiensitzungen stattfinden sollen. Das sagte ein Rathaussprecher auf Anfrage. Nach Ansicht von SPD-Fraktionschef Frank Cerny müsse die Ratssitzung am 30. März auf jeden Fall stattfinden. Der Rat müsse handlungsfähig bleiben, es stünden wichtige Beschlüsse an. Ob allerdings alle 52 Ratsmitglieder eingeladen werden müssten, sei dahingestellt. Möglicherweise lasse sich das Gremium auf weniger Mitglieder beschränken, wodurch die Sitzverteilung im Rat wiedergegeben werde.

Update, 15 März, 13.15: Die Ruhrfestspiele schließen ihre Kartenstelle an der Martinistraße 28. Dieser Schritt erfolge zum Schutz der Mitarbeiter, heißt es in einer Stellungnahme. Der Kartenverkauf gehe jedoch online und per Telefon weiter. 

Update, 15. März, 12.30 Uhr: Es gibt weitere Schließungen: Das Tierheim an der Waldstraße 2a schließt seine Tore mindestens zwei Wochen lang für Besucher. Auch das Veranstaltungszentrum Fritz-Husemann-Haus an der Leopoldstraße 60 bleibt mindestens bis Ende April dicht. Ausfallen wird in dieesem Jahr auch der Ostergarten der Gemeinde St. Antonius in König Ludwig. Die CDU schließt ihr Bürgerbüro an der Bochumer Straße 127a. Auch die AWO reagiert. Die Begegnungsstätten des Sozialverbandes bleiben geschlossen.

Update, 14. März, 15.20 Uhr: Die Stadt schließt ab Montag weitere Einrichtungen. Dabei handelt es sich um die Stadtbibliothek, die Bäder, die Museen, das Institut für Stadtgeschichte und auch die Sternwarte im Stadtgarten. Mit der Maßnahme folge die Stadt den Anordnungen des Landes.

Update, 13. März, 22 Uhr: Die städtische Musikschule stellt ihren Unterrichtsbetrieb ab Montag, 16. März,  vorübergehend ein. Über die weiteren Entwicklungen würden die Schüler auf dem Laufenden gehalten werden.

Update, 13. März, 18.45 Uhr: Der Feierabendmarkt in Recklinghausen wird vorerst nicht mehr stattfinden. "Wenn die Zeiten besser sind, starten wir direkt wieder voll durch. Wir wünschen allen Besuchern und Händlern bis dahin eine gute und vor allem gesunde Zeit", sagt eine der Veranstalterinnen.

Auch dieVolkshochschule (VHS) hat aufgrund der aktuellen Lage beschlossen, den gesamten Kursbetrieb ab Samstag, dem 14. März, bis vorerst zum Ende der Osterferien am 19. April 2020 zu unterbrechen.

Diese Meldung gelte flächendeckend an allen Standorten in der Stadt Recklinghausen, an denen VHS-Kurse stattfinden.

Betroffen von der Unterbrechung sind auch sämtliche Sprachkurse für Migranten sowie die Schulabschlusskurse. Sprachtests und Prüfungen, die in der Zeit bis zum Ende der Osterferien angesetzt sind, würden ebenfalls ausfallen. 

Prüfungen sollen nachgeholt werden

Wann die Prüfungen nachgeholt werden können, ist derzeit noch offen. Die VHS steht dazu mit den zuständigen Behörden im engen Austausch. Die jeweiligen Prüfungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Die aktuelle Ausstellung des Vestischen Künstlerbundes, die samstags und sonntags im Kutscherhaus im Willy-Brandt-Park zu sehen sein sollte, ist abgesagt.

Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendhilfe: Ebenso die folgenden Angebote werden derzeit unterbrochen: beide MaKi-Mobile, Jugendzentrum Hagenbusch in Marl, Heinrich-Pardon-Haus,  Bauspielfarm, Bike- und Skatepark in Recklinghausen. 

Zudem können das geplante ReKi-Mobil im Stadtteil Hillerheide und das Projekt "StadtTiger", ein naturpädagogisches Angebot in Recklinghausen, nicht wie geplant starten. Das bestätigte der Vorsitzende des Vereins für Jugendheime e.V. am Freitag. 

Update, 13. März, 12.30 Uhr: Wie Andreas Leib, Vorsitzender des SPD-Ortsverbands Südstadt, am Freitag mitteilte, muss auch die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Südstadt am Sonntag, 15. März, abgesagt werden.

In erster Linie krankheitsbedingt muss das Ökumenische Arbeitslosenzentrum Recklinghausen (ÖALZ) einschließlich des Mittagstischs und der Beratungen ab Montag, 16. März, vorübergehend geschlossen werden.

Update, 12. März, 20.57 Uhr: Wegen des Coronavirus muss der Circus Roncalli die Premiere seines neuen Programms in Recklinghausen absagen. Die Kollegen von cityInfo.TV durften aber bei der Generalprobe dabei sein und zeigen im Video, was das Publikum erwartet hätte.

Nach Corona-Sperre: Das wäre die Roncalli-Premiere in Recklinghausen gewesen | cityInfo.TV

Nach Corona-Sperre: Das wäre die Roncalli-Premiere in Recklinghausen gewesen | cityInfo.TV

Bürgermeister im Kreis Recklinghausen verständigen sich auf einheitliche Linie

Update, 12. März, 18.40 Uhr: Alle Bürgermeister des Kreises haben sich am Donnerstag bei einer Konferenz mit dem Landrat auf eine einheitliche Linie festgelegt, so Bürgermeister Christoph Tesche. 

"Bis einschließlich 1. Mai finden in den Städten des Kreises keine öffentlichen Veranstaltungen statt, die verzichtbar sind", lautet die Regelung.

Einige Veranstaltungen in Recklinghausen sind bereits abgesagt worden.

Circus Roncalli und die Palmkirmes wurden bereits abgesagt. Roncalli kündigte am Mittwoch an, seine Vorstellungen in Recklinghausen nachholen zu wollen. Aktuelle werde nach einem Termin gesucht.

Abgesagt wurde auch das Kirchliche Filmfestival im Cineworld. 

Volksfest am 1. Mai in Recklinghausen fällt aus

Ebenso das beliebte Volksfest am 1. Mai am Grünen Hügel wird es in diesem Jahr nicht geben. Wie es mit den Ruhrfestspielen selbst weitergeht, ist noch nicht entschieden. "Ein wenig Zeit bleibt auch noch, um die weitere Entwicklung abzuwarten“, sagt Tesche.  Intendant Olaf Kröck bedauert die Absage, zeigt sich aber verständnisvoll. Seit Dank gelte allen, die im Augenblick mit Weitsicht und großer Verantwortung schwierige Entscheidungen zu treffen haben.

Ausfallen müssen auch die Tanz-in-den-Mai-Veranstaltungen und der Frühjahrsputz des Bürgermeisters

Osterfeuer werden in Recklinghausen abgesagt

Osterfeuer sind untersagt. Bereits erteilte Genehmigungen werden von dem zuständigen Fachbereich widerrufen.

Auch die Teilnehmerzahlen für Hochzeiten werden begrenzt. Mehr als 30 Personen werden nicht mehr zugelassen. Vorzugsweise sollen die Trauungen im Kaminzimmer oder dem Großen Sitzungssaal des Rathauses stattfinden.

Das Bürgermeister-Büro hat die Geburtstagsjubilare des Monats März kontaktiert, um ihnen mitzuteilen, dass aus Sicherheitsgründen die Geburtstagsbesuche durch die Bürgermeister ebenfalls ausfallen.

Etliche Kulturveranstaltungen in Recklinghausen sind abgesagt

Kulturveranstaltungen: "Allein das Institut für Kulturarbeit muss 24 Konzerte, Theateraufführungen oder Kabarettabende streichen. Die Veranstaltung „Jazz in der Kunsthalle“ muss am Freitag, 13. März, ebenso ausfallen wie das Theater Dionysos im Bürgerhaus Süd. Wer für eine Veranstaltung Tickets erworben hat, wird durch das Institut für Kulturarbeit zeitnah über die Modalitäten der Rückgabe informiert", teilte die Stadt mit.

Drei Lesungen und ein Poetry-Slam in der Stadtbibliothek entfallen

Zudem müssen Kindertheaterreihen, drei Lesungen und ein Poetry-Slam in der Stadtbibliothek ausfallen. Die Ausstellung in der „Kommunalen Galerie“ im Rathaus müsse ohne die übliche Vernissage starten.

Acht Veranstaltungen in der Musikschule Recklinghausen fallen aus

Acht Veranstaltungen vom After-Work-Konzert bis zum Podiumskonzert der Musikschüler am 27. April in der städtischen Musikschule müssen ausfallen.

Zudem kann ein alternativer Gaming-Abend des Kinder- und Jugendparlaments im Rathaus ebenso wenig stattfinden, wie ein Theaterstück zum Thema Mediensucht.

Stadt Recklinghausen bittet, Vorabi-Feten zu canceln

Auch das Feiern von Vorabi-Feten soll vonseiten der Stdt unterbunden werden. „Wir setzen auf das Verständnis und die Kooperationsbereitschaft von Veranstaltern und Gastronomen. Sollte diese nicht vorhanden sein, müssen wir als Ordnungsbehörde Veranstaltungen per Untersagungsverfügung stoppen“, stellt der Erste Beigeordnete Ekkehard Grunwald klar.

Die Wochenmärkte in der Stadt sollen vorerst stattfinden, da sie der Versorgung der Bevölkerung dienen.

Auch die Gottesdienste und Moscheebesuche sollen vorerst nicht eingeschränkt werden. Die Stadt wird jedoch die Vertreter der Kirchen und muslimischen Gemeinden kontaktieren und raten, darauf zu achten, dass Abstand gewahrt und die Personenanzahl in Kirchen und Moscheen begrenzt wird. Der Kreis Recklinghausen prüft nach eigenen Angaben derzeit, ob ein Informationsblatt in türkischer Sprache zur Verfügung gestellt werden kann.

Update, 12. März, 16.45 Uhr: Auch die Sparkasse Vest zieht nun die Reißleine. Das Bankinstitut sagt den Sparkassen-Clubraum-Contest in Herten am Samstag, 14. März, und das Sparkassen-Clubraum-Konzert gegen Faschismus am Freitag, 27. März, ab.

„Wir haben bereits alle Bands und sämtliche Partner über die Absage informiert. Natürlich ist uns der Schritt nicht leichtgefallen, aber zum Wohle aller Beteiligten und aller Zuschauerinnen und Zuschauer sagen wir die Konzerte lieber ab", sagt Sophia Tillmann, Pressesprecherin der Sparkasse Vest und Koordinatorin des Sparkassen-Clubraum.

Risiko sei zu groß, dass junge Zuschauer ältere Personen anstecken

„Die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer würden wahrscheinlich nicht zu der Risikogruppe über 60 Jahren zählen“, erläutert Sophia Tillmann. „Aber wir möchten auch nicht, dass die zumeist jungen Zuschauerinnen und Zuschauer nach der Veranstaltung möglicherweise den Freundes- oder Familienkreis anstecken.“

Solidarität sei in der aktuellen Zeit wichtig

In der aktuellen Zeit sei es besonders wichtig, sich solidarisch zu zeigen und besondere Achtsamkeit walten zu lassen.

Die Sparkassen-Clubraum-Konzerte gegen Faschismus am 20. Juni in Castrop- Rauxel und am 14. August in Recklinghausen werden weiterhin wie geplant vorbereitet.

Update, 12. März, 16 Uhr: Wegen der aktuellen Lage wird das Konzert der "Rabies" im Murphy‘s Pub & Grill am Samstag, 14. März, abgesagt. Allerdings öffne der Pub ab 14.30 Uhr seine Türen für die Sky-Konferenz. Alle anderen Öffnungstage werden sich nicht ändern.

Auch im Becky’s Kolpinghaus wird um 15 Uhr die Sky-Konferenz übertragen. Die normalen Öffnungszeiten werden sich nicht ändern.

Update, 12. März, 15.30 Uhr: Die Aufführung der Produktion "TURBULENZEN! Brecht meets Charms", die am Sonntag, 15. März, im Atelierhaus in Recklinghausen hätte stattfinden sollen, fällt aus. 

"Angesichts der aktuellen Ereignisse rund um das Corona-Virus möchten wir die Gesundheit unserer Besucherinnen und Besucher nicht gefährden. Wir hoffen, die Aufführung im Atelierhaus zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können", teilt der Künstlerische Leiter mit.

Gelöste Eintrittskarten können bei den VVK-Stellen zurückgegeben werden. Weitere Infos unter Tel. 02361/374773. Die nächste Aufführung von "TURBULENZEN" soll voraussichtlich wie geplant am Sonntag, 22. März 2020, 19 Uhr im Kulturzentrum Bahnhof Langendreer Bochum, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum, stattfinden.

Update, 12. März, 14.30 Uhr: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat sich aufgrund der aktuellen Entwicklungen dazu entschlossen, alle Erste-Hilfe-Ausbildungen im Kreis Recklinghausen bis vorerst Ende April abzusagen.

Die aktuellen Blutspendetermine finden allerdings weiterhin statt. Das DRK bittet die Blutspender dringend um ihre Teilnahme, um die Blutversorgung sicherzustellen.

Oldie-Night in Suderwich ist abgesagt

Der Veranstalter sagt die für Samstag, 28. März, geplante Oldie-Night mit den "Shaggys" im Fritz-Husemann-Haus ab.

Ebenso abgesagt wird der Kleidermarkt, der am Sonntag, 15. März, in der ev. Kita Farbenreich an der Otto-Burrmeister-Allee 21 hätte stattfinden sollen.

Die ordentliche Jahreshauptversammlung des Sportvereins FitAb50 wird ebenso abgesagt. Die Veranstaltung hätte am Freitag, 13. März, im Emmaus Gemeindehaus in Suderwich stattfinden sollen.

Die Eröffnungsfeier für die neue Gas-Tankstelle an der Blitzkuhlenstraße 91 wird aus Vorsichtsmaßnahmen abgesagt. Die sogenannte LNG-Station werde dennoch planmäßig ans Netz gehen und ab dem 26. März eine Tankmöglichkeit für LNG-Fahrzeuge bieten. Vorläufiger Nachholtermin für die Eröffnungsfeier ist der 22. August.

Update, 12. März, 11.45 Uhr: Der "Girls and Boys Day" am Petrinum in Recklinghausen wurde abgesagt, das teilte Schulleiter Michael Rembiak am Mittwochabend mit. Diese außerschulische Veranstaltung war für den 26. März geplant. Stattdessen werde an dem Tag regulärer Unterricht stattfinden.

Update, 12. März, 11 Uhr: Feuerwehr-Sprecher Christian Schell teilt mit, dass auch die Feuerwehr Recklinghausen ihre Veranstaltungen absagen oder verschieben wird. Damit soll die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren sichergestellt werden. Diese Forderung hat der Landrat angeregt.

Für die Feuerwehren bedeutet das, das ab sofort keine Veranstaltungen mehr durchgeführt werden. Dazu "zählen insbesondere die Übungsabende der ehrenamtlichen Einheiten, Sitzungen und Besprechungen, die Brandschutzerziehung und Aus- und Fortbildungsmaßnahmen innerhalb der Feuerwehr Recklinghausen sowie alle öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen wie Frühjahrs- und Osterübungen sowie die Osterfeuer", teilt Sprecher Christian Schell mit.

Einschränkung der Feuerwehr Recklinghausen gelte vorerst bis 19. April

Diese Maßnahme ist vorerst bis zum 19. April befristet. Die Leitung der Feuerwehr behalte sich aber ausdrücklich eine weitere zeitliche und organisatorische Ausdehnung dieser Maßnahme vor.

Helmut Scholtz, Quartierssprecher des Paulusviertel, teilt mit, dass die Zukunftswerkstatt "Wie wollen wir 2030 im Paulusviertel leben?", abgesagt werden muss. Sie hätte am Samstag, 14. März, im Wildermanntreff stattfinden sollen. Es sei geplant, die Veranstaltung nachzuholen. 

Ebenso die Veranstaltungen zum Equal Pay Day sind abgesagt, teilte eine Sprecherin mit.

Eine Sprecherin des Inner Wheel Club Recklinghausen-Marl teilt mit, dass das Benefizkonzert des Inner Wheel Club, das am 14. März im Rathaus hätte stattfinden sollten, abgesagt wird. Die Veranstaltung werde auf einen späteren Termin verschoben. Dieser werde rechtzeitig bekannt gegeben, so eine Sprecherin.

Update, 11. März, 19 Uhr: Der für Donnerstag, 12. März, geplante Info-Abend der Stadt zu der geplanten Wohnbebauung an der Heinrich-Pardon-Straße in der Aula der Gesamtschule Suderwich fällt aus. Im Zuge der Vorsichtsmaßnahmen rund um das Coronavirus hat die Stadt die Veranstaltung abgesagt. Es geht um die Bebauung des ehemaligen Grundstücks der Firma „Rosen Sagrowski“ durch das Büro „Post Welters“. Die Pläne liegen im Technischen Rathaus am Westring aus und können dort von Bürgern eingesehen werden.

Update, 11. März, 18 Uhr:

Mehr als 250 Teilnehmer hat die CDU-Mittelstandsunion bei ihrem Wasserstoff-Kongress mit dem Titel „Wasser-H2-Stoff der Zukunft“ am Freitag, 13. März, erwartet. 

Hochkarätige Podiumsteilnehmer wie Heimatministerin Ina Scharrenbach, der Staatssekretär aus dem Wirtschaftsministerium, Christoph Dammermann oder Prof. Dr. Hermann-Joseph Wagner von der Ruhr-Uni Bochum hatten ihre Teilnahme zugesagt. Im Zuge der Corona-Prävention entschlossen sich die Veranstalter am Mittwoch dazu, den Kongress abzusagen.

Update, 11. März, 17 Uhr: Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V. informiert darüber, dass die "Woche der Brüderlichkeit", die am Mittwoch, 19.30 Uhr, im Rathaus eröffnet werden sollte, ausfällt. Auch die Auerbachpreisverleihung im Rathaus wird nicht stattfinden.

Ebenso der Gottesdienst am Sonntag, 15. März, in der Gymnasialkirche in der Altstadt und der Vortrag in der VHS am Dienstag, 17. März, müssen abgesagt werden. Das Podiumsgespräch soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Das gelte auch für die die anderen Veranstaltungen. Termine sollen rechtzeitig bekannt gegeben werden.

Circus Roncalli und Palmkirmes in Recklinghausen fällt aus

Update, 11. März, 16.30 Uhr: In Recklinghausen werden der Circus Roncalli und die Palmkirmes nicht stattfinden. Das bestätigte der Kreis Recklinghausen am Mittwoch auf einer Pressekonferenz. Hintergrund ist die Weisung der Landesregierung, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern abzusagen. 

Roncalli und Palmkirmes abgesagt: Coronavirus legt Recklinghausen lahm | cityInfo.TV

Roncalli und Palmkirmes abgesagt: Coronavirus legt Recklinghausen lahm | cityInfo.TV

Update, 11. März, 16 Uhr: Die für Freitag, 13. März, angekündigte Fridays-for-future-Demonstration ist abgesagt.

"Da jede*r unserer Demonstrant*innen infiziert sein kann, ohne dies zu bemerken, ist uns das Risiko zu hoch. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und wollen nicht, dass im schlimmsten aller Fälle sich eine*r der Demonstrant*innen sich infiziert und alle Besucher in Quarantäne gehen müssen", teilt die Fridays-for-future-Gruppe Recklinghausen am Mittwoch mit.

Creative-Outlaws-Konzerte müssen ausfallen

"Creative Outlaws" heißt der Veranstaltungsort direkt neben dem Moondock in König-Ludwig. Tom Tornado teilte am Mittwoch mit, dass einige Konzerte nicht stattfinden können, weil die Bands abgesagt haben. Nicht stattfinden wird demach der Auftritt von "Beyond the Infinitive" am 6. März, das Konzert mit Liedermacher "Jake La Botz" am 11. März, der Auftritt mit der Band "Shiny Gnomes" am 13. März und das Konzert mit der "Ben Miller Band" am 19. März.

Die "2nd Neo Psych Night" mit der "Ax Genrich Band", Zen Trip, Dead Bot & The Original Animal am 20. März soll nach aktuellem Stand stattfinden. 

Wie es im Zeitraum von April bis Juni aussieht, kann der Veranstalter aktuell noch nicht sagen. Er werde versuchen, die Konzerte aufrechtzuerhalten.

Die gewöhnlich gut besuchte Kreißsaal-Führung im Prosper-Hospital, die für diesen Donnerstag (12. März) geplant war, muss ausfallen. Bei Fragen zum Thema Geburt stünden die Kollegen der geburtshilflichen Station wie gewohnt telefonisch zur Verfügung. Die Nummer erfahren Interessierte über die Internetseite des Prosper-Hospitals.

Beide Standorte des Klinikum Vest haben derzeit eine Veranstaltungspause eingelegt.

Abendsprechstunden des Medienhauses Bauer fallen aus

Die kommenden Abendsprechstunden des Medienhaus Bauer am Montag, 16. März, im St.-Vincenz-Krankenhaus in Datteln und die Abendsprechstunde am Montag, 30. März, die im Wechsel im Bürgerhaus Süd und im Fritz-Husemann-Haus stattfindet, fallen beide aus.

Auch der Suderwicher Tanztee, der von der Ev. Kirchengemeinde RE-Ost organisiert wird und am Sonntag (15. März) hätte stattfinden sollen, muss wegen der aktuellen Entwicklungen ausfallen. 

Die Landeskirche von Westfalen gibt für den Besuch von Gottesdiensten folgende Empfehlung bekannt: "Bei Gottesdiensten und allen Veranstaltungen, die nach entsprechender Abwägung aus wichtigem Grund weiterhin stattfinden, soll deutlich und konsequent auf die von den Behörden empfohlenen Schutzmaßnahmen hingewiesen werden. Personen mit Symptomen von Erkältung oder grippalen Infekten sollen durch öffentliche Mitteilung im Vorfeld gebeten werden, auf eine Teilnahme zu verzichten." Diese Empfehlungen gelten zunächst bis zum 5. April.

Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert.

Das sogenannte Sars-CoV-2-Virus ist in Recklinghausen angekommen. Besonders Gastronomen und Hotelbetriebe bekommen dessen Auswirkungen zu spüren.

Mehrere Großveranstaltungen in Recklinghausen drohen, wegen steigender Corona-Infektionen, abgesagt zu werden. Davon betroffen ist auch der Circus Roncalli und die Palmkirmes.

Abstimmung: Das sagen die Recklinghäuser zu den viel diskutierten Hamsterkäufen.

Hier gibt es alle Informationen rund um das Coronavirus im News-Blog.

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