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Die "Kinderwelt" nach dem Feuer: Der Betreiber hofft, den vom Brand verschonten Teil des Gebäudekomplexes erhalten zu können.

Großbrand im Kinderparadies

"Kinderwelt" soll nach Feuer wiederaufgebaut werden: So sieht die Planung aus

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  • Stephan Rathgeber
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Absichtserklärungen gab es bereits unmittelbar nach dem vernichtenden Feuer in der "Kinderwelt". Nun steht fest: Die Betreiber wollen die Anlage wiederaufbauen - und zwar schnell. 

Update (25.08), 14.51 Uhr: 

Wie die Geschäftsführung am Sonntag über die Homepage der "Kinderwelt" mitteilt, habe sie sich selbst eine "Wunschfrist" von neun Monaten bis zur Wiedereröffnung gesetzt. Dieses Ziel mag angesichts des Totalschadens - der Indoor-Spielplatz ist komplett niedergebrannt - ambitioniert erscheinen. Doch die Betreiber hoffen auf Unterstützung durch "externe Entscheidungsträger". In die Planungen sind ein Recklinghäuser Ingenieur- und ein Architekturbüro eingebunden. Derzeit, so die "Kinderwelt"-Geschäftsführung, prüften Statiker, ob der Hallenteil mit Minigolf-Anlage und Automatenspielen, der vom Feuer verschont geblieben ist, erhalten bleiben kann. "Die Aussichten stehen gut", heißt es von den Betreibern. Eine Brandschutzwand hatte am Donnerstag bei dem vernichtenden Feuer verhindert, dass die Flammen auf diesen Teil des Gebäudekomplexes an der Stirnseite zur Hochstraße hin übergehen konnten.

Update (24.08.), 11.18 Uhr:

Die Homepage der "Kinderwelt", auf der noch bis Freitag das Angebot des Indoor-Spielplatzes zu sehen war, ist inzwischen auf Status "offline" gesetzt worden. Stattdessen findet sich dort eine Stellungnahme der Geschäftsführung. "Wir sind dankbar und erleichtert, dass niemand ernsthaft verletzt wurde", heißt es dort. 

Geschäftsführung bedankt sich nach dem Feuer bei Helfern

Der Dank der Betreiber gilt Feuerwehr, Polizei und weiteren Helfern, aber auch "den Mitarbeitern, die bei Ausbruch des Brandes souverän reagiert haben und alle Gäste – und sich selbst – sicher aus der Halle führen konnten." Eine Mitarbeiterin hatte am Freitag berichtet, dass sie das Feuer im Bereich eines Kletterturms dank einer Überwachungskamera entdeckt habe. Von der Geschäftsleitung heißt es: "Wir sind traurig, weil viele Kinder es nun sind." Die Stellungnahme endet mit einem Versprechen: "Wenn wir hier für die Zukunft eine sichere Lösung finden, werden wir den Wiederaufbau so schnell wie möglich angehen."

Große Betroffenheit in Recklinghausen und im Netz

Die Geschäftsführung berichtet von diversen Hilfsangeboten und "aufmunternden Worten". Die gibt es auch von Menschen, die im Forum der  "Kinderwelt"-Homepage ihre Betroffenheit ausdrücken. So schreibt ein User: "Es hat weh getan, einen großen Teil meiner Kindheit niederbrennen zu sehen..."

Technischer Defekt als Ursache in Recklinghausen

Update (23.08.), 15.48 Uhr: 

Die Polizei in Recklinghausen legt sich fest: Nach bisherigen Erkenntnissen hat ein technischer Defekt den Brand in der "Kinderwelt" verursacht. Vermutungen, wonach das Feuer im Zusammenhang mit der Gasleitung ausgebrochen sein könnte, wollte Polizeisprecher Andreas Lesch am Freitag weder bestätigen noch dementieren. "So weit sind wir derzeit noch nicht, dazu wird es am Montag noch weitere Untersuchungen geben. Aber alles deutet auf einen technischen Defekt hin." Für eine fahrlässige oder gar vorsätzliche Brandstiftung gebe es keine Anhaltspunkte. Die Höhe des Sachschadens gibt die Polizei mit rund vier Millionen Euro an.

Suche nach Spuren in Recklinghausen

Update (23.08.), 13.42 Uhr: 

Keine 24 Stunden nach dem verheerenden Feuer in der "Kinderwelt" im Recklinghäuser Stadtteil Grullbad sucht Volker Zuchowski, Brandursachenermittler der Kripo, in dem riesigen Trümmerhaufen nach Spuren. Er macht Fotos von den Überresten, Hinweise von Zeugen helfen ihm bei der Orientierung.

Augenzeugen hatten bereits am Donnerstag berichtet, dass das Feuer an der linken Frontseite des Gebäudes zur Theodor-Körner-Straße hin ausgebrochen sein muss. Dem Betreiber des Indoor-Spielplatzes ist es wichtig, dass die Brandursache gefunden wird. "Wie kann es sein, dass nach 15 Minuten alles in Flammen stand", fragt sich der Betreiber der 2008 eröffneten Anlage. Er sei sich sehr sicher, dass er die "sehr hohen Brandschutzauflagen" eingehalten habe. Sein Verdacht: Die Flüssiggasleitung, die sich unter der Decke quer durch die Halle gezogen habe, könnte das Feuer ausgelöst haben. Er ist jedoch fest entschlossen, die "Kinderwelt" wieder aufzubauen - ohne gefährliche Gasleitung.

Update (23.08.), 12.20 Uhr:

Nach dem Großbrand in Recklinghausen warnt das Umweltamt weiterhin vor Rußpartikeln in der Luft. Davon ist auch die Nachbarstadt Oer-Erkenschwick betroffen

Nicht nur alle Löschzüge der Recklinghäuser Feuerwehr waren am Donnerstag (23.08.) beim Großbrand des Indoor-Spielplatzes "Kinderwelt" in Recklinghausen-Grullbad im Einsatz. Auch bei sämtlichen Einsatzkräften der Feuerwehr Herten schrillte der Alarm-Melder.

Update (23.08.), 7.21 Uhr:

Nach Informationen der Leitstelle Recklinghausen waren die Nachlöscharbeiten (also auch das Löschen der Glutnester) am gestrigen Abend um 20.41 beendet. Anschließend wurde der Brand an die Polizei übergeben. 

Demnach war die Feuerwehr am Donnerstag insgesamt rund 11 Stunden lang damit beschäftigt, die brennende Kinderwelt zu löschen. 

Update, 21.05 Uhr:

Am Abend hat die Feuerwehr Entwarnung gegeben, bei Luft-Messungen wurden keine Schadstoffe nachgewiesen. Allerdings seien in Teilen von Recklinghausen und Oer-Erkenschwick verwehte Partikel gefunden worden. Achtung: Diese Brand- und Ruß-Partikel sollten auf keinen Fall mit bloßen Händen angefasst werden und über die Restmülltonne entsorgt werden. Gartenmöbel und Spielgeräte im Einzugsbereich sollten gründlich gereinigt und das Wasser in Pools und Planschbecken ausgetauscht werden. Hundehalter sollten zudem darauf achten, dass ihre Tiere nicht versehentlich Partikel fressen. 

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) rät dazu, Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten vor dem Verzehr gründlich zu waschen und gegebenenfalls zu schälen. Noch steht nicht fest, welche Schadstoffe freigesetzt worden sind, mit den Ergebnissen der Analyse wird erst Ende kommender Woche gerechnet. 

Der Spielplatz an der Theodor-Körner-Straße ist nach dem Brand derart belastet, dass er noch am Donnerstag gesperrt wurde. Die Spielfläche soll in den kommenden Tagen dekontaminiert werden. 

Unterdessen haben sich am Abend zahlreiche Schaulustige an der Brandruine eingefunden. Die Polizei hat das Gelände mit Flatterband abgesperrt, inzwischen sind erste Sperrzäune aufgestellt worden. Ungeachtet der möglichen Gefahren durch Schadstoffe - die Luft in unmittelbarer Umgebung zeugt noch von der starken Rauchentwicklung - inspizieren ganze Familien das Areal, auf dem sich vor wenigen Stunden noch die Kinderwelt befunden hat. Von dem Spielparadies sind nur noch Trümmer übrig geblieben. Einzig einige Spielgeräte auf dem Außengelände scheinen noch intakt zu sein, andere Klettergerüste hingegen sind bei der enormen Hitzeentwicklung regelrecht zusammengeschmolzen.

Die Kinderwelt ist durch den Brand zum Teil eingestürzt.

Update, 20.18 Uhr:

Laut Feuerwehr waren die Einsatzkräfte bis in den späten Abend damit beschäftigt, Glutnester zu löschen. "Dabei handelt es sich aber nur noch um Nachlöscharbeiten", sagte ein Mitarbeiter in der Leitstelle auf Nachfrage von 24vest.de. Der Brand an sich war gegen 20 Uhr gelöscht.

BISHER BERICHTETEN WIR:

Update, 17.55 Uhr:

Wie die Polizei bestätigte, ist der Indoor-Spielplatz am Donnerstag komplett abgebrannt. Der Schaden geht nach ersten Schätzungen in die Millionen. Der Einsatz am Brandort ist noch immer nicht abgeschlossen.

Während der Löscharbeiten mussten die Theodor-Körner-Straße, Dieselstraße, Feldstraße und Hochstraße gesperrt werden. Die Sperrungen sind noch nicht komplett aufgehoben. Der Autobahn- und Bahnverkehr war durch den Brand nicht beeinträchtigt.

Die Brandursache ist noch immer unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen.

Update, 16.40 Uhr: Mit Fotogalerie und Video

Der Kreis Recklinghausen veröffentlichte eine Karte, auf der die Verbreitung des Rußpartikel-Niederschlags eingezeichnet ist. Der Messzug der Feuerwehr ist derzeit im Einsatz, um die Daten zu ermitteln.

Nach Feuer in der Kinderwelt: Der Großbrand in Bildern dokumentiert

Großbrand in Recklinghausen: Die Kinderwelt stand beim Eintreffen der Feuerwehr komplett in Flammen
Großbrand in Recklinghausen: Die Kinderwelt stand beim Eintreffen der Feuerwehr komplett in Flammen © Jörg Gutzeit
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Großbrand in Recklinghausen: Die Kinderwelt stand beim Eintreffen der Feuerwehr komplett in Flammen © Jörg Gutzeit
Großbrand in Recklinghausen: Die Kinderwelt stand beim Eintreffen der Feuerwehr komplett in Flammen
Großbrand in Recklinghausen: Die Kinderwelt stand beim Eintreffen der Feuerwehr komplett in Flammen © Jörg Gutzeit
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Großbrand in Recklinghausen: Die Kinderwelt stand beim Eintreffen der Feuerwehr komplett in Flammen © Jörg Gutzeit

Demnach ist ein großer Bereich von Grullbad über die Hillerheide bis Oer-Erkenschwick hauptsächlich von den Rußpartikeln betroffen. Der Bereich erstreckt sich östlich der Innenstadt bis hinter Essel.

Großbrand in Recklinghausen: Kinderwelt komplett zerstört | cityInfo.TV

Großbrand im Recklinghausen: Kinderwelt komplett zerstört | cityInfo.TV
Auf dieser Karte ist die Verbreitung des Rußpartikel-Niederschlags einzusehen.

Update, 16 Uhr:

Wie die Stadt mitteilte, ist das Feuer in der Kinderwelt mittlerweile unter Kontrolle. Ein Bagger hat die Gebäudereste nun niedergerissen. Die Einsatzkräfte sind noch immer vor Ort im Einsatz.

Update, 14.53 Uhr:

Nach Informationen von 24Vest.de sind bei einer Anwohnerin, die sich selbst ins Krankenhaus begeben hat, erhöhte Kohlenmonoxidwerte festgestellt worden. "Das ist gefährlich. Ohne es zu merken, kippen Sie tot um", erklärt Dr. Deniz Atay, leitender Arzt der Notaufnahme in dem Zusammenhang. Dr. Atay hat der Anwohnerin empfohlen, unter  Beobachtung zu bleiben. Sie hat sich allerdings gegen ärztlichen Rat selbst entlassen.

Zudem ist ein Feuerwehrmann leicht verletzt in das Elisabeth-Krankenhaus eingeliefert worden. Er ist bei dem Großeinsatz umgeknickt.

Update, 14.03 Uhr:

Mittlerweile ist ein Bagger der Firma Bernemann am Einsatzort eingetroffen. Er soll Teile des Gebäudes so weit einreißen, damit die Einsatzkräfte besser an den Brandherd gelangen, um das Feuer zu löschen.

Update, 13.55 Uhr:

Wie eine Augenzeugin berichtet, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in dem Gebäude befunden habe, sei das Personal nach Warnsignal der Brandmeldeanlage ruhig geblieben.

"Wir sind zu unserem Auto gelaufen, das wir am Rewe-Markt geparkt haben. Dann hat es mehrmals geknallt und die Flammen schlugen bereits aus dem Dachstuhl." Sie werde ab sofort jedes Warnsignal ernst nehmen und sich im Falle schnellstmöglich aus dem Gebäude begeben, erzählte sie nach dieser Erfahrung.

Update, 13.45 Uhr:

Soeben ist ein weiterer Teil des Gebäudes zur Dieselstraße hin eingestürzt. Dadurch ist der Kinderspielplatz ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden. Dort wo der Brand augenscheinlich zunächst gelöscht worden war, entfachten neue Flammen. Insgesamt sind derzeit rund 120 Einsatzkräfte vor Ort. Fünf Drehleitern sind im Dauereinsatz.

Update, 13.38 Uhr:

Nach Informationen von 24Vest.de sei ein Anwohner, der im Zusammenhang mit dem Großbrand über Beschwerden klagte, selbstständig in das Elisabeth-Krankenhaus eingetroffen. Er werde derzeit auf eine Rauchgasvergiftung untersucht. Die Rettungskräfte vor Ort hätten nach wie vor keine Verletzten ins Krankenhaus transportieren müssen.

Update, 13.34 Uhr:

Wie Dezernent Ekkehard Grunwald soeben mitteilte, ist Bürgermeister Christoph Tesche bereits über den Brand informiert worden. Er befinde sich zurzeit beruflich in Berlin und habe seine Termine vor Ort sofort abgesagt. Derzeit befinde er sich auf dem Rückweg nach Recklinghausen. Gegen Nachmittag werde er eintreffen.

Grunwald lobte in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte vor Ort. Die Kinderwelt sei ihm zufolge in Recklinghausen eine stark frequentierte Attraktion. Er hofft, dass das Spieleparadies schnellstmöglich wieder aufgebaut wird. Allerdings könne sich der Wiederaufbau einige Monate bis zu anderthalb Jahren hinziehen.

Die Kinderwelt stand am Donnerstag in Flammen. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus. 

Der Betreiber der Kinderwelt ist ebenfalls vor Ort. Er war allerdings nicht zu einer Stellungnahme bereit. Ebenfalls vor Ort sind zahlreiche Schaulustige, die Fotos und Videos von dem Geschehen machen.

Update, 13.15 Uhr:

Wie Thorsten Schild, Leiter der Feuerwehr Recklinghausen, soeben mitteilte, wird es noch Stunden dauern, ehe der Brand vollständig gelöscht ist. Er geht davon aus, dass sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs 15 Leute in der Kinderwelt aufgehalten haben.

Bei dem Gebäude handelt es sich um eine "Hallenkonstruktion aus Stahl mit geringer Feuer-Widerstandsdauer", teilte er weiter mit. Aus diesem Grund sind schon bei Ankunft der Feuerwehr mehrere Teile eingestürzt.

Die Feuerwehr führt fortlaufend Messungen durch, was die Rauchgasentwicklung angeht, auch in den umliegenden Nachbarstädten. Die Theodor-Körner-Straße ist noch immer völlig verraucht. Eine Durchkommen ohne Atemschutzmaske ist hier nicht möglich. Neben dem Rewe-Markt sind ebenso einige Nachbargebäude evakuiert worden.

Die Kinderwelt stand am Donnerstag in Flammen. Die Feuerwehr war mit mehreren Löschfahrzeugen im Einsatz.

Update, 12.25 Uhr:

Wie die Feuerwehr mitteilte, hätten sich am Vormittag zwei Familien in der Kinderwelt aufgehalten sowie einige Mitarbeiter. Ebenso hätten sich in der ansässigen Spielhalle eine Handvoll Leute aufgehalten.

Weil das Gebäude stark einsturzgefährdet ist, löscht die Feuerwehr den Brand bislang nur von außen. Im Einsatz ist auch ein Polizeihubschrauber. Ein Bagger soll nun hinzugezogen werden und die Wände des Objekts soweit einreißen, dass die Einsatzkräfte besser an den Brandherd gelangen.

Von dem Gebäude an sich wird nach Löschen des Brandes vermutlich nichts mehr übrig bleiben.

Update, 12.01 Uhr:

Wie ein Augenzeuge berichtet, habe er am Vormittag einen lauten Knall gehört. Er habe zunächst an einen Schuss gedacht. Als er aus dem Fenster blickte, habe die Kinderwelt bereits in Flammen gestanden.

Schon bei Eintreffen der Feuerwehr seien Teile des Gebäudes eingestürzt. Aktuell brennt es immer noch. Flammen lodern aus dem Dach.

Wie eine Sprecherin der Stadt mitteilte, hat es keine Verletzten gegeben. Alle Besucher hätten sich rechtzeitig selbstständig aus dem Gebäude retten können. Die Brandmeldeanlage des Objekts hat zunächst einen Notruf bei der Feuerwehr ausgelöst. Parallel habe es einen weiteren Anruf gegeben.

Rewe-Markt evakuiert - Fenster geschlossen halten

Sicherheitshalber wurde auch der ansässige Rewe-Markt evakuiert. Anwohner werden angehalten, die Fenster geschlossen zu halten. Auch die App Nina warnt die Anwohner vor giftigem Rauch.

Neben der Feuerwehr Recklinghausen sind auch die Löschzüge aus Marl, Herten, Castrop und Herne angerückt.

Erstmeldung, 22. August:

Der Indoorspielplatz "Kinderwelt" an der Hochstraße brennt in vollem Ausmaß. Um 10.54 Uhr ging der Notruf bei der Feuerwehr ein. Die Einsatzkräfte sind momentan mit einem Großaufgebot im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Wie Thorsten Schild, Leiter der Feuerwehr Recklinghausen, mitteilte, haben sich alle Besucher, die sich in der Halle befunden haben, rechtzeitig ins Freie retten können. Schon bei Eintreffen der Einsatzkräfte habe die Halle in vollem Ausmaß gebrannt.

Feuerwehr richtet sich auf das Schlimmste ein

Die Feuerwehr habe die umliegenden Krankenhäuser auf einen Massenanfall von Verletzten der Stufe 1 vorbereitet. Es kann sich dabei allerdings auch um eine Vorsichtsmaßnahme handeln. Nach vorläufigen Erkenntnissen der Polizei gibt es derzeit keine Verletzten. Dennoch sind zahlreiche umliegende Gebäude zur Sicherheit geräumt worden. 

Der hintere Komplex der Kinderwelt ist völlig deformiert. Noch immer lodern Flammen aus dem Gebäude.

Im Einsatz sind neben den Löschzügen der Feuerwehr Recklinghausen auch Löschzüge der Feuerwehren Herne und Castrop. Ebenso die Autobahnpolizei ist im Einsatz, um Folgen für die Autofahrer auf der A43 zu minimieren. Auch das Technische Hilfswerk rückt an.

Riesige Rauchsäule bis nach Lünen zu sehen

Über der Stadt ist am Vormittag eine riesige Rauchsäule zu sehen, die bis nach Lünen zu sehen ist. Die gesamte Recklinghäuser Südstadt steht im Nebel. Über der Hochstraße sowie der Körnerstraße steht dichter schwarzer Qualm und über die Theodor-Körner-Straße fliegen dunkle Aschefetzen. 

Alle paar Minuten rauschen die Einsatzfahrzeuge mit Sirenen in Richtung Grullbad. 

Wie es zu dem Brand gekommen ist, ist derzeit noch unklar. Ebenso ist unklar, ob sich zur Zeit des Brandes Besucher in der Kinderwelt befunden haben. Autofahrer werden vom Körnerplatz in Richtung Bochumer Straße abgeleitet. Die Autobahnauf- und -abfahrten sind derzeit frei.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Zuletzt hat es einen Dachstuhlbrand an der Fliednerstraße gegeben. Eine Familie hat ihr gesamtes Hab und Gut verloren.

Die Rußpartikel flogen bis nach Oer-Erkenschwick.

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