Das „Cineworld“ an der Kemnastraße.
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Das „Cineworld“ an der Kemnastraße.

Vierwöchige Schließung

Kinobesucher spricht von „Überfüllung bei Zombie-Film“ - Cineworld-Chef weist Kritik deutlich zurück

  • Alina Meyer
    vonAlina Meyer
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Die kommenden vier Wochen muss das „Cineworld“ ohne Einnahmen auskommen. Chef Kai-Uwe Theveßen wehrt sich gegen eine Besucher-Kritik.

Die angestellten Kino-Mitarbeiter gehen im November in Kurzarbeit. Rund 20 Studenten und geringfügig Beschäftigte müssen auf ihr Gehalt verzichten. Die ursprüngliche Hoffnung, im Herbst einen Teil der Einbußen einzuholen, ist mit der Schließung zunichtegemacht. Und die Einbußen, die schon jetzt im sechsstelligen Bereich liegen, steigen weiter. „Wir hoffen nun sehr, dass die von der Regierung angekündigte Hilfe von 75 Prozent des Vorjahresmonats kommt. Wir sind da aber skeptisch.“ Mit dem neuen Lockdown hat auch die Hotel-Branche zu kämpfen.

Cineworld-Chef hält sich an Hygienekonzept

Das Hygienekonzept war und ist nach Ansicht von Theveßen wasserdicht und vom Ordnungsamt der Stadt Recklinghausen abgenommen. Ein Besucher, der sich bei dieser Zeitung meldete und anonym bleiben möchte, sieht das anders. Er hat sich am Samstag den Film „Zombie - Dawn of the dead“ aus dem Jahr 1978 angesehen und schreibt: „Beim Buchen (der Kinokarten) waren immer zwei, teils sogar drei Plätze geblockt. Als wir dann den Saal betreten haben, wären wir fast wieder umgedreht. Es war total überfüllt (...).“

Theveßen: „Kino war zu keinem Zeitpunkt überfüllt“

Kai-Uwe Theveßen weist diese Kritik deutlich zurück: „Ins Kino gehen und sich danach bei der Zeitung beschweren. Das finde ich dreist. Die Abstände zwischen den Sitzplätzen sind online jederzeit gemäß unseres Hygienekonzepts angezeigt worden. Von einer Überfüllung kann keine Rede sein. Ich selbst habe mir auch den Film angesehen. In dem Kinosaal waren von 350 verfügbaren Sitzplätzen 91 belegt. Die Besucher hätten sich gerne einen beliebigen der mehr als 200 noch freien Plätze aussuchen oder die Kinokarten zurückgeben können.“ Die „Querdenker“ demonstrierten am Samstag gegen die neuen Lockdown-Maßnahmen.

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