Am Wochenende parken viele Lieferwagen und Kleinbusse auf dem Parkplatz vor dem Eintracht-Stadion.
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Am Wochenende parken viele Lieferwagen und Kleinbusse auf dem Parkplatz vor dem Eintracht-Stadion.

Fremdparker bei Genclik Spor

Kleinbusse blockieren Parkplatz vorm Eintracht-Stadion - Stadt schreitet ein

  • Alexander Spieß
    vonAlexander Spieß
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  • Ralf Wiethaup
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Bullis und Lieferfahrzeuge blockieren an den Wochenenden den Parkplatz vor dem Eintracht-Stadion in Süd. Das Ordnungsamt hat keinen Grund einzuschreiten.

  • Kleinbusse blockieren Parkplatz vor Eintracht-Stadion
  • Geschäftsführer von Genclik Spor ist empört über Situation
  • Stadt schreitet ein

Update, 12. August: Die Stadt hat dem Verein Genclikspor Unterstützung im Ringen um mehr Parkplätze vor dem Eintrachtstadion an der Bochumer Straße zugesagt. Das heißt: Parkplätze gibt es eigentlich genug. Doch viele von ihnen sind wie berichtet seit Kurzem von Kleinbussen, Lieferwagen, Wohnmobilen oder anderen Privatfahrzeugen besetzt. Viele der Fahrzeuge tragen osteuropäische Kennzeichen.

Bei einem Treffen vor Ort machte sich unter anderem der Erste Beigeordnete Ekkehard Grunwald ein Bild von der Lage. Seine Einschätzung: Viele der Wagen wiegen mehr als 2,7 Tonnen und dürften da vermutlich gar nicht stehen. Selbst einen Siebeneinhalbtonner habe er schon auf dem Parkplatz stehen sehen. „Wir werden etwas an der Parksituation ändern“, verspricht Grunwald. „Wir prüfen mehrere Ideen. Es gelte, das Parken vor dem Stadion in verbindliche Bahnen zu lenken. Schließlich müssten auch Rettungswagen und die Feuerwehr den Sportplatz im Notfall erreichen können.

Erstmeldung, 30. Juli: Nach der Corona-Zwangspause kommt das Team um Bezirksliga-Aufsteiger Genclikspor so langsam wieder auf die Beine. Doch nun tut sich ein neues Problem vor dem Eintracht-Stadion an der Bochumer Straße auf, mit dem Marco Gürbüz, der Geschäftsführer des Bezirksliga-Aufsteigers, überhaupt nicht gerechnet hat.

„Seit einiger Zeit stehen hier auf dem Parkplatz vor unserem Sportplatz immer mehr Kleinbusse und Lieferwagen und versperren den Parkraum für die Spieler und Zuschauer“, erklärt Marco Gürbüz. Vor allem am Sonntag existiere die „Interessenskollision“, wenn im Eintracht-Stadion Fußball gespielt wird. 

Busse mit ausländischen Kennzeichen auf Parkplatz

Die fremden Wagen werden übers Wochenende dort abgestellt. „Und da stehen dann Busse mit polnischen, rumänischen und bulgarischen Kennzeichen“, so Gürbüz weiter. 

Das Problem ist: Die dürfen dort stehen. Den bei dem Parkplatz vor dem Stadion handelt es sich um öffentlichen Parkraum, und das hat sich offenbar herumgesprochen. Das Ordnungsamt hat somit keinen Grund, dort einzuschreiten. Bei einem kürzlichen Fall an der "Ar Rahman Moschee" hingegen stellte die Polizei viele Parkverstöße fest. Trauergäste blockierten den Aldi-Parkplatz.

Gürbüz fordert Zulassung nur für Pkw

Geschäftsführer Marco Gürbüz hätte einen Vorschlag: „Das kann ja auch nicht im Sinne der Stadt sein. Vielleicht sollte man hier sonntags nur Pkw zulassen, damit wäre die Situation schon entschärft.“

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