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Auf zwei Rädern durchs Vest: Die König-Ludwig-Trasse soll von Recklinghausen aus weitergebaut werden.

Radfahren im Vest Recklinghausen

König-Ludwig-Trasse soll weitergebaut werden - dieser Streckenverlauf ist geplant

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Die bei Radfahrern sehr beliebte König-Ludwig-Trasse, die aktuell vom Rhein-Herne-Kanal nach Recklinghausen-Suderwich führt, soll verlängert werden. Das plant zumindest der RVR.

In der nächsten Sitzung des Planungsausschusses des Regionalverbands Ruhr (RVR) steht das Thema auf der Tagesordnung. In den Haushalt sollen 5,2 Millionen Euro eingestellt werden, um die Trasse von Suderwich aus rund um Horneburg bis nach Oer-Erkenschwick und nach Möglichkeit auch noch bis zur Haard auszubauen. Schon jetzt ist die Trasse 8,7 Kilometer lang, weitere 6,6 Kilometer sollen hinzukommen.

Kosten werden auf 5,2 Millionen Euro geschätzt

Allerdings: Der Haushalt ist noch nicht verabschiedet worden, die 5,2 Millionen Euro sind noch nicht sicher. Doch da die Trasse auf parteiübergreifendes Interesse stößt, stehen die Chancen auf Realisierung gut. Außerdem steht der Weiterbau auf der Projektliste der Internationalen Gartenschau (IGA) 2027 steht, die bekanntlich in der Metropole Ruhr (also im Ruhrgebiet) stattfinden wird. Das heißt, es könnten Fördergelder fließen. 

Ausbau betrifft Castrop-Rauxel, Datteln und Oer-Erkenschwick

Nach RVR-Planung sollen in den nächsten beiden Jahren die benötigten Grundstücke angekauft werden: allein 130.000 m² Bahntrassenareal von der RAG sowie weitere Flächen von Privatleuten. Zudem müssen vor einem möglichen Trassenbau landschaftsrechtliche Vorbehalte ausgeräumt werden. Dabei handelt sich zum Beispiel um Bedenken, die die Umweltbehörde des Kreises vorbringt. Ausdrücklich ermuntert der RVR die vom Ausbau betroffenen Gemeinden (Castrop-Rauxel, Datteln und Oer-Erkenschwick), schon im Vorfeld Lösungen für die Pflege und Unterhaltung der Trasse mit dem Regionalverband zu vereinbaren. 

Ende an der Zeche Ewald Fortsetzung in Oer-Erkenschwick

Der genaue Verlauf ist noch nicht klar. Offen ist beispielweise, wo die Trasse in Oer-Erkenschwick enden soll. „Vermutlich im Umfeld der Zeche Ewald Fortsetzung“, erklärt RVR-Sprecherin Barbara Klask.

Auf Recklinghäuser Stadtgebiet soll eine Brücke an der Trasse mit Graffiti verschönert werden. In Datteln wurde zuletzt über eine Nord-Süd-Trasse für Radler nachgedacht. In Oer-Erkenschwick will ein Verein den alten Förderturm von Ewald-Fortsetzung retten.

Warum Radfahrer jetzt hoffen können

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