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Vorsicht: In Suderwich wird erneut am Kreisverkehr gearbeitet.

Suderwichstraße als Sackgasse

Kreiselbau in Suderwich: Kreuzung wird diesmal bis Mitte Februar gesperrt

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  • Tobias Ertmer
    Tobias Ertmer
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Die Bauarbeiten für den Kreisverkehr an der Kreuzung Esseler Straße, Suderwichstraße, Hochfeld und Sachsenstraße gehen weiter: Ab Dienstag (21.) wird die Kreuzung gesperrt.

  • Grund für die Sperrung ist der Bau eines Kreisverkehrs.
  • Bis Mitte Februar wird die Suderwichstraße zur Sackgasse.
  • Pendler müssen Umwege in Kauf nehmen und sind genervt.

Update, 21.1.2020, 9 Uhr:

Schlechte Nachrichten für alle Pendler und auch die Anwohner: Die Kreuzung an der Suderwichstraße, Esseler Straße, Sachsenstraße und Hochfeld wird von Dienstag, 21. Januar, bis voraussichtlich Montag, 17. Februar, teilweise gesperrt. In diesem Zeitraum wird die Suderwichstraße in Richtung Kreuzung zur Sackgasse und es ist auch nicht möglich, in diese einzubiegen.

Darüber hinaus müssen Lastkraftwagenfahrer, die von der Straße Hochfeld kommend rechts auf die Esseler Straße abbiegen wollen, über die Parkfläche am alten Hochbunker ausweichen. Grund für die Sperrung sind die Arbeiten zum Bau des neuen Kreisverkehres. Umleitungen sind ausgeschildert.

Unser Bericht vom 15.11.2019:

Ab dem Frühjahr 2020 soll der Verkehr reibungslos durch den neuen Kreisverkehr fließen. Derzeit sind die Verkehrsverhältnisse vor Ort allerdings eher schwierig. Manche Wegeverbindung ist vorübergehend gekappt. Die Suderwichstraße ist zudem von der Straße Hochfeld kommend zur Einbahnstraße geworden. Auch ein Einbiegen von der Kreuzung in die Sachsenstraße ist nicht mehr möglich.

Suderwich: Autofahrer klagen über lange Umwege

Eine Recklinghäuserin vermisst den Hinweis für Autofahrer, die sich der Kreuzung über die Esseler Straße nähern, dass die Einfahrt ins Hochfeld gesperrt ist. "Die Umleitung ging dann Richtung Henrichenburg", sagt die Frau. "Das war ein Umweg von vielen Kilometern." Auch Siegfried Fuchs ist stets mit einem mulmigen Gefühl im Kreuzungsbereich unterwegs. Es gebe zwar viele Warnbaken, aber nicht immer Verkehrsschilder, die Orientierung in der Baustelle geben. "Ehe man sich versieht, geht es plötzlich nicht mehr weiter", klagt der Recklinghäuser. Neulich habe er nur noch die Möglichkeit gesehen, mit seinem Wagen - verbotenerweise - in einen Wirtschaftsweg abzubiegen. 

Stadt Recklinghausen investiert 705.000 Euro

Die Stadt will die Beschilderung des Kreuzungsbereichs prüfen. Geschätzte 705.000 Euro wird der Bau des Kreisverkehrs kosten. Davon entfallen 90.000 Euro auf einen neuen Parkplatz neben dem Hochbunker.

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Und: Seit mehreren Monaten treibt sich ein Pfau in Suderwich und Umgebung herum. 

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