Schöner wohnen in Recklinghausen: Elf größere Baugebiete gibt es derzeit im Stadtgebiet.
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Schöner wohnen in Recklinghausen: Elf größere Baugebiete gibt es derzeit im Stadtgebiet.

Bauen in Recklinghausen

600 neue Wohneinheiten sind geplant - doch die Umsetzung zieht sich hin

  • Ralf Wiethaup
    vonRalf Wiethaup
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Der Paulusanger gilt als das Vorzeige-Neubaugebiet in Recklinghausen, und das nicht nur wegen der Nähe zur Altstadt. Auch in anderen Stadtteilen sollen neue Wohnungen entstehen.

So gibt es gleich zehn weitere Areale, die für Wohnbebauung vorgesehen sind. Allerdings wird es noch einige Monate dauern, ehe die Häuslebauer und/oder Mieter dort einziehen können. Und nicht immer liegt das an den Behörden.

Rat der Stadt Recklinghausen setzt Verfahren in Gang

Beispiel Griegstraße: Der Rat der Stadt Recklinghausen hat Ende den November den Aufstellungsbeschluss gefasst, das Bebauungsplanverfahren für die Fläche neben dem Nordfriedhof ist eingeleitet. Eine Klimaanalyse ist in Vorbereitung. Nach Angaben der Stadtverwaltung soll die Öffentlichkeit im Frühjahr 2020 in das Planungsverfahren einbezogen weren. Vorgesehen sind an der Griegstraße 65 Wohneinheiten in Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern, in denen es auch anteilig geförderten Wohnraum gibt. 

Wohnen auf dem alten Bauspielfarm-Gelände möglich

Bereits abgeschlossen ist das Bebauungsplanverfahren für das Gelände am Johannes-Kampmeyer-Weg, auf dem sich früher die Bauspielfarm befand. Die Ausschreibungen für die Vergabe der zehn Ein- und Zweifamilienhäuser sind bereits durchgeführt, die für das Grundstück, auf dem ein Mehrfamilienhaus stehen soll, soll bald folgen. Ebenfalls abgeschlossen ist das B-Plan-Verfahren für die Ebbinghäuser Straße. Zwei der vier Baufelder sind bereits vergeben.

Auch sozialer Wohnungsbau ist vorgesehen

Für das Baugebiet an der Gerhart-Hauptmann-Straße soll der Aufstellungsbeschluss im ersten Quartal des neuen Jahres gefasst werden: Das Grundstück gehört bereits dem Investor Deutsche Reihenhaus, das Bebauungsplanverfahren wird aktuell vorbereitet. Geplant sind dort 37 Reihenhäuser sowie zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 20 Wohneinheiten, zum Teil auch sozialer Wohnungsbau. 

Reihen- und Doppelhäuser anstelle eines Sportplatzes

Derzeit noch im Planungsstadium sind der ehemalige Sportplatz von FC/JS Hillerheide an der Karlsbader Straße mit 80 Wohneinheiten in Reihen- und Doppelhäusern sowie die "Kirschgärten" am Holunderweg hinter dem alten Kufus-Haus mit 67 Wohneinheiten - beides sind Projekte der Bonava. Weitere Neubauten sind Auf dem Berge (südlich des Hochlarer Friedhofs), auf dem alten Saalbaugelände an der Dorstener Straße, am Kampmannsweg und an der Heinrich-Pardon-Straße. 

Ein besonders schönes Haus gibt es bereits in Recklinghausen: Das Rathaus steht bei einem Wettbewerb des NRW-Heimatministeriums zur Wahl. Auch in Horneburg ist neuer Wohnraum geplant. Ein Wohnland-Konzept soll der Stadt Oer-Erkenschwick helfen.

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