Die 180 Jahre alten Buchen im Nonnenbusch stoßen an ihre Grenzen.
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Die 180 Jahre alten Buchen im Nonnenbusch stoßen an ihre Grenzen.

Waldsterben wird aktuell

Im Nonnenbusch: 180 Jahre alte Buchen fallen der Trockenheit zum Opfer

  • Alina Meyer
    vonAlina Meyer
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Die Dürre der vergangenen Sommer setzt dem Stadtwald in Recklinghausen zu. Besonders dramatisch ist es im Nonnenbusch. Viele Buchen dort sind bereits abgestorben.

  • Stadt fällt 180 Jahre alte Buchen im Nonnenbusch
  • Sonne, Trockenheit und Borkenkäfer setzen Wald zu
  • Förster möchte den Wald verjüngen

Der Wald im Nonnenbusch stößt an seine Grenzen. Schuld sind Sonne, Trockenheit, Stürme und nicht zuletzt der Borkenkäfer. Die Stadt musste bereits viele 180 Jahre alten Buchen in dem Waldstück fällen. Sie waren nicht mehr standsicher und drohten, auf die Wege zu fallen. 

Förster Dirk Middelmann will nichts beschönigen: „Die Lage ist sehr dramatisch. Ich denke, dass wir uns langfristig von allen alten Bäumen verabschieden müssen. Wenn es noch extremer wird, kann es sein, dass unsere Nachkommen einen geschlossenen Waldbestand, wie wir ihn heute kennen, nicht mehr erleben werden.“

Waldbestand fällt Dürre zum Opfer

Er deutet auf eine schmale, hochgewachsene Lärche in der Ferne. „Die hatte vor 14 Tagen noch eine grüne Baumkrone. Jetzt ist sie völlig kahl. Und überhaupt war das hier mal ein geschlossener Bestand, davon ist heute nichts mehr zu sehen.“ Auch die Bäume in der Brandheide haben mit der Trockenheit zu kämpfen.

Die übrig gebliebenen Bäume im Nonnenbusch lechzen nach Wasser. Doch in dieser Hinsicht verheißen auch die kommenden Tage nichts Gutes. Ende der Woche droht die nächste Hitzewelle. Der Waldbrand-Gefahrenindex klettert auf die zweithöchste Stufe.

Förster aus Recklinghausen hat eine Strategie

Dennoch: Die Hoffnung sterbe zuletzt, sagt Dirk Middelmann. Er habe eine Strategie für die Zukunft: „Wir verjüngen den Wald, indem wir neue, vor allem aber Baumarten mit verschiedenen Standortansprüchen anpflanzen. Die sind dann hoffentlich fitter, vitaler und anpassungsfähiger an die Wetterextreme.“ Einen ausführlicheren Bericht lesen Sie in unserem E-Paper.

Nachdem im Februar 100 Jahre alte Platanen an der Grundschule Im Reitwinkel gefällt wurden, starten im Sommer die Arbeiten für den Mensa-Neubau.

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