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Willkommene Erfrischung: Drei Springbrunnen bzw. Fontänenfelder sollen ab 2020 in der Altstadt für Abkühlung an heißen Tagen sorgen.

Altstadt

Drei Springbrunnen für ein prima Klima

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RECKLINGHAUSEN - Um insbesondere in heißen Sommern für ein besseres Klima in der Innenstadt zu sorgen, sollen künftig an drei Stellen Fontänen sprudeln. Geplant sind Springbrunnen auf dem Altstadtmarkt, an der Schaumburgstraße und auf dem Löhrhofplatz.

Bereits 2017 hat die Stadt ein Konzept zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels entwickelt, in dem die Altstadt als Problemzone im Mittelpunkt stand. Denn hier ist alles sehr dicht bebaut, in hohem Grad versiegelt und wenig durchgrünt. Die Altstadt ist Einkaufs-, Wohn- und Arbeitsstandort. Aber sie soll auch als kultureller Treffpunkt und ein touristisches Ausflugsziel dienen. An manchen Sommertagen lag der Temperaturunterschied zwischen Randbereichen der Innenstadt und den Hitzebelastungsarealen im Kern der Altstadt bei alarmierenden acht bis zehn Grad. Als Gegenmaßnahmen wurden vorgeschlagen: Gesteigerte Entsiegelung und Begrünung, das Anlegen von Dach- und Fassadenbegrünung sowie eben der Bau von Sprungbrunnen unterschiedlichster Art.

Schon vor Jahrzehnten gab es auf dem Altstadtmarkt einen Brunnen, der allerdings nicht zuletzt aus praktischen Gründen wieder zurückgebaut gebaut wurde. Die steinernen Aufbauten waren bei Veranstaltungen auf dem Altstadtmarkt stets im Weg. Das soll mit den Fontänenfeld nichts passieren: Errichtet wird es auf dem südlichen Altstadtmarkt zwischen Sinn, dm und dem künftigen Markt-Quartier, und im Bedarfsfall kann es während des Weihnachtsmarkts und anderer Feste jederzeit überbaut werden.

An der Schaumburgstraße will die Stadt mit der Planung noch abwarten und sich zeitlich und in der Gestaltung am Umbau des ehemaligen Karstadtgebäudes orientieren. Für den Löhrhofplatz hat es bereits erste Gespräche mit den Betreibern des Palais Vest geführt, die eine grundsätzliche Kooperationsbereitschaft signalisiert haben. Für alles, was sich in den nächsten Jahren in dieser Hinsicht in der Altstadt tut, legt die Stadt 400.000 Euro beiseite, die eigentlich für die Erneuerung der Karlsbader Straße gedacht waren. Die zeitliche Zielsetzung ist straff: Im Sommer 2020 soll das Fontänenfeld in Betrieb gehen. Um das zu schaffen, müssen sowohl die Planungen als auch die Ausschreibung noch in diesem Jahr über die Bühne gehen.

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