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Immer neue prachtvolle Bilder zauberten die Ballettschülerinnen und -schüler auf die Bühne.

Ballett

Zauberhafte Vorstellung

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RECKLINGHAUSEN - 20 Jahre Ballettschule Warnas – ein Grund zum Feiern. Das fand auch Bürgermeister Christoph Tesche und so ließ er es sich, trotz eines vollen Terminkalenders, nicht nehmen, der Gründerin und Ballettpädagogin Ludmilla Fuchs-Warnas zu diesem Geburtstag zu gratulieren.

Tesche zeigte sich vor allem von der Disziplin und dem Durchhaltevermögen der jungen Tänzer beeindruckt. „99,9 Prozent unserer Schüler haben gute Noten in der Schule“, merkte Ludmilla Fuchs-Warnas darauf an. Auf dem Programm stand in diesem Jahr Peter Iljitsch Tschaikowskis bekanntes Ballett „Der Nussknacker“. Ein absoluter Klassiker zur Weihnachtszeit.

Clara, als Kind von Lisa Beukenberg und als Erwachsene von Madeleine Dox getanzt, bekommt von ihrem Onkel (Petra Stuckmann) einen Nussknacker geschenkt. Im Traum führt der kleine hölzerne Kerl, getanzt von Kim Magdalinski, eine Armee von Zinnsoldaten gegen das Heer des Mäusekönigs (Alina Boenke) ins Feld. Dank Claras Hilfe kann der Nussknacker die Schlacht für sich entscheiden. Durch den Sieg verwandelt sich der Nussknacker, jetzt von Luisa Kühn getanzt, in einen schönen Prinzen.

Schon bis zu dieser Stelle punktete das Ensemble mit viel Spielfreude und Hingabe. Das Besondere an den Aufführungen der Ballettschule Warnas ist immer, dass Ludmilla Fuchs-Warnas jede Aufführung so plant, dass wirklich sämtliche Schüler teilnehmen können.

Herzallerliebst waren da zum Beispiel die kleinen Reiter. Mit liebevoll gestalteten Pferden aus Pappmaché, galoppierten die Kleinsten im Ensemble über die Bühne und sorgten durch ihren zuckersüßen Auftritt für allgemeines Seufzen im Saal.

Auch die Kostüme waren besonders gelungen und einfallsreich. Sie wurden in gemeinsamer Arbeit von Eltern und Großeltern angefertigt. Sonntagmorgens trafen sich vor allem Mütter und Großmütter, um zusammen zu nähen. Aber nicht nur hinter den Kulissen waren die Familien aktiv. Auch sie wurden regelmäßig Teil der Aufführungen.

Zwei Stunden vergingen, bevor Clara und ihr zum Prinzen gewandelter Nussknacker sich das Ja-Wort gaben. Dann hielt es auch niemanden im Saal mehr in den Sesseln. Tosender Applaus, Jubelrufe und stehend dargebrachte Ovationen waren die hochverdiente Entlohnung für die vielen fleißigen Übungsstunden der kleinen und großen Tänzer.

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