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Im Vorjahr beauftragte die Stadt eine Spezialfirma mit der Entsorgung der gefährlichen Nester des Eichenprozessionsspinners.

Eichenprozessionsspinner schlüpft

Droht eine neue Plage?

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RECKLINGHAUSEN - Die Aufregung ist noch nicht vergessen: Im vorigen Sommer hielt der Eichenprozessionsspinner die Stadt in Atem. In diesen Wochen schlüpfen die giftigen Raupen wieder.

Hunderte Nester ließ die Stadt 2018 von einer Spezialfirma absaugen und entsorgen. Nun ist die Frage, ob die Raupen wieder so massenhaft auftreten wie im Vorjahr.

Die Städte Marl und Herten greifen zu neuen Mitteln: Eine Spezialfirma soll in der Nachbarstadt Eichen mit dem Extrakt eines Tropenholzes besprühen. Der Wirkstoff werde dazu führen, dass die Raupen nicht mehr fressen und somit auch nicht mehr wachsen - und erst gar nicht die mit einem Nesselgift versehenen Härchen ausbilden. Ein Hautkontakt mit den bläulich-schwarz schimmernden Tierchen kann schwere allergische Reaktionen hervorrufen - von der Hautrötung bis zur Atemnot.

Eine solche Maßnahme ist in Recklinghausen nicht angedacht. „Wir behalten die Situation allerdings im Blick“, sagt Anna Knopp von der Pressestelle im Rathaus. Dabei gehe es wie im Vorjahr vor allem um Eichen auf Schulhöfen, und Sportplätzen, an Kitas oder in Freibädern. Kurzum geht es um Eichen, die überall dort stehen, wo sich auch Menschen aufhalten.

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