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Die erste Bürgermeister-Stichwahl der Stadtgeschichte findet heute in Recklinghausen statt. Foto. Thomas Nowaczyk

Europawahl

92.000 Recklinghäuser dürfen mitbestimmen

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RECKLINGHAUSEN - Endspurt im Europawahlkampf: Rund 92.000 Menschen in Recklinghausen sind zum Urnengang aufgerufen, bis Freitagmittag hatten bereits 13.149 per Briefwahl abgestimmt. Am Samstag wollen die Parteien noch einmal Werbung auf dem Altstadtmarkt machen, um eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu erreichen.

Die lag 2014 bei 49,9 Prozent. Die meisten Stimmen erhielt vor fünf Jahren die SPD mit 39,1 Prozent, gefolgt von der CDU (31,3 Prozent), den Grünen (8,3 Prozent), der AfD (5,8 Prozent), den Linken (5,5 Prozent) und der FDP (2,8 Prozent).

Wenn es nach Bürgermeister Christoph Tesche (CDU) geht, gibt es keine bessere Errungenschaft als diese Staatengemeinschaft: „Aktuell wird die Europäische Union vielfach infrage gestellt. Warum? Die Menschen haben den Eindruck, dass eine überbordende Bürokratie positive Entwicklungen eher hemmt, statt diese zu befördern“, schreibt er in einem Statement. „Bei allen Diskussionen über die Regulierungswut der EU bleibt das europäische Bündnis für mich aber vor allem ein einzigartiges Friedensprojekt, das uns seit mehr als 70 Jahren Freiheit, Demokratie und Wohlstand beschert hat.“ Daher ruft Tesche explizit dazu auf, zur Wahl zu gehen.

Die 88 Wahlräume in Recklinghausen sind am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet – zwei Drittel davon sollen auch von Rollstuhlfahrern erreicht werden können.

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