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Richtig zur Sache ging es bei der Osterübung des Löschzugs Altstadt. Foto: Nickel

Feuerwehrübung

"Ernstfall" an der Elisabethkirche

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RECKLINGHAUSEN - Als die Martinshörner der Feuerwehrfahrzeuge ertönten, geriet niemand in Panik. Schließlich war die Osterübung des Löschzuges Altstadt angekündigt worden. Vielmehr waren die Kinder und ihre Eltern mit großen Erwartungen zum Kindergarten der Elisabethgemeinde geströmt, um diesen Einsatz mitzuerleben.

Die fiktive Einsatzlage an diesem Samstagnachmittag – von der alle hoffen, dass sie so niemals eintreten wird: Im Pfadfinderkeller ist ein Brand ausgebrochen der sich auf den Dachstuhl ausbreitet. Obwohl sich ein Teil der Jugendlichen eigenständig über eine Treppe und den Notausstieg ins Freie retten kann, schaffen es nicht alle, sich in Sicherheit zu bringen. Bis zu fünf Personen werden noch in dem Gebäude vermutet.

Als um 16 Uhr der Notruf in der Kreisleitstelle eingeht, sind die rund 30 Einsätzkräfte mit vier Fahrzeugen in Minutenschnelle an Ort und Stelle, um die Menschen zu retten und die Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Ein Trupp arbeitet sich mit Atemschutzmasken in den Keller vor, aus dem Rauch austritt und die Sicht stark behindert. Ein Mensch wird über einen Notausstieg befreit. Die zweite Mannschaft kümmert sich um die Jugendlichen auf dem Dachboden, die über eine Steckleiter gerettet werden.

Wären diese Rettungsmaßnahmen zu gefährlich, käme im Ernstfall ein Sprungpolster zum Einsatz, das bei Übungen nicht eingesetzt werden soll. Über die Drehleiter wird der Dachstuhlbrand bekämpft. Die Übung hatten Brandinspektor Christian Kopp, Brandmeister Alexander Hütten und Unterbrandmeister Hendrik Möllers ausgearbeitet.

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