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Spaß wartet auch am Springturm . Foto: Thomas Nowaczyk

Freibadsaison

Die "Molle" schließt am Sonntag

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RECKLINGHAUSEN - Am Sonntag, 9. September, endet in der "Molle" um 20 Uhr eine denkwürdige Saison: Obwohl das Bad wegen des massiven Wasserrohrbruchs mit einem Monat Verspätung öffnete, sind die Gesamtzahlen beachtlich: 59.440 Menschen – 18.000 mehr als im Vorjahr – suchten Abkühlung.

Die meisten Badegäste tummelten sich am 7. August in den fünf Becken: 3642. Eine Spitzentemperatur von 40,8 Grad sorgte dafür, dass dieser Tag auch für das Südbad der besucherstärkste war. Dort wurden 2505 Eintrittskarten gelöst. Vom 10. Mai bis Ende August schwammen und planschten an der Pappelallee insgesamt 54.543 Leute, ebenfalls fast 18.000 mehr als 2017. Das wird viele Dauerschwimmer freuen: Der Sommer geht in Süd in die Verlängerung. Wie die Stadt mitteilte, wird über das Saisonende kurzfristig nach Wetterlage entschieden.

Ferien und Hitze – diese Kombination zeigt sich in der Julibilanz: 32.696 Besucher in der Mollbeck, 25.746 in Süd und 11.647 im bereits geschlossenen Naturbad Suderwich. Dort war die Schlange am Kassenhäuschen am 27. Juli am längsten: 1190 Menschen stürzten sich in das kleine Becken und den Teich. Die Wärme machte dem Biotop schließlich so schwer zu schaffen, dass die Freiwillige Feuerwehr es mit Frischwasser versorgen musste und vor dem Umkippen bewahrte.

Insgesamt hat die heiße Freibadsaison Rekorde gebrochen und mit 139.813 Gästen von Mai bis August sogar das bisherige Spitzenjahr 2010 um gut 13.000 Besucher überholt.

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