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Entschlossen im Einsatz für die Umwelt: Die "Fridays for Future"-Demo zieht durch die Altstadt.

"Fridays for Future"

Mit Sitzstreik gegen die Klimakrise

RECKLINGHAUSEN - "Fridays for Future" zum Vierten: Rund 150 Klimaschützer sind am Freitag durch die Innenstadt von Recklinghausen gezogen sind. Die Demo wurden von mehreren kurzen Sitzstreiks auf dem Wall begleitet, zudem gab es erstmals ein Live-Konzert am Rathaus.

Begleitet von Trommeln, Trillerpfeifen und Megafonen waren die Demonstranten zuvor durch die Altstadt und anschließend über den Wallring zum Rathaus gezogen. Erneut hatten sich auch ältere Teilnehmer, als "Students", "Parents" und sogar "Grandparents for Future" angeschlossen. Bei "Fridays for Future" vor zwei Wochen allerdings waren es rund 600 Menschen, also deutlich mehr, gewesen.

Die Parolen der Demonstranten waren auch diesmal eindeutig: "Schwester Angie, schläfst Du noch?", heißt es etwa in Richtung von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auf dem Herzogswall in Höhe des Gymnasiums Petrinum forderten die Streik-Teilnehmer: "Schüler lasst das Glotzen sein, reiht Euch in die Demo ein!". Und die Kreuzung am Viehtor wurde kurzerhand mit einem Sitzstreik blockiert - Motto: "Wer nicht sitzt, der ist für Kohle!". Auch vor dem Rathaus ließ sich die Gruppe auf der Fahrbahn nieder, die Polizei sperrte den Bereich daraufhin ab.

Vor dem Rathaus gab zum Ende des Demonstrationszuges die Band "TIL" ein Live-Konzert mit eigenen Songs. Die Musiker, die von sich aus auf die Organisatoren zugegangen waren und mit ihrem Auftritt die Aktion unterstützen wollten, lobten die "Fridays for Future"-Teilnehmer für ihren Einsatz für den Klimaschutz

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