Haft auf Bewährung

29-Jähriger lud Kinderpornos herunter

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RECKLINGHAUSEN - Ein 29-jähriger Altenpfleger aus Röllinghausen soll immer wieder kinderpornografische Dateien aus dem Internet heruntergeladen und weitergeschickt haben. Dafür wurde er nun verurteilt.

Im Amtsgericht erschien der Angeklagte mit seiner Mutter und gab sich kleinlaut. Es war der 29. September 2016, als die Polizei plötzlich an seiner Haustür stand. Die Wohnung wurde durchsucht, Laptop, Handy und ein USB-Stick beschlagnahmt. Wie sich herausstellte, waren darauf über 100 Bilder gespeichert, die Kinder in sexuellen Posen oder bei der Vergewaltigung durch Erwachsene zeigten.

Der 29-Jährige war schon früher einmal in Verdacht geraten. Die damaligen Ermittlungen hatten jedoch nicht für eine Anklage gereicht. Diesmal hatte der Altenpfleger die Kinderporno-Bilder aber auch an eine Frau geschickt – wohl aus Versehen. Danach kamen die Ermittlungen erneut ins Rollen.

Die Strafe: ein Jahr Haft auf Bewährung. Neben der Verhängung der Bewährungsstrafe haben die Richter außerdem die Zahlung von 2500 Euro an den Kinderschutzbund Recklinghausen angeordnet. Diese Summe muss der Altenpfleger nun in monatlichen Raten von 100 Euro abstottern.

Rubriklistenbild: © Foto: Andreas Wegener

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