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Blick vom Westerholter Weg auf den Herzogswall: So soll das neue Parkhaus neben der Alten Feuerwache aussehen.

Herzogswall

Neues Parkhaus soll 130 Plätze haben

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RECKLINGHAUSEN - Die Pläne werden konkreter: Investor Rainer Hans hat im Ausschuss für Stadtentwicklung vorgestellt, wie das neue Parkhaus auf dem Gelände der alten Feuerwache am Herzogswall aussehen soll. Es soll in jedem Fall keine reine Abstellstation für Autos werden.

Denn in weiten Teilen des Erdgeschosses, das im Stile einer Arkade angelegt wird, soll Gewerbe angesiedelt werden. Und das Parkhaus hat nicht annähernd die Dimensionen, die zunächst vorgesehen waren: Gab es am Anfang Überlegungen, auf drei unterirdischen und fünf oberirdischen Ebenen 300 Parkplätze und mehr zu schaffen, so sind es im aktuellen Vorschlag nur noch 130 Plätze, die sich auf vier Geschosse verteilen, von denen eines unter der Erde liegt.

Immer neue Fassadenansichten

Geplant ist es als offene Großgarage, und eine solche muss gemäß Sonderbauverordnung besondere Bedingungen erfüllen: Ein Drittel der Außenwände muss offen sein, doch da die südöstliche Rückwand zur bestehenden Bebauung geschlossen sein muss, gilt für den Rest der Außenhaut, dass sie zu rund zwei Dritteln geöffnet sein soll. Herausgekommen ist ein Lamellenkonstrukt, das von 127 verzinkten Stahlplatten gebildet wird. Die Anordnung ist so gewählt, dass sich je nach Standort immer neue Fassadenansichten bieten. Die Einfahrt in das Parkhaus soll über den Herzogswall erfolgen – und zwar gegenüber der Einmündung des Westerholter Weges. Die Ausfahrt soll wie bisher beim Parkplatz über die Klosterstraße erfolgen. Die Dachfläche des Parkhauses soll begrünt werden.

Ideen für zwei neue Dreiecksplätze

Rainer Hans, der sowohl Geschäftsführer der „Infotech GmbH“ als auch der neu gegründeten „Alte Feuerwache Recklinghausen GmbH“ ist, legt ganz ausdrücklich Wert darauf, dass man das neue Parkhauses in seinem unmittelbaren urbanen Umfeld betrachten müsse. Also keinesfalls ohne die von ihm aufwendig restaurierte historische Feuerwache, die künftig eventuell einen Feinkostmarkt und auch Gastronomie beherbergen könne. Durch die geplante Parkhaus-Stellung zur Feuerwache hin bilden sich zwei Dreiecksplätze, die auch schon einen Namen haben: „Florianhof“. Der Größere (zum Herzogswall hin) wird mit einer Natursteinmauer und einer Großskulptur veredelt, auf dem Kleineren (zur Klosterstraße hin) sollen ein kleiner Brunnen und potenzielle Gastronomie für Gemütlichkeit sorgen.

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