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Was wird nach dem Ende des Steinkohlebergbaus aus dem Übungsstollen an der Wanner Straße?

Hochlarmark

Minister Duin besucht Trainingsbergwerk

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RECKLINGHAUSEN - Um die Zukunft des RAG-Trainingsbergwerks an der Wanner Straße nach dem Ende des Steinkohlebergbaus geht es am Freitag, 12. Mai. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) will sich die 1975 gegründete Einrichtung einmal persönlich anschauen.

„Das ist aber kein politischer Besuch, sondern es handelt sich um ein Arbeitstreffen", betont Bürgermeister Christoph Tesche (CDU). Schließlich führt die Stadt mit dem RVR, der RAG und der Landesregierung seit einiger Zeit Gespräche auf höchster Ebene hinsichtlich des Übungsstollens.

Die Idee, das Trainingsbergwerk zu einem Museum zu machen, hat auch aus Sicht der Kommunalpolitik in Recklinghausen jede Menge Charme. „Mit einem solchen Konzept sind aber erhebliche Kosten verbunden. Als Stadt fehlen uns ganz eindeutig die Mittel, um solch eine Einrichtung zu betreiben. Es wird sicher auch ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement benötigt, soll das Projekt realisiert werden“, stellt der Bürgermeister klar. Der Verein zur Pflege bergbauhistorischer Stätten habe laut Tesche nach einem Gespräch bereits abgewunken. Die wahrscheinlichere Variante wäre vermutlich die Gründung eines neuen Vereins.

Aktuell führt die RAG pro Jahr rund 6.000 Besucher durch den 1,2 Kilometer langen Stollen, der maximal 17 Meter unter der Oberfläche der aufgeschütteten Halde liegt.

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