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Auch diese Muttergottesikone ist Teil der Ausstellung "Holy Metal".

Ikonen-Museum

"Heiliges Metall" steht im Fokus

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RECKLINGHAUSEN - "Holy Metal" ist der Titel der neuesten Ausstellung im Ikonen-Museum, Kirchplatz 2a. Am heutigen Samstag um 17 Uhr wird die Schau mit russischen Metallikonen, die bis einschließlich 20. Januar 2019 zu sehen sein wird, eröffnet.

2017 hat die Stadt die Metallikonen für knapp 30.000 Euro erworben. Dabei handelt es sich um einen 66 Stücke umfassenden Nachlass des Wuppertaler Sammler-Ehepaars Rose-Marie und Gustav Wörner. Diese Sammlung bildet eine „willkommene Ergänzung der bedeutenden Kollektion von Metallikonen in Recklinghausen“, sagt Dr. Hans-Jürgen Schwalm, Direktor der städtischen Museen. Metallikonen zierten repräsentative Ecken russischer Häuser, sie waren Reisebegleiter und Beschützer im Krieg. Im 19. Jahrhundert wurden sie über Haustüren und an Grabkreuzen befestigt.

Für Dr. Eva Haustein-Bartsch ist es die letzte Ausstellung, die sie eröffnen wird. Zum Monatsende wird die Kustodin nach 35 Jahren ausscheiden. Ihrem Wirken ist es zu verdanken, dass die Sammlung von 700 auf 3700 Ikonen gewachsen ist. Eine weitere Schenkung mit 600 Werken steht bevor – und sucht Platz. Bürgermeister Christoph Tesche (CDU) sicherte zu, dass die Stadt alles Erdenkliche für einen Anbau unternehme. Das Grundstück hinter dem Museum hat sie sich vor Jahren gesichert; nun gehe es darum, staatliche Geldgeber zu finden und auch private Sponsoren einzubeziehen.

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