+
Künstlerin Danuta Karsten, die die Stadtkuppel erschaffen hat, bedankte sich bei den Unterstützern des Projekts. Foto: Thomas Nowaczyk

Installation

Künstlerin sucht weiße Tücher

  • schließen

RECKLINGHAUSEN - Mehr als 140 weiße Tischdecken und Bettlaken, dazu „viele schöne rührende Geschichten“, hat Danuta Karsten schon für ihre neue Installation gesammelt. Aber die Recklinghäuser Künstlerin benötigt noch mehr Spenden oder Leihgaben. Am Sonntag nimmt sie in Herne oder Herten wieder Tücher entgegen.

Die Bildhauerin nimmt die Tücher am Sonntag, 8. Juli, von 13 bis 16 Uhr auf der Zeche Schlägel und Eisen, Glückauf-Ring 35-37, in Herten entgegen.

„Ohne Titel“ heißt das große Kunstprojekt des Vestischen Künstlerbundes zum Ende des Steinkohlebergbaus auf der Hertener Zeche Schlägel & Eisen. Vom 20. Juli bis 19. August zeigen 20 Künstlerinnen und Künstler aus dem Ruhrgebiet Arbeiten zum Thema. Auch die Recklinghäuserin Danuta Karsten beteiligt sich mit einer Installation, für die sie besagte weiße Tücher benötigt. „Die Menschen rufen immer noch in der Kunsthalle an und wollen ihre Spenden abgeben. Einige ältere Damen haben mir sogar nie gebrauchte Leinentücher aus ihrer Aussteuer zur Verfügung gestellt. Das ist ganz reizend“, freut sich Danuta Karsten.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Herten: Erst feiern sie, dann gibt es Schläge und Tritte - und jetzt eine Strafanzeige 
Herten: Erst feiern sie, dann gibt es Schläge und Tritte - und jetzt eine Strafanzeige 
Transformer trifft auf Audi in Handtaschen-Optik - das war die "Wrapping World" in Herten
Transformer trifft auf Audi in Handtaschen-Optik - das war die "Wrapping World" in Herten
Die zwei vermissten Jungen (8/12) aus Disteln wurden gefunden 
Die zwei vermissten Jungen (8/12) aus Disteln wurden gefunden 
Autofahrerin kommt von der Straße ab und prallt gegen einen Baum
Autofahrerin kommt von der Straße ab und prallt gegen einen Baum
Kein Parkplatz an der Kinderklinik: So soll die katastrophale Situation ein Ende nehmen
Kein Parkplatz an der Kinderklinik: So soll die katastrophale Situation ein Ende nehmen

Kommentare