Knöllchen-Bilanz

Stadt freut sich über Mehreinnahmen

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RECKLINGHAUSEN - Die Knöllchen-Bilanz ist da. Und den Kämmerer wird’s freuen: Im Jahr 2018 haben Falschparker und (Zu-)Schnellfahrer der Stadt Mehreinnahmen beschert.

. Da waren es noch insgesamt 1.115.134,54 Euro, jetzt summiert es sich gar auf stattliche 1.284,388,91 Euro. Damit hat jeder Recklinghäuser – und von denen gibt es immerhin 120.212 – im Schnitt ein guten „Zehner“ in die Stadtkasse eingezahlt.

76.489 Vergehen im Stadtgebiet

Doch ein Blick in die Statistik verrät, dass bei weitem nicht jeder Bürger ein Verkehrssünder sein kann, da es im Jahr „nur“ 76.489 Vergehen im Stadtgebiet gab. Und man darf getrost davon ausgehen, dass es dabei auch einige „Mehrfachtäter“ und Bestrafte aus anderen Städten gab. Interessanter ist aber, warum es bei der Anzahl der Verwarnungen im ruhenden und fließenden Verkehr zu einem erheblichen Anstieg kam: Im Jahr 2017 waren es nur 67.669 Vergehen, das ergibt immerhin eine Steigerung von bemerkenswerten 11,3 Prozent.

„Die höheren Fallzahlen im Jahr 2018 sind bedingt durch – gegenüber dem Jahr 2017 – geringere Fehlzeiten bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, erklärt eine Rathaussprecherin. Das leuchtet ein: Ist die Politesse gesund, kann sie auch Knöllchen schreiben. Insgesamt waren im vergangenen Jahr acht Politessen, die ausschließlich für den ruhenden Verkehr zuständig sind, in der Stadt unterwegs, doch diese wurden noch von weiteren Überwachungskräften aus dem Ordnungsamt unterstützt. Insgesamt waren 15 Mitarbeiter für den ruhenden Verkehr und sieben für den fließenden Verkehr zuständig.

Rubriklistenbild: © Stefan Sauer (dpa-Zentralbild)

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