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Kurz vor dem Jahresende packen die Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) noch einmal kräftig an. Die Kollegen haben nun die große Herbstpflanzung beendet, die der Stadt mehr als 100 neue Bäume beschert hat. Am Donnerstag, 13. Dezember, waren auf der Otto-Burrmeister-Allee zwei der insgesamt 52 Straßenbäume an der Reihe. ?Neupflanzungen gab es unter anderem auch an der Alten Grenzstraße, Bochumer Straße und Schulstraße?, sagt Christin Stienegerd, die neue Baumkoordinatorin der Stadt Recklinghausen. ?Außerdem wurden 45 Bäume in Parks und Grünanlagen gepflanzt.? Der Herbst ist die beste Zeit für Neupflanzungen, wie Stefan Frackowiak von den KSR erläutert: ?Die Bäume, die wir jetzt gepflanzt haben, sind robuster gegenüber Trockenheit, außerdem haben sie mehr Zeit zum Anwurzeln und werden so widerstandsfähiger.? Die Pflanzung im Straßenraum bringt dabei ganz eigene Herausforderungen mit sich, da die Standortbedingungen hier schwierig sind. ?Zunächst einmal kann gar nicht jede Baumscheibe neu bepflanzt werden, weil unter Umständen Versorgungsleitungen im Weg sind?, sagt Frackowiak. Auch die Größe der Baumscheibe spielt eine Rolle ? große Bäume brauchen im Idealfall bis zu zwölf Kubikmeter Wurzelraum, im Straßenbereich steht aber oftmals deutlich weniger Platz zur Verfügung. ?Deshalb pflanzen wir hier vor allem kleinkronige Bäume?, so Frackowiak. Des Weiteren muss für Bäume im Straßenraum häufig ein sogenanntes Lichtraumprofil erstellt werden. Das heißt, es muss sichergestellt werden, dass auf der Straßenseite etwa LKW unter der Baumkrone durchfahren können, während auf der anderen Seite genug Platz für Fußgänger und Radfahrer bleiben muss. ?Das führt dann dazu, dass Straßenbäume mit kleiner Krone manchmal etwas komisch aussehen, weil sie unterschiedlich beschnitten werden?, sagt Frackowiak. ?LKW brauchen eben mehr Platz als Fußgänger und Radfahrer.? Die Baumarten für d

KSR

Stadt pflanzt 100 neue Bäume

RECKLINGHAUSEN - Die Stadt hat in diesem Herbst 100 neue Bäume im ganzen Stadtgebiet gepflanzt. Auch vor Jahresende sind die Mitarbeiter der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) noch fleißig.

„Neupflanzungen gab es unter anderem an der Alten Grenzstraße, Bochumer Straße und Schulstraße“, sagt Christin Stienegerd. Sie ist die neue Baumkoordinatorin der Stadt. „Außerdem wurden 45 Bäume in Parks und Grünanlagen gepflanzt.“ Der Herbst ist die beste Zeit für Neupflanzungen, wie Stefan Frackowiak von den KSR erläutert: „Die Bäume, die wir gepflanzt haben, sind robuster gegenüber Trockenheit, außerdem haben sie mehr Zeit zum Anwurzeln und werden so widerstandsfähiger.“

Die Baumarten für die Herbstpflanzung wurden anhand des Recklinghäuser Baumkonzeptes und der Straßenbaumliste der Gartenamtsleiterkonferenz ausgewählt. Es wurden beispielsweise Ahorne, Linden, Eichen, Eschen und Kirschen gesetzt. Die Pflanzung im Straßenraum bringt dabei ganz eigene Herausforderungen mit sich, da die Standortbedingungen hier schwierig sind. „Zunächst einmal kann gar nicht jede Baumscheibe neu bepflanzt werden, weil unter Umständen Versorgungsleitungen im Weg sind“, sagt Frackowiak. Auch die Größe der Baumscheibe spielt eine Rolle – große Bäume brauchen im Idealfall bis zu zwölf Kubikmeter Wurzelraum, im Straßenbereich steht aber oftmals weniger Platz zur Verfügung. „Deshalb pflanzen wir hier vor allem kleinkronige Bäume“, so Frackowiak.

Im Jahr 2018 wurden insgesamt etwa 280 Neupflanzungen im Stadtgebiet vorgenommen.

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