Landgericht

18-Jähriger als Vergewaltiger angeklagt

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RECKLINGHAUSEN - Weil er zwei Frauen vergewaltigt haben soll, muss sich ein 18-jähriger Recklinghäuser vor der Jugendstrafkammer am Landgericht Bochum verantworten. Zum Prozessauftakt legte er ein (Teil-)Geständnis ab.

Er gab zu, am 21. Juli auf einem Feldweg „Im Hinsberg“ eine Frau, die abends mit ihrem Hund Gassi ging, attackiert zu haben. Er will das spätere Opfer von hinten angesprochen und gefragt haben, ob es nicht „Lust auf Sex“ hätte. Als die junge Frau verneinte und nach einem Schwitzkasten-Griff begann, um Hilfe zu schreien, zischte ihr der 18-Jährige nach eigenen Angaben zu: „Sei leise oder du wirst lebendig begraben.“ Danach kam es zu einem Übergriff. Während der Angeklagte nur oberflächlich gegrabscht haben will, hatte das Opfer bei der Polizei Folgendes ausgesagt: „Er drückte mit beiden Händen auf meine beiden Schläfen, sagte immer, dass er mich bewusstlos machen will.“ Und weiter: „Dann ist er irgendwann mit seiner Hand in meine Hose gegangen.“

Laut Anklage hat der 18-Jährige zwei Monate zuvor bereits einen ähnlichen Sex-Überfall nachts auf offener Straße verübt. Er soll einer Frau nachts um 2 Uhr am Ossenbergweg aufgelauert, sie in ein Gebüsch gezerrt und vergewaltigt haben. Der Angeklagte wurde kurz nach der Tat im Juli festgenommen, befindet sich nun in einer Psychiatrie-Einrichtung im Münsterland.

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