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Erzbistum Köln

Priester des Erzbistums Köln

Verurteilter Missbrauchstäter blieb als Seelsorger in Recklinghausen im Amt

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Ein Priester des Erzbistums Köln ist trotz einer Haftstrafe wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern weiter in der Seelsorge tätig geblieben - auch in Recklinghausen.

Der Mann wurde 1972 wegen „fortgesetzter Unzucht mit Kindern und Abhängigen“ zu einer Haftstrafe verurteilt und 1988 wegen sexueller Handlungen an Minderjährigen zu einer Bewährungsstrafe. 

Priesterlaufbahn in mehreren Städten in NRW

Dies hielt die katholische Kirche jedoch nicht davon ab, ihn weiterhin als Seelsorger einzusetzen. Im Laufe seiner Priesterlaufbahn wirkte er u. a. in Köln, Essen, Bocholt, Münster, Moers, Bochum – und eben auch in Recklinghausen.  In den Jahren 1978 bis 1985 wirkte er als Pfarrverwalter.

Erzbistum Köln zeigt sich heute erschüttert

Der Interventionsbeauftragte des Erzbistums Köln, Oliver Vogt, zeigte sich erschüttert. „Wie konnte man einen Priester, der sich des Missbrauchs schuldig gemacht hat, dennoch weiter in der Seelsorge arbeiten lassen?“, fragte er.

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Die Stadt Dortmund verliert vor Gericht wegen ihrer Inhalte auf der Stadt-Website. 

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