Moschee an der Dortmunder Straße

UBP glaubt nicht an Transparenz

RECKLINGHAUSEN - Der Bau einer neuen Moschee an der Dortmunder Straße wird von der UBP weiter kritisch begleitet. Ratsfrau Claudia Ludwig wirft dem Verband zur Förderung der Integration und Bildung (VFIB) vor, es mit der nach außen vertretenen Transparenz nicht so genau zu nehmen.

„Bisher hat der VFIB den Eindruck erweckt, dass er selbst Bauherr des Projekts ist. Ein Blick ins Grundbuch und in die Bauakten verrät jedoch, dass tatsächlich der Verband Islamischer Kulturzentren mit Sitz in Köln den Bau der Moschee beantragt hat und umsetzt“, so Ludwig. Der VIKZ war, wie mehrfach auch von dieser Zeitung berichtet, bereits vor Jahren durch einen Steuerhinterziehungsskandal und den illegalen Betrieb von Internaten in die Schlagzeilen geraten. In der Folge hatten sich die Gemeinden vor Ort andere Namen gegeben. So auch an der Dortmunder Straße.

„Grund dafür waren aber nicht die Skandale, sondern die Tatsache, dass die Vereine vor Ort mehr Eigenverantwortung tragen“, betont Sami Baskurt, ehrenamtlicher Sekretär des VIFB. Über den Vorstoß von Ludwig könne er sich nur wundern. „Wir haben nie verschwiegen, dass der VIKZ Bauherr ist. Warum auch, wir gehören dem VIKZ-Dachverband an und unterstützen den Moschee-neubau nach Kräften.“

Die UBP lädt für kommenden Donnerstag, 20. März, 18 Uhr, in die Gaststätte „Zum Hinsberg“, Hinsbergstraße 21, zu einem Bürgerstammtisch ein. Als Referenten hat Ludwig mit Buchautor Rolf Stolz einen ausgewiesenen Kritiker der Islamverbände im Land eingeladen.

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