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Neuer Vorsitzender im NPW-Förderverein: Jan-Friedrich Cirkel.

Neue Philharmonie Westfalen

Cirkel gibt den Takt an

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RECKLINGHAUSEN - Jan-Friedrich Cirkel gibt ab sofort den Takt beim Förderverein der Neuen Philharmonie Westfalen (NPW) an. Nach dem überraschenden Rücktritt von Dr. Hans-Joachim Gigerl übernimmt der 70-Jährige den Vorsitz.

Mit dem Wechsel an der Spitze verbunden ist auch ein Rollenwechsel: Statt wie bisher, als Veranstalter aufzutreten, sieht sich der Verein in Zukunft in erster Linie als Förderer des Landesorchesters.

„Die Neue Philharmonie Westfalen ist ein Pfund für die Region, mit dem wir auch mit Blick auf die Zeit nach 2021 (Anm. d. Redaktion: Bis dahin ist die Finanzierung des Orchesters gesichert) mehr wuchern müssen.“ Jeder müsse, anders als bisher, bei der Abkürzung NPW sofort wissen, worum es geht, betont Geschäftsführer Dr. Peter Lucke. Mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 50 000 Euro, so der Plan, will der Förderverein eine große Image-Kampagne für die Neue Philharmonie auf den Weg bringen. Das detaillierte Konzept werde in enger Absprache mit Generalmusikdirektor Rasmus Baumann erarbeitet und im Frühjahr 2018 vorgestellt. Das Orchester selbst ist gerade dabei, einen neuen Imagefilm in Auftrag zu geben.

„Wir haben unsere Arbeit der vergangenen Jahre ganz selbstkritisch analysiert und ein neues Profil erarbeitet.“ Für Dr. Peter Lucke gehört dazu dringend auch, den Förderverein bekannter zu machen, sprich über neue Angebote neue Mitglieder zu werben. So soll es in Zukunft drei Preismodelle geben: Im Basispaket könnte ein Blick hinter die Kulissen der NPW genauso enthalten sein wie eine Instrumentenberatung durch die Profimusiker, ermäßigte Karten auf ausgewählte Konzerte oder der Besuch einer Hauptprobe. Im Premiumpaket wäre ein „Meet & Greet“ mit kleinem Umtrunk nach dem Konzert, Patenschaften mit Orchestermitgliedern oder eine Kaffeepause mit Rasmus Baumann denkbar. Auch ein spezielles Firmenpaket soll angeboten werden.

Dass viele der Vorschläge von den Musikern selbst kamen, belegt für Dr. Peter Lucke, dass der Zwist der Vergangenheit ad acta gelegt ist und ein neues Kapitel der Zusammenarbeit beginnt. Mit einem Internetauftritt, neuen Flyern und anderen Werbematerialien will sich der Förderverein auch selbst stärker ins Bewusstsein der Bürger bringen.

Das neue Konzept hat auch Jan-Friedrich Cirkel überzeugt. Der Speckhorner will seine Kontakte nutzen, um selbst kräftig die Werbetrommel für das Orchester zu rühren. Bürgermeister Christoph Tesche hatte den Kontakt zu ihm hergestellt.

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