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Die Feuerwache an der Kurt-Schumacher-Allee.

Neue Räume geplant

Feuerwache platzt aus allen Nähten

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RECKLINGHAUSEN - Ganz neu ist die Erkenntnis nicht, aber nun wird ein schnelles Handeln immer wichtiger. Die Feuer- und Rettungswache an der Kurt-Schumacher-Allee platzt aus allen Nähten, infolge des neuen Rettungsdienstbedarfsplans für den Kreis Recklinghausen müssen dringend neue Räume entstehen.

Denn wegen dieses Rettungsdienstbedarfsplans werden in der hiesigen Feuerwache in naher Zukunft weitere Rettungsfahrzeuge und andere Gerätschaften in Dienst genommen. Zum Teil ist dies bereits geschehen. Das alles hat einen erhöhten Bedarf an Stellplätzen und Lagerräumlichkeiten zur Folge, und weil auch die Zahl der Beschäftigten steigt, kommen noch Umkleide-, Sozial-, Sanitär- und Ausbildungsräume hinzu. Stadtsprecherin Dr. Sheila Patel versichert, dass der Platz in der Feuer- und Rettungswache bereits jetzt nicht mehr vollständig ausreicht, „da muss gelegentlich schon improvisiert werden“.

Desinfektionsmöglichkeiten fehlen

Alleine für die Besetzung aller Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeuge und Krankentransportwagen im Rettungsdienst der Stadt werden 81 Stellen benötigt, die auch entsprechenden Platzbedarf einfordern. Obendrein sieht der angesprochene Rettungsdienstbedarfsplan eine zentrale Desinfektionsmöglichkeit für besondere Aufgaben vor – und zwar für den gesamten Kreis. Unter anderem geht es dabei um Desinfektion nach dem Transport von Patienten mit schweren Infektionskrankheiten. Insgesamt verzeichnet der Rettungsdienst im Jahr 600 dieser Fahrten. Dafür reichen die bestehenden Räume nicht aus, sodass die Desinfektionshalle ausgebaut oder gar eine neue Halle errichtet werden muss.

Machbarkeitsanalyse beauftragt

Derzeit hat die Stadt den Architekten, der die 2002 eingeweihte Feuer- und Rettungswache gebaut hat, mit einer Machbarkeitsanalyse beauftragt, um festzustellen, wie und wo die genannten Vorgaben umgesetzt werden können. Theoretisch möglich ist eine Erweiterung in südliche Richtung, eventuell muss hier noch ein weiteres Stockwerk aufgesetzt werden. Möglich ist aber auch eine bauliche Ergänzung im westlichen Teil. Dort befindet sich ein vom Hauptgebäude abgesetztes Gebäudeteil, das zu den Bahngleisen hin liegt. Die Kosten für den Um-, Aus- oder Neubau müssen in jedem Fall von den Kostenträgern im Rettungsdienst – den Krankenkassen – übernommen werden.

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