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So sieht der Vorschlag der Stadtverwaltung für eine Verkehrsberuhigung am Ostcharweg aus: eine Betonsperre in der Mitte der Fahrbahn.

Ostcharweg

"Betonsperre" soll den Verkehr ausbremsen

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RECKLINGHAUSEN - Seit Langem gibt es am Ostcharweg Ärger, weil allzu viele Autofahrer die Straße als Abkürzung missbrauchen. Im Verkehrsausschuss wird am Donnerstag, 16. Mai, ab 16 Uhr im Rathaus über einen Vorschlag der Verwaltung beraten, der für Abhilfe schaffen soll: eine "Betonsperre".

Die etwa 20 Zentimer hohe „Betonsperre“ soll in der Fahrbahnmitte aufgestellt werden. Und zwar in Höhe des Parkplatzes der Kleingartenanlage, sodass die Gärtner diesen von Norden und Süden anfahren können. Radfahrer und Trecker & Co. können problemlos passieren, Autofahrer riskieren hingegen, dass sie ihren Unterboden aufreißen oder gar auf der Betonsperre „aufsetzen“. Dazu soll es eine erläuternde Beschilderung geben, nachts wird die „Betonsperre“ aus Sicherheitsgründen ausgeleuchtet, damit Radfahrer und Fußgänger diese nicht übersehen. Angedacht ist eine zweijährige Probezeit, nach der dann entschieden werden soll, ob die Teilsperrung sinnvoll ist. Kosten: rund 3000 Euro.

Kleingärtner und Spaziergänger fordern eine Verkehrsberuhigung des Ostcharwegs schon seit geraumer Zeit. Sowohl die Koalition aus CDU, Grünen und FDP als auch die SPD haben daraufhin Anträge an die Verwaltung formuliert. Dabei war klar: Sowohl die Bedürfnisse der Kleingärtner als auch die des landwirtschaftlichen Verkehrs und der Radfahrer sollten berücksichtigt werden. Eine simple Abbindung der Straße war ausgeschlossen, weil die Landwirtschaft den Ostcharweg zur Bewirtschaftung der Felder braucht. Und die Durchfahrt durch das Aufstellen von Verbotsschildern zu unterbinden, hatte sich in der Vergangenheit nicht bewährt.

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