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Die Straftaten am Busbahnhof sind zurückgegangen.

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Sind die Straftaten am Busbahnhof in Recklinghausen zurückgegangen? - Das sagt die Polizei

Polizei und Sicherheitskräfte haben am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Recklinghausen vermehrt Präsenz gezeigt. Ist die Zahl der Straftaten dadurch zurückgegangen?

Der Busbahnhof in Recklinghausen sei sicherer geworden. Die von der Stadt und Polizei intensivierte Sicherheitspartnerschaft sei nach aktuellen Erkenntnissen erfolgreich.

"Die Zahl der Straftaten ist deutlich zurückgegangen", gaben Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen und Bürgermeister Christoph Tesche in einer Mitteilung der Stadt bekannt.

Grünschnitt soll Beleuchtung verbessern

Bereits 2017 hatte die Polizei ihre Präsenz deutlich erhöht. Der Rat beschloss ein Alkoholverbot, die Stadt intensivierte zudem ihre Bemühungen für Sauberkeit und sorgte für eine bessere Beleuchtung. Auch künftig soll die Beleuchtung durch Grünschnitt und zusätzliche Lampen verbessert werden.

Bürgermeister Tesche hatte bereits vor drei Jahren dafür gesorgt, dass die Stadtbetriebe GmbH, die den ZOB betreibt, zusätzliche Überwachungskameras an der Tiefgarage installierten. Schäden durch Vandalismus seien in den überwachten Bereichen seitdem so gut wie ausgeblieben.

Alkohlverbot sorgt für mehr Sicherheit am Busbahnhof

Zuletzt hatte auch der Geschäftsführer der Drogenberatung (DROB) das Alkoholverbot als geeignete Maßnahme, für mehr Ordnung am Busbahnhof zu sorgen, gewürdigt.

Die Anzahl der Straftaten sei seit 2017 kontinuierlich gesunken. Straftaten gibt es aber immer noch. Erst in der jünsten Vergangenheit ist es erneut zu einigen Raubdelikten und Bedrohungen mit Schreckschusswaffen gekommen.

Vorfälle am ZOB in Recklinghausen habe sich halbiert

Dennoch habe sich der Stadt zufolge die Anzahl der Vorfälle halbiert von 91 Vorfällen im Jahr 2017 auf 45 Vorfälle im Jahr 2019. Etwa die Hälfte dieser Anzeigen wurde wegen Diebstählen erstattet.

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