"REspect4you"

Neues Programm für Jugendliche

RECKLINGHAUSEN - Auch in diesem Jahr geht die Jugendkulturoffensive „REspect4you“ mit einem breit gefächerten Programm für 14- bis 24-Jährige an den Start. Es gibt unter anderem einen Graffiti-Workshop, Theateraufführungen und die „REspect4you“-Autorennacht. Den Auftakt macht ein Poetry Slam in der Altstadtschmiede.

Moderator Sean Bü begrüßt am Mittwoch, 28. Februar, um 20 Uhr wieder acht Slam-Poeten in der Kellerstraße. Zum Auftakt gibt es ein exklusives Line-Up, das sonst so nur auf wesentlich größeren Poetry Slam-Bühnen zu finden ist. Es treten an: Niko Sioulis, Flemming Witt, Moustafa Siala, Jan Bühlbecker, Meral Ziegler, Yannik Sellmann, Aylin Celik, Lars Augustat, Vanessa Stadtkowitz und Catrin Moe. Karten für acht Euro gibt es nur an der Abendkasse.

Danach geht es nicht minder spannend weiter. Im Rahmen der landesweiten Veranstaltung „nachtfrequenz18 – Nacht der Jugendkultur“ ist Recklinghausen am 29. September ab 20 Uhr mit zwei Veranstaltungen dabei: Im Bike&Skatepark findet eine Rollschuhdisco unter Flutlicht statt. Für die Scater, BMX- und Scooterfahrer stehen die Rampen bereit. Auch die Sprayer können sich freuen – so manch eine Fläche bekommt ein neues Outfit. Das Jugendzentrum Extra 3 bietet eine Plattform für alle Jugendlichen, die sich gerne im Rhythmus bewegen. Gemeinsam mit der Tanzgruppe Massive-X-Dream wird der X-Dance kreiert und präsentiert.

Graffitis gehören eigentlich auf die Straße, auf Wände, die an einer Straße stehen. In diesem Projekt gibt es rollende Graffitiwände. Sogenannte „Moving Boards“ bewegen sich auf den Straßen und Plätzen. Bevor das Bild auf die Reise geht, werden die Ideen und Skizzen im Atelier entwickelt. Die Leitung hat der bekannte Graffiti-Künstler Herr Orm. Das erste Treffen findet am 7. Mai, 18 Uhr, statt.

Um selbst verfasste Texte geht es auch in der „REspect4you-Autorennacht“ am 7. Dezember in der Altstadtschmiede. Junge Autorinnen und Autoren unter 25 Jahren sind aufgefordert, ihre selbst geschriebenen Texte einzureichen. In diesem Jahr heißt das Motto „Anderssein“.

Das Theater Gegendruck ist mit einer thematisch spannenden Inszenierung am 18. November in der Kunsthalle dabei. Ödön von Horváths letzter Roman „Ein Kind unserer Zeit“ gilt als eines der wichtigsten deutschen Dokumente unseres Zeitalters. Johann Wolfgang von Goethes „Faust I“ kommt als Figurentheater am 11. Oktober im Festspielhaus auf die Bühne. Mit Schauspiel, Figuren- und Objekttheater, mit Musik und viel Nähe zum Publikum geht das Theater Töfte auf eine Reise durch den Faustkosmos.

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