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Platz für neue Wohnbebauung: Auf dem ehemaligen Bauspielfarm-Gelände an der Schulstraße ein Mehrfamilienhaus sowie Einzel- und Doppelhäuser entstehen.

Schulstraße

Hügel muss als Sondermüll entsorgt werden

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RECKLINGHAUSEN - Auf dem ehemaligen Bauspielfarm-Gelände zwischen Schulstraße, Johannes-Kampmeyer-Weg und König-Ludwig-Trasse sollen Wohnhäuser entstehen. Über die Veränderung des Bebauungsplanes berät die Politik am Montag, 8. April, im Haupt- und Finanzausschuss (16 Uhr, Rathaus). Doch es gibt noch ein Problem.

Denn auf dem Areal befindet sich ein Hügel mit bislang unbekanntem Inhalt. Und eigentlich ist der SPD-nahe Verein für Jugendheime als Betreiber der schon vor Jahren zur Lülfstraße umgezogenen Bauspielfarm dazu verpflichtet, das Gelände in einem Zustand, in dem die Arbeiterwohlfahrt als Vorgängerin des Vereins für Jugendheime das Areal von der Stadt übernommen hatte, zu übergeben. Das bedeutet: Die Kosten für die Beseitigung des Hügels müsste der Verein für Jugendheime tragen.

Kosten von rund 400.000 Euro

Mit der Untersuchung des Hügels ist die Ingenieurgesellschaft für Baudienstleistungen aus Bochum beauftragt worden. Dem Vernehmen nach müssen der gesamte Hügel und das umliegende Erdreich als Sondermüll entsorgt werden. Geschätzte Kosten: 284.000 Euro. Hinzu kommen 114.000 Euro für weitere Herrichtungsmaßnahmen. Noch ist nicht geklärt, wer denn nun die Kosten übernimmt. Laut Michael Materna, Vorsitzender des Vereins für Jugendheime, gibt es „konstruktive Gespräche mit der Stadt“. Sicher sei: „Wenn wir das zahlen müssen, können wir den Laden zumachen“, so Materna.

Stadt besteht auf ihrer Forderung

Neben der Bauspielfarm ist der Verein für Jugendheime noch Träger im Heinrich-Pardon-Haus und in zwei Kindergärten. Die Stadt äußert sich grundsätzlich nicht zu Vertragsinhalten mit Pächtern, doch sie besteht erst einmal auf ihrer Forderung. An der grundsätzlichen Planung hat sich derweil nichts geändert. An der Ostseite des Grundstücks soll zur Schulstraße hin ein Mehrfamilienhaus mit rund 20 Wohneinheiten entstehen. Dahinter sind zwischen Einzel- und Doppelhäuser geplant.

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