Straßenverkehr

Pedelec-Fahrer bei Unfällen verletzt

RECKLINGHAUSEN - Pedelecs, umgangssprachlich meist E-Bikes genannt, erfreuen sich wachsender Beliebtheit und sind immer häufiger im Straßenverkehr anzutreffen. Am Mittwoch wurden gleich zwei Pedelec-Fahrer innerhalb von einer halben Stunde auf Recklinghäuser Straßen verletzt.

Wie die Polizei mitteilt, war ein 33-jähriger Pedelec-Fahrer aus Recklinghausen gegen 12.30 Uhr auf der Straße Nonnenbuschweg unterwegs. An der Kreuzung Auguststraße stieß er mit dem von rechts kommenden Wagen eines 52-jährigen Autofahrers aus Recklinghausen zusammen. Durch die Kollision wurde der 33-Jährige so verletzt, dass er zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die Polizei gibt die Höhe des Sachschadens mit rund 2.000 Euro an.

Gegen 13 Uhr dann erfasste ein 63-jähriger Pedelec-Fahrer aus Oer-Erkenschwick auf dem Ossenbergweg eine 19-Jährige aus Recklinghausen, die ihm zu Fuß auf der Fahrbahn entgegenkam. Beide stürzten. Während die 19-Jährige unverletzt blieb, erlitt der 63-Jährige nach Angaben der Polizei leichte Verletzungen. Er wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der Pedelec-Fahrer gab bei der Polizei an, dass er der Fußgängerin, die mit mehreren Personen in Richtung Bahnhof unterwegs war, nicht mehr ausweichen konnte, sodass es zum Zusammenstoß kam.

Zur Begriffserklärung: Pedelec ist die Abkürzung für "Pedal Electric Cycle". Diese Räder bieten dem Fahrer nur dann Unterstützung durch einen Elektromotor, wenn der Radler auch selbst in die Pedale tritt. Diese Art von Rädern ist nicht zulassungspflichtig. E-Bikes sind ganz offiziell Fahrräder, die auf Knopfdruck ohne Pedalunterstützung fahren. Sie unterliegen der Zulassungspflicht.

Rubriklistenbild: © Thomas Nowaczyk

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