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Gesprühte Kunst statt geschmierter Parolen: Im Fußgängertunnel am Südbahnhof war ein Street-Art-Künstler am Werk.

Süd

Graffiti zieren den Bahnhofstunnel

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RECKLINGHAUSEN - Vielen Menschen gilt der Fußgängertunnel am Bahnhof Süd als Angstraum. Das soll sich ändern. Seit einigen Tagen prangen farbenfrohe Graffiti an den Wänden, die die Deutsche Bahn in Auftrag gegeben hat. Auch die zahlreichen defekten Lampen wurden ausgetauscht.

Der Künstler hat auch lokale Motive an den Wänden des Tunnels verewigt. So kann der Betrachter im Tunnel unweit des Ausrufs „Demokratie leben“ den Förderturm der früheren Zeche Recklinghausen II ausmachen. Das Original steht ganz in der Nähe, an der Karlstraße. Einzelheiten zur Gestaltung des Tunnels und zu möglichen weiteren Maßnahmen, um den Bahnhof aufzuwerten, möchte die Bahn in Kürze auf einem gesonderten Ortstermin bekannt geben. Handlungsbedarf gibt es auch in der Umgebung des Bahnhofes. So ist die Hochlarmarkstraße auf Höhe des Bahnübergangs in einem desaströsen Zustand. Nach den stärkeren Niederschlägen der vergangenen Tage bildete sich eine imposante Seenplatte aus. Passanten kamen hier kaum trockenen Fußes weiter.

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