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Eine von 35 Talentschulen im Land: die Otto-Burrmeister-Realschule an der Maybachstraße.

"Talentschulen"

Freude über "Beförderung" ist groß

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RECKLINGHAUSEN - Die Otto-Burrmeister-Realschule und das Max-Born-Berufskolleg gehören zu den ersten 35 Schulen, die vom nächsten Schuljahr an besonders gefördert werden. Sie dürfen sich im Rahmen eines NRW-Modellversuchs "Talentschule" nennen.

Die Freude über diese „Beförderung“ ist groß. Laut Lars Trzecinski, Leiter der Otto-Burrmeister-Realschule, habe der Anruf von Bürgermeister Christoph Tesche „eingeschlagen wie eine Bombe. Die Gänsehaut hat zwei Stunden lang angehalten“. Mit viel Engagement hat man an der Maybachstraße an der Bewerbung gearbeitet, die vor allem zwei Schwerpunkte bot: Neben der ohnehin eingeforderten sprachlichen Förderung war dies die Konzentration auf das, was die Otto-Burrmeister-Realschule schon längst ausmacht: die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Lars Trzecinski betont: „Wir sind eingebunden in den Stadtteil Hillerheide. Wir pflegen Kontakt zur AWO und zum Jugendzentrum. Und wir gehen auch in die Grundschule, um dort zum Beispiel einen Energiespar-Lehrgang durchzuführen.“ Trzecinski freut sich ab dem kommenden Schuljahr über drei neue Lehrerstellen, auf Entlastung im administrativen Bereich und auf finanzielle Zuwendungen für die Lehrerfortbildung und die digitale Ausstattung.

Auch das Max-Born-Berufskolleg darf sich künftig Talentschule nennen. Schulleiterin Simone Holl wurde von Landrat Cay Süberkrüb informiert. Am Campus Vest hat sich die Bewerbung im Wesentlichen auf zwei Säulen gestützt: „Das ist die Sprachförderung, aber eben nicht nur für Migranten“, erklärt Simone Holl, „schließlich ist es beim Berufserwerb enorm wichtig, sich korrekt ausdrücken zu können.“ Zudem bezeichnet sich das Max-Born-Kolleg auch als nachhaltige Schule der Zukunft. „Wir kooperieren mit dem Schulbauernhof und mit ökologischen handwerklichen Betrieben.“ So gebe es unter anderem Geflüchtete, die Pflanzkästen erstellen und diese an Geschäfte und Praxen verkaufen. Was genau das Max-Born-Berufskolleg künftig an zusätzlicher Unterstützung erwarten darf, ist noch unklar, „aber wir freuen uns darauf“, sagt Simone Holl.

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